Break Out Detector
- Indikatoren
- Chi Sum Poon
- Version: 1.0
- Aktivierungen: 5
Breakout Detector – Fortschrittliches Volatilitätsanalyse- und Ausbruchs-Erkennungstool
Beschreibung
Der Breakout Detector ist ein fortschrittlicher technischer Indikator, der Phasen niedriger Volatilität erkennt, die häufig bedeutenden Kursausbrüchen vorausgehen. Der Indikator kombiniert die Parkinson-Volatilitätsberechnung mit einer RSI-Analyse und hilft Tradern, potenzielle Ausbruchschancen frühzeitig zu erkennen.
Welche Probleme werden gelöst
- Verpasste Ausbrüche: Wenn Sie den Ausbruch bemerken, ist der beste Einstiegspunkt oft schon vorbei.
- Falsche Ausbrüche: Einstieg bei hoher Volatilität, gefolgt von schnellen Kursumkehrungen.
- Timing-Probleme: Schwierigkeit, den Moment zu erkennen, in dem der Markt „aufgeladen“ ist.
- Volatilitätsverwirrung: Schwierigkeit, normale Kursbewegungen von echten Kompressionsphasen zu unterscheiden.
- Späte Einstiege: Ausbruchsmuster werden erst nach einer deutlichen Kursbewegung erkannt.
Wie der Indikator diese Probleme löst
- Frühwarnsystem: Erkennt Phasen niedriger Volatilität (Werte unter 30) vor dem Ausbruch.
- Visuelle Vorbereitungszonen: Goldene Rechtecke markieren Kompressionsbereiche zur einfachen Identifikation.
- Intelligente Alarme: Benachrichtigung, wenn der Wert unter 15 fällt – Zeichen für extrem niedrige Volatilität.
- Objektive Messung: Liefert numerische Volatilitätswerte (0–100 Skala) und nimmt die Subjektivität aus dem Prozess.
- Multi-Zeitebenen-Unterstützung: Funktioniert auf allen Zeitebenen für vielseitige Analysen.
Logik des Indikators
-
Parkinson-Volatilitätsberechnung
- Nutzt das Verhältnis von Hoch zu Tief statt nur Schlusskursen.
- Präziser als herkömmliche Methoden, da auch Intraday-Bewegungen erfasst werden.
- Formel: √((hlc3 / ((length × 4) × ln(2))) × Σ(ln(high/low)²))
-
RSI der Volatilität
- Wendet RSI auf die Parkinson-Volatilitätswerte an.
- Erstellt einen 0–100 Oszillator, wobei niedrige Werte auf Kompression hindeuten.
- Verwendet Wilder-Glättung (RMA) für konsistente Berechnungen.
Schlüsselbereiche:
- Unter 15: Extrem niedrige Volatilität – hohe Ausbruchswahrscheinlichkeit.
- Unter 30: Niedrigvolatilitätszone – potenzielle Vorbereitungszone (golden markiert).
- Über 70: Hohe Volatilität – keine neuen Positionen empfohlen.
Anwendung des Indikators
Einstellungen
- Indikator zu beliebigem Chart und Zeitrahmen hinzufügen.
- Parameter anpassen:
- Volatility Length: Standard 8 (kleiner = empfindlicher).
- Enable Alerts: Aktivieren für Ausbruchswarnungen.
- Highlight Ready Zone: Goldene Rechtecke für Werte unter 30 anzeigen.
Trading-Strategie
Schritt 1 – Setup erkennen:
- Warten, bis der Indikator unter 30 fällt (goldenes Rechteck erscheint).
- Werte nahe 15 sind die stärksten Setups.
Schritt 2 – Kompression bestätigen:
- Preisbewegung innerhalb der markierten Zone beobachten.
- Mehrere Perioden mit abnehmender Volatilität abwarten.
Schritt 3 – Auf Ausbruch vorbereiten:
- Alarm setzen, wenn der Wert unter 15 fällt.
- Pending Orders oberhalb/unterhalb der Kompressionszone platzieren.
- Stop-Loss knapp außerhalb der Konsolidierungszone setzen.
Schritt 4 – Ausführung:
- Long-Einstieg beim Ausbruch nach oben.
- Short-Einstieg beim Ausbruch nach unten.
- Anfangs enge Stops, dann mit dem Trend nachziehen.
Best Practices
- Mit Unterstützungs-/Widerstandsniveaus kombinieren.
- Höhere Zeitebenen für große Kompressionszonen nutzen.
- Nicht handeln, wenn der Indikator über 70 liegt.
- Auf klare Ausbruchssignale warten.
- Multi-Timeframe-Analyse für mehr Präzision.
Multi-Timeframe-Analyse
- Täglich/4H: Große Kompressionszonen erkennen.
- 1H: Setup und Einstieg bestätigen.
- 15M: Ein- und Ausstieg feinjustieren.
Dieser Indikator macht Volatilitätsanalyse objektiv und hilft Ihnen, hochwahrscheinliche Ausbruchschancen frühzeitig zu erkennen.
