OrderFlux Footprint Orderflow
- Indikatoren
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Simon Draxler
Hi! Ich bin Entwickler mit über 14 Jahren Erfahrung in der Softwareentwicklung. In dieser Zeit habe ich eines gelernt: Erfolgreiches Trading braucht keine Zauberei, sondern Logik, Stabilität und sauberen Code. - Version: 1.31
- Aktualisiert: 22 Juni 2026
- Aktivierungen: 10
OrderFlux - Orderflow und Footprint Indikator für MetaTrader 5
OrderFlux ist ein Orderflow- und Footprint-Indikator für MetaTrader 5. Er öffnet die einzelne Kerze und zeigt, was in ihrem Inneren passiert: das gehandelte Volumen auf jeder Preisstufe, getrennt nach aggressiven Käufern und Verkäufern. Aus diesen Tickdaten entsteht in Echtzeit ein vollständiger Footprint Chart mit Delta, Imbalance, Volumenprofil und Market Profile.
Ein gewöhnlicher Chart zeigt nur Open, High, Low und Close. Das ist das Ergebnis einer Bewegung, nicht ihr Auslöser. OrderFlux macht die Mikrostruktur jeder Kerze sichtbar und beantwortet die eine Frage, die zählt: Wer hat die Bewegung wirklich getragen? So liest man Unterstützung und Widerstand am tatsächlichen Volumen ab, statt aus der reinen Kerzenform zu raten.
Was der Footprint zeigt
Auf jeder Preisstufe stehen zwei Zahlen. Links das am Bid gehandelte Volumen, rechts das am Ask gehandelte Volumen. Aus dem Verhältnis beider Seiten entsteht das Delta, also der Nettodruck von Käufern oder Verkäufern. Stufen mit einem deutlichen Übergewicht auf einer Seite werden als Imbalance markiert. Liegen drei oder mehr solcher Imbalances übereinander, bilden sie eine gestapelte Zone, die später oft als Unterstützung oder Widerstand hält. Die volumenstärkste Stufe einer Kerze, der Point of Control, wird hervorgehoben.
Der Kerzenkörper bleibt dabei klar erkennbar, von der Eröffnung bis zum Schluss, mit sichtbarem Docht. Auffällig aggressives Volumen wird als Bubble markiert, und unter jeder Kerze fasst ein kleines Badge Zeit, Delta und Gesamtvolumen zusammen. Damit erkennt man auf einen festen Blick, ob eine Bewegung von echtem Druck getragen wurde oder nur dünn war.
Die fünf Footprint Modi
Bid mal Ask zeigt das vollständige Volumen je Seite und Preisstufe.
Delta stellt Käufer- und Verkäuferseite als Histogramm gegenüber.
Heatmap färbt die Stufen nach Volumen und hebt starke und schwache Zonen hervor, also HVN und LVN.
Profile ergänzt den Footprint um einen Volumenbalken je Preisstufe.
TPO zeigt das Market Profile über mehrere Handelstage.
Orderflow Signale
OrderFlux erkennt die Muster, auf die ein Orderflow-Trader achtet. Absorption entsteht, wenn an einem Hoch oder Tief viel Volumen gehandelt wird, der Preis sich aber nicht weiterbewegt, weil eine große passive Order die Aggression aufnimmt. Eine unfertige Auktion am Extrem wirkt häufig wie ein Magnet, den der Markt später erneut anläuft. Single Prints zeigen Bereiche, die der Preis sehr schnell durchlaufen hat und die er gern noch einmal aufsucht. Gestapelte Imbalances wiederum markieren institutionelle Wände, an denen sich Unterstützung und Widerstand bilden.
Volumenprofil und Market Profile
Das Volumenprofil verteilt das gehandelte Volumen über alle Preise einer Session und liefert Point of Control, Value Area High und Value Area Low. Damit wird sichtbar, wo der Markt fairen Wert akzeptiert und wo er ihn ablehnt. Hohe und niedrige Volumenknoten trennen faire Zonen vom Liquiditätsvakuum.
Das Market Profile in TPO-Form stellt mehrere Handelstage nebeneinander. Statt einzelner Buchstaben nutzt OrderFlux gut lesbare Blöcke und zeichnet einen Preisverlauf durch jede Session. Pro Tag erscheinen Point of Control, Value Area, Session-Hoch und Session-Tief, die Initial Balance sowie unberührte POCs, die als Ziel dienen können. Das Volumen wird dabei nach Käufer- und Verkäuferseite getrennt.
Kumulatives Delta
Das kumulative Delta, kurz CVD, verfolgt den Nettodruck über die gesamte Session. Läuft der Preis in eine Richtung, das CVD aber in die andere, entsteht eine Divergenz. OrderFlux markiert diese Divergenzen automatisch, dazu Wendepunkte und den Moment, in dem das Übergewicht von Käufern zu Verkäufern kippt. Die Preislinie liegt direkt über der CVD-Linie, sodass ein Auseinanderlaufen sofort auffällt und als Frühwarnung für eine mögliche Umkehr dient.
Flow und Analyse
Ein eigenes Panel bündelt die Live-Werkzeuge. Die Order Flow Ladder zeigt Bid und Ask der laufenden Kerze in Echtzeit, dazu einen Balken für das Verhältnis von Kauf- zu Verkaufsdruck. Time and Sales listet die einzelnen Ticks mit Preis und Richtung. Bei Brokern mit Tiefenfeed wird zusätzlich die Markttiefe als DOM angezeigt. Ein zweiter Tab fasst die Marktrichtung, das Session-Delta, das Volumen im Vergleich zum Durchschnitt, die Lage zum VWAP, die wichtigen Levels und die aktiven Angebots- und Nachfragezonen zusammen.
Intelligence Panel und smarte Analyse
Ein verschiebbares Intelligence Panel zeigt Sentiment, Momentum und die Geschwindigkeit des Tapes, also ob gerade institutionelle Aktivität herrscht oder nur Rauschen. Dazu kommt ein kleiner Verlauf von Preis und VWAP.
Über den reinen Zahlen liegt eine Auswertung in Klartext. Sie erkennt Akzeptanz und Ablehnung an wichtigen Levels anhand von Verweildauer und Volumen. Sie prüft die 80 Prozent Regel der Value Area, also den Fall, dass der Markt außerhalb der Value Area eröffnet, wieder hineinläuft und dann die gegenüberliegende Grenze ansteuert. Sie verfolgt den Lebenszyklus einer Zone von frisch über den ersten Test bis getestet oder gebrochen. Aus mehreren Faktoren zugleich, also Divergenz, Level, Absorption und Erschöpfung, bildet sie einen Confluence-Wert für mögliche Umkehrpunkte und schlägt dazu einen Bereich für Stop und Ziel vor. Am Ende steht eine kurze Markteinschätzung im Klartext, inklusive auffälliger Marktanomalien. Wer mit der Maus über eine Preisstufe fährt, bekommt zusätzlich einen Hinweis, was dort liegt, etwa Point of Control, Value Area, Single Print oder eine Unterstützung.
Levels, VWAP und eigene Preisskala
OrderFlux zeichnet den VWAP und den Session-POC als Linien über den Chart und erkennt Unterstützung und Widerstand aus der Kursstruktur über mehrere Zeitebenen. Eine eigene Preisskala und ein dezentes Preisraster lassen sich bei Bedarf zuschalten, sodass der Chart unabhängig von der Standarddarstellung von MetaTrader bleibt.
Wirtschaftskalender
Wichtige Termine erscheinen als senkrechte Linie zur genauen Uhrzeit direkt im Chart, gefiltert nach den Währungen des gehandelten Symbols. Ein kleines Panel zeigt die nächsten Termine mit einem Countdown bis zum Ereignis, sodass eine anstehende Nachricht nicht überrascht.
Darstellung und Bedienung
Drei Farbthemen stehen zur Wahl, von dunkel über ein ruhiges Monochrom bis hell. Die Bedienung läuft direkt im Chart über eine schmale Leiste am linken Rand für Modi und Ebenen sowie über kurze Tastaturbefehle. Mit dem Mausrad zoomt man stufenlos in den Chart und in den jeweiligen Zeitrahmen hinein. Ein Fokus-Modus blendet alles bis auf den reinen Footprint aus. Jedes Element lässt sich einzeln ein- und ausblenden, und die gewählten Einstellungen bleiben beim Wechsel des Zeitrahmens und nach einem Neustart erhalten.
Erster Start
Wenn beim ersten Laden wenig zu sehen ist, sollte zuerst die Kurshistorie in MetaTrader geladen werden. Im Tester empfiehlt sich der Modus mit echten Ticks. Für den Einstieg eignen sich kurze Zeitrahmen wie M1 und M5 mit aktuellen Daten am besten.
Technische Details
OrderFlux läuft ausschließlich auf MetaTrader 5 und ist nicht mit MetaTrader 4 kompatibel. Er funktioniert auf allen Symbolen und allen Zeitrahmen. Die Darstellung erfolgt über ein eigenes Rendering und bleibt auch bei vielen Stufen flüssig. Grundlage ist die echte Tickhistorie des Brokers. Für die Markttiefe wird ein Broker mit Tiefenfeed benötigt. Für echtes Handelsvolumen in Time and Sales wird ein Feed mit echtem Volumen benötigt, zum Beispiel ein Futures-Feed. Bei Forex, CFDs und auf Demokonten beruht die Auswertung auf den Tickdaten des Feeds. Diese Abhängigkeit gilt für jedes Orderflow-Werkzeug, nicht nur für dieses.
Wichtig zu wissen
OrderFlux handelt nicht von selbst und ist kein Signaldienst. Der Indikator eröffnet und schließt keine Positionen. Er macht Orderflow, Footprint, Volumenprofil und Market Profile sichtbar. Die Handelsentscheidung bleibt immer beim Trader.
Ein ausführliches Handbuch mit Bildern führt Schritt für Schritt in das OrderFlux System ein und ist hier verfügbar:
Risikohinweis: Handel ist mit Risiko verbunden. Vergangene Marktreaktionen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.

