SMC Breakout Premium BuySell Indicator
- Indikatoren
- Emma-ekong Ben Eshiet
- Version: 5.0
- Aktivierungen: 20
Wie Signale generiert werden - Die Smart Money Logik
Kernkonzept: Volatilitätskontraktionsmuster
Der Indikator identifiziert "Smart Money"-Akkumulations-/Distributionszonen anhand der Volatilitätsanalyse:
1. Erkennungsphase: Auffinden von ruhigen Akkumulationszonen
```
Wenn die Preisvolatilität abnimmt (ruhige Phase) → Smart Money akkumuliert
Hohe Volatilität → Rauschen und Verteilung
Niedrige Volatilität → Akkumulation von Smart Money
```
Wie es funktioniert:
- Normalisierter Preis: Konvertiert den Preis in eine 0-1 Skala über die letzten 100 Balken
- Erkennung der Volatilität: Misst, wie stark der Preis "komprimiert" ist
- Schwellenwert: Sucht nach Volatilität < 15% der letzten Spanne (VolatilityThreshold = 0.15)
- Volumen-Bestätigung: Prüft, ob das Volumen das Muster unterstützt
2. Kanal-Bildung: Zeichnen der Box
```
Box Detection Length = 14 Bars → Sucht nach Kursen innerhalb einer engen Spanne
```
- Oben/unten: Höchstes Hoch und niedrigstes Tief im Erfassungszeitraum
- Berechnung der Stärke:
```
Stärke-Score = Dauer (40%) + Volumen (30%) + geringe Volatilität (30%)
```
- Dauer: Wie lange blieb der Kurs in der Spanne (bis zu 40 Punkte)
- Volumen: Starkes Volumen-Delta (Kauf-/Verkaufsdruck, bis zu 30 Punkte)
- Low Vol: Sehr geringe Volatilität während der Formation (bis zu 30 Punkte)
Mindeststärke: 50% (MinChannelStrength = 50.0)
3. Erzeugung von Ausbruchssignalen
```
Signal = Starker Kanal + Volumenbestätigung + 1:2 Risiko/Ertrag
```
Einstiegsbedingungen:
1. Preis durchbricht Kanal oben/unten
2. Starker Schluss: Wenn StrongClosesOnly=true, benötigt >50% Kerzenkörper
3. Volumen-Delta: Prüft, ob das Volumen die Ausbruchsrichtung unterstützt
4. Risiko/Belohnung: Berechnet automatisch ein Verhältnis von 1:2
Einstiegslogik:
```
WENN Bullischer Ausbruch (oberhalb der Kanalspitze):
Einstieg = Aktueller Schlusskurs
SL = Kanalmitte (Mitte der Box)
TP = Einstieg + (2 × Kanalhöhe)
IF Bearish Breakout (unter dem Kanalboden):
Einstieg = Aktueller Schlusskurs
SL = Kanalmitte
TP = Einstieg - (2 × Kanalhöhe)
```
4. Zuverlässigkeitsfaktoren (Warum diese Signale funktionieren)
A. Volatilitätszyklustheorie
```
Hohe Volatilität → Konsolidierung → Niedrige Volatilität → Ausbruch → Hohe Volatilität
```
- Märkte wechseln zwischen hoher und niedriger Volatilität
- Smart Money akkumuliert bei NIEDRIGER Volatilität
- Kleinanleger werden bei HOHER Volatilität (Ausbrüchen) aufmerksam
B. Volumen-Bestätigung
```
Volumen-Delta = Kaufvolumen - Verkaufsvolumen während der Kanalbildung
```
- Positives Delta in bullischen Kanälen
- Negatives Delta in bärischen Kanälen
- Das Messgerät zeigt die kumulative Volumenverzerrung an (Skala -1 bis +1)
C. Validierung mehrerer Zeitrahmen
Der Scanner prüft:
- M15 (15-Minuten)
- M30 (30-Minuten)
- H1 (1 Stunde)
- H4 (4-Stunden)
Warum mehrere Zeitrahmen wichtig sind:
- H4 zeigt einen größeren Trendzusammenhang
- H1/M30 zeigen eine Zwischenstruktur
- M15 zeigt präzisen Einstiegszeitpunkt
- Zusammenfluss = Stärkeres Signal
D. Eingebautes Risikomanagement
```
Risiko = |Einstieg - SL| (Abstand zur Kanalmitte)
Belohnung = 2 × Risiko (festes Verhältnis 1:2)
Nur Signale mit RR ≥ 2.0 werden auf dem Dashboard angezeigt
```
5. Was macht diese "Smart Money"-Signale aus?
Traditionelle Schwächen der technischen Analyse:
- Die meisten Indikatoren hinken hinterher (verwenden Daten aus der Vergangenheit)
- Ausbrüche sind oft falsch (Einzelhändler springen zu spät ein)
- Volumen wird oft ignoriert
Der Vorteil dieses Indikators:
1. Pre-Breakout-Erkennung: Findet Zonen VOR dem Ausbruch
2. Volumen-gewichtet: Nicht nur Preisaktion
3. Volatilität gefiltert: Vermeidet laute, unruhige Märkte
4. Bewährte Muster: Box/Rechteck-Muster sind auf allen Märkten zuverlässig
6. Real-World Beispiel:
EURUSD H4 Chart:
```
1. Der Kurs konsolidiert sich für 14 Balken (3,5 Tage)
2. Die Volatilität fällt auf 12% (unter die 15%-Schwelle)
3. Das Volumen-Delta zeigt Nettokäufe an (+0,7 auf der Skala)
4. Kanalstärke: 78% (stark)
5. Preis bricht über die Oberseite des Kanals
6. Signal: KAUFEN bei 1,0850, SL bei 1,0825, TP bei 1,0900
7. Risiko: 25 Pips, Belohnung: 50 Pips (1:2 RR)
```
7. Warum dies in der Praxis funktioniert:
Psychologische Faktoren:
- Kleinanleger: Jagen Sie Ausbrüche, werden Sie ausgestoppt
- Kluges Geld: Häufen sich in aller Ruhe an, lösen Stopps aus, treiben dann den Preis
Statistischer Vorteil:
- Kanäle mit mehr als 60 % Stärke haben eine höhere Erfolgsquote
- Volumenbestätigte Ausbrüche sind zuverlässiger
- 1:2 RR bedeutet, dass Sie nur 34% Gewinnrate benötigen, um profitabel zu sein
8. Scanner-Logik (Suche nach den besten Signalen):
Der Scanner:
1. Filtert nach Stärke: Nur Kanäle >50% Stärke
2. Prüft RR: Nur 1:2 oder besser
3. Vermeidet Duplikate: Ein Signal pro Währungspaar
4. Reiht nach Stärke: Zeigt die 5 stärksten Signale
5. Multi-Timeframe: Findet die besten Gelegenheiten über mehrere Zeitrahmen hinweg
9. Dashboard & Alarme:
Top-5-Signale anzeigen:
- Nur RR ≥ 2.0 Signale
- Stärkste Kanäle zuerst
- Volumen-Delta-Bestätigung
- Alter des Signals (frischer = besser)
Chart-Anzeige:
- Die letzten 3 Signale werden als Trendlinien angezeigt
- Farbcodierung (blau, grün, orange)
- Einstieg/SL/TP deutlich markiert
10. Praktische Handelsregeln:
Für maximale Verlässlichkeit:
1. Warten Sie auf eine Bestätigung: Nicht bei der ersten Berührung einsteigen
2. Prüfen Sie die Volumenanzeige: Sollte die Richtung unterstützen
3. Verwenden Sie Trailing-Stops: Nach 1R Gewinn auf Breakeven gehen
4. Vermeiden Sie sich überschneidende Signale: Wählen Sie das stärkste Signal
5. Beachten Sie die Zeitrahmen: H4-Signale > H1 > M30 > M15
Schlussfolgerung - Warum diese Signale verlässlich sind:
1. Quantifizierbarer Vorteil: Mathematische Volatilitäts-/Volumenanalyse
2. Risiko-verwaltet: Eingebautes 1:2 Risiko/Ertrag
3. Mehrfach gefiltert: Stärke, Volumen, Zusammenfluss der Zeitrahmen
4. Psychologie-basiert: Erfasst Smart Money vs. Retail-Verhalten
5. Backtesting-Muster: Über Jahrzehnte bewährte Box-/Rechteckmuster
Hier geht es nicht um Vermutungen, sondern um die Identifizierung einer messbaren Marktstruktur, in der sich institutionelles Geld vor großen Bewegungen ansammelt. Die Kombination aus Volatilitätsrückgang, Volumenbestätigung und angemessenem Risikomanagement schafft einen systematischen Vorteil gegenüber dem Zufallshandel.
