Analyse der Bilanzdaten von Zentralbanken zur Einschätzung der globalen Liquidität
Die Auswertung der Bilanzdaten der Zentralbanken vermittelt ein Bild der globalen Liquidität am Devisenmarkt und der Leitwährungen. Wir fassen Daten der Fed, der EZB, der BOJ und der PBoC zu einem zusammengesetzten Index zusammen und nutzen maschinelles Lernen, um verborgene Muster aufzudecken. Dieser Ansatz wandelt Rohdaten durch die Kombination von Fundamentalanalyse und technischer Analyse in konkrete Handelssignale um.
Statistische Arbitrage anhand kointegrierter Aktien (Abschluss): Datenanalyse mit einer spezialisierten Datenbank
Der Artikel zeigt, wie man SQLite (OLTP) mit DuckDB (OLAP) für die Datenverarbeitung im Bereich der statistischen Arbitrage kombinieren kann. Die spaltenorientierte Engine von DuckDB, ASOF JOIN und die Array-Funktionen beschleunigen Kernaufgaben wie die zeitliche Zuordnung von Kursen zu Trades sowie RWEC, wobei bei größeren Eingabedaten im Vergleich zu SQLite Geschwindigkeitssteigerungen von 2- bis 23-fach gemessen wurden. Das ermöglicht einfachere Abfragen und schnellere Analysen, während die Handelsausführung weiterhin in SQLite erfolgt.
Marktsimulation: Erste Schritte mit SQL in MQL5 (IV)
Viele Menschen neigen dazu, SQL zu unterschätzen oder es gar nicht zu verwenden, weil sie nicht vollständig verstehen, wie es tatsächlich funktioniert. Wenn wir Abfragen an eine SQL-Datenbank richten, suchen wir nicht immer nach einer universellen Antwort; in einigen Fällen benötigen wir eine sehr spezifische und praktische Antwort. Wenn eine Datenbank mit einer geeigneten Struktur und einem geeigneten Datenmodell erstellt wird, kann fast jede Art von Information darin integriert werden.
Extremaloptimierung (EO)
Der Artikel diskutiert den Algorithmus der Extremaloptimierung (EO), eine Optimierungsmethode, die vom Bak-Sneppen-Modell der selbstorganisierten Kritikalität inspiriert ist, bei dem Evolution durch die Eliminierung der schlechtesten Komponenten des Systems erfolgt. Die modifizierte Populationsversion des Algorithmus zeigt eine Abkehr von theoretischen Prinzipien zugunsten praktischer Effizienz, was zur Schaffung leistungsfähiger Optimierungswerkzeuge führt.
Quantitative Strategien mit niedriger Handelsfrequenz in MetaTrader 5: (Teil 1) Einrichtung eines OLAP-geeigneten Datenspeichers
Der Artikel skizziert eine praktische Datenpipeline für die quantitative Analyse auf der Grundlage von Parquet-Speicherung, Hive-artigen Partitionen und DuckDB. Er beschreibt die Migration ausgewählter SQLite-Tabellen nach Parquet, die Strukturierung von Marktdaten nach Quelle, Symbol, Zeitrahmen und Datum sowie deren Abfrage mit SQL-Fensterfunktionen. Das Beispiel eines Goldenen Kreuzes veranschaulicht die symbolübergreifende Auswertung von künftigen Renditen. Begleitende Python-Skripte übernehmen den Datendownload, die Konvertierung und die Ausführung.
MQL5-Handelswerkzeuge (Teil 22): Grafische Darstellung des Histogramms und der Wahrscheinlichkeitsfunktion (PMF) von der Binomialverteilung
In diesem Artikel wird ein interaktives MQL5-Diagramm zur Binomialverteilung erstellt, das ein Histogramm der simulierten Ergebnisse mit der theoretischen Wahrscheinlichkeitsfunktion (PMF) kombiniert. Es bietet Funktionen für Mittelwert, Standardabweichung, Schiefe, Kurtosis, Perzentile und Konfidenzintervalle, sowie konfigurierbare Farbschemata und Beschriftungen und unterstützt das Ziehen, die Größenänderung und Live-Parameteränderungen. Nutzen Sie es, um bei der Validierung von Handelsstrategien erwartete Gewinn-Trades, wahrscheinliche Drawdown-Phasen und Konfidenzbereiche zu bewerten.
MQL5-Handelswerkzeuge (Teil 23): Kameragesteuerte 3D-Diagramme mit DirectX-Unterstützung für Einblicke in die Verteilungen
In diesem Artikel haben wir DirectX-3D in den MQL5-Viewer für die Binomialverteilung integriert. Damit ermöglichen wir umschaltbare 2D-/3D-Modi mit kameragesteuerter Drehung, Zoom und automatischer Anpassung für eine anschaulichere Analyse. Wir stellen 3D-Histogrammbalken, Bodenebenen und Achsen neben der Kurve der theoretischen Wahrscheinlichkeitsmassfunktion dar und behalten dabei 2D-Elemente wie Statistikpanel, Legenden sowie anpassbare Designs, Farbverläufe und Beschriftungen bei.
Quantenneuronales Netzwerk in MQL5 (Teil II): Training eines neuronalen Netzwerkes mit Backpropagation unter Verwendung von ALGLIB-Markov-Matrizen
Der Artikel präsentiert eine innovative Architektur für ein quantenneuronales Netz für den algorithmischen Handel, die die Prinzipien der Quantenmechanik mit modernen Methoden des maschinellen Lernens kombiniert. Das System umfasst Quanteneffekte (Resonanz, Interferenz, Dekohärenz), mehrstufiges Gedächtnis verschiedener Zeitskalen, Markov-Ketten mit der ALGLIB-Bibliothek und adaptive Parametersteuerung. Die vollständige Implementierung erfolgt in MQL5 unter Verwendung der integrierten Matrix-/Vektortypen, was Implementierungshürden in MetaTrader 5 beseitigt.
Entwicklung eines Multi-Currency Expert Advisors (Teil 28): Hinzufügen eines Managers zum Schließen von Positionen
Wenn Sie mehrere Strategien parallel ausführen, möchten Sie möglicherweise regelmäßig alle offenen Positionen schließen und die Strategien erneut starten. Der bestehende Code erlaubt es, dieses Verhalten nur durch manuelles Eingreifen umzusetzen. Versuchen wir, diesen Teil zu automatisieren.
Community of Scientists Optimization (CoSO): Theorie
Geheimnisse der effektiven Optimierung von Handelsstrategien in metaheuristischen Ansätzen. Community of Scientists Optimization ist ein neuer populationsbasierter Algorithmus, der von den Mechanismen der wissenschaftlichen Gemeinschaft inspiriert ist. Im Gegensatz zu traditionellen, von der Natur inspirierten Metaphern modelliert CoSO einzigartige Aspekte menschlicher wissenschaftlicher Tätigkeit: das Veröffentlichen von Ergebnissen in Fachzeitschriften, das Konkurrieren um Fördermittel und das Bilden von Forschungsteams.
Marktsimulation (Teil 21): Erste Schritte mit SQL (IV)
Viele von Ihnen haben vielleicht weitaus mehr Erfahrung im Umgang mit Datenbanken als ich und sind daher möglicherweise anderer Meinung. Da es notwendig war, zu erklären, warum Datenbanken so aufgebaut sind, wie sie sind, und warum SQL diese Form hat – insbesondere, warum Primär- und Fremdschlüssel entstanden sind –, mussten einige Dinge etwas abstrakt bleiben.
Marktsimulation (Teil 22): Erste Schritte mit SQL (V)
Bevor Sie aufgeben und beschließen, SQL nicht weiter zu lernen, möchte ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, daran erinnern, dass wir hier immer noch nur die grundlegendsten Elemente verwenden. Einige Funktionen von SQL haben wir noch nicht behandelt. Sobald Sie diese verstanden haben, werden Sie feststellen, dass SQL viel praktischer ist, als es zunächst den Anschein hat. Allerdings werden wir höchstwahrscheinlich irgendwann die Richtung dessen ändern, was wir gerade aufbauen, da der Entwicklungsprozess dynamisch ist. Wir werden noch etwas genauer zeigen, wie man verschiedene Dinge in SQL erstellt, denn das ist für Sie wirklich wichtig und nützlich. Wenn man einfach davon ausgeht, dass man fähiger ist als eine ganze Gemeinschaft von Programmierern und Entwicklern, führt das nur dazu, dass man Zeit und Chancen verschwendet. Keine Sorge, denn was als Nächstes kommt, wird noch interessanter.
Training eines nichtlinearen U-Transformers anhand der Residuen eines linearen autoregressiven Modells
Der Artikel stellt ein innovatives Hybridsystem zur Prognose von Wechselkursen vor, das ein lineares autoregressives Modell mit einer U-Transformer-Architektur zur Residuenanalyse kombiniert. Das System wechselt je nach Qualität automatisch zwischen den Signalquellen und umfasst eine vollständige Handelslogik mit Strategien für Averaging und Pyramiding. Der entscheidende Vorteil dieses Ansatzes besteht darin, dass das neuronale Netzwerk auf den Residuen des linearen Modells trainiert wird, was die Aufgabe vereinfacht und das Risiko von Overfitting verringert. Das System ist vollständig in MQL5 implementiert, für den Live-Handel ausgelegt und passt sich automatisch an veränderte Marktbedingungen an.
Duellanten-Algorithmus
Was wäre, wenn Ihre Handelsstrategien voneinander lernen könnten, so wie echte Kämpfer? Der Duellanten-Algorithmus ist eine neue Optimierungsmethode, bei der die Parameter von Handelssystemen buchstäblich gegeneinander antreten, um als die besten ausgezeichnet zu werden.
Marktsimulation: Positionsanzeige (VI)
In diesem Artikel werden wir eine Reihe von Verbesserungen vornehmen, um sicherzustellen, dass der Positionsindikator den tatsächlichen Zustand auf dem Handelsserver in Bezug auf offene Positionen und ihren aktuellen Zustand genau widerspiegelt. Ich möchte darauf hinweisen, dass die hier gezeigten Anwendungen keineswegs dazu gedacht sind, eines der in MetaTrader 5 verfügbaren Elemente zu ersetzen. Sie sollten zudem nicht ohne die gebotene Vorsicht und ohne Augenmaß verwendet werden, da ihr Zweck darin besteht, Lehrcode bereitzustellen – also Code, der ausschließlich dazu dient, die Funktionsweise des Systems zu erlernen. Ich bezeichne diesen Code als „Lehrcode“, weil die Verwendung von Nachrichten in manchen Fällen nicht die beste Methode ist, um bestimmte Funktionen zu implementieren.
Marktsimulation: Positionsanzeige (VII)
In diesem Artikel beginnen wir damit, den Positionsindikator zu verbessern, damit wir mit ihm interagieren und Preislinien ändern oder eine Position direkt über den Positionsindikator schließen können. Bevor wir zur Umsetzung übergehen, gibt es ein paar Dinge, die es zu klären gilt, insbesondere für diejenigen, die sich damit noch nicht auskennen. Der Indikator kann in keiner Weise dazu verwendet werden, irgendetwas auf dem Handelsserver zu ändern. Das liegt daran, dass MetaTrader 5 über ein Sicherheitssystem verfügt, das es ausschließlich Expert Advisors erlaubt, Aufträge (Orders) und Positionen zu ändern. Außer einem Expert Advisor kann keine andere Anwendung Aufträge oder Positionen ändern.
Trauminspirierter Optimierungsalgorithmus (DOA)
Ein populationsbasierter Optimierungsalgorithmus, der von einem umstrittenen und bislang kaum erforschten Phänomen inspiriert ist – dem Mechanismus menschlicher Träume. Agentengruppen mit unterschiedlichem „Gedächtnis“, Kosinusmodulation der Bewegung und einer ungewöhnlichen Phasenverteilung von 99/1 – erfahren Sie, wie sich diese Merkmale auf die Effizienz bei der Optimierung Ihrer Handelsstrategien auswirken.
Marktsimulation: Erste Schritte mit SQL in MQL5 (V)
Im vorherigen Artikel habe ich gezeigt, wie vorzugehen ist, um einen Abfragemechanismus hinzuzufügen. Dies war erforderlich, damit Sie innerhalb des MQL5-Codes SQL in vollem Umfang nutzen und Ergebnisse mithilfe einer SQL-SELECT-Abfrage abrufen können. Aber es gibt noch eine letzte Funktion, die wir implementieren müssen. Dabei handelt es sich um die Funktion DatabaseReadBind. Da ein korrektes Verständnis dieser Funktion eine etwas ausführlichere Erläuterung erfordert, wurde beschlossen, dieses Thema nicht im vorherigen Artikel, sondern im heutigen Artikel zu behandeln. Da das Thema also recht umfangreich ist, gehen wir direkt zum nächsten Abschnitt über.
Marktsimulation: Erste Schritte mit SQL in MQL5 (I)
Im heutigen Artikel beginnen wir, uns mit der Verwendung von SQL im MQL5-Code zu beschäftigen. Außerdem werden wir uns damit befassen, wie man eine Datenbank erstellt. Oder, genauer gesagt: wie man mithilfe der in MQL5 integrierten Funktionen eine SQLite-Datenbankdatei erstellt. Außerdem werden wir sehen, wie man eine Tabelle erstellt und anschließend mithilfe von Primär- und Fremdschlüsseln eine Beziehung zwischen Tabellen herstellt. All dies wird wiederum mit MQL5 umgesetzt. Wir werden sehen, wie einfach es ist, Code zu erstellen, der später auf andere SQL-Implementierungen migriert werden kann, indem wir eine Klasse verwenden, die dabei hilft, die jeweilige Implementierung zu verbergen. Und vor allem werden wir sehen, dass wir an verschiedenen Stellen mit dem Risiko konfrontiert sein können, dass bei der Verwendung von SQL etwas schiefgeht. Das liegt daran, dass SQL-Code im MQL5-Code immer in Form eines Strings platziert wird.