IBI Intermarket ZScore
- Indikatoren
- Fernando Augusto Poltronieri
- Version: 1.0
- Aktivierungen: 20
IBI Intermarket (Z-Score)
IBI Intermarket (Z-Score) misst die relative Stärke des Chart-Symbols, indem es mit einem Benchmark/Leader-Symbol (oder einer Liste von Treibern) verglichen wird, die eine direkte oder umgekehrte Beziehung haben können.
Diese Differenz wird als Z-Score angezeigt, was die Lesbarkeit für jedes Symbol und jeden Zeitrahmen erleichtert.
Welches Problem wird damit gelöst?
Der Vergleich von Märkten anhand von Preisen allein ist schwierig, da jedes Symbol eine andere Volatilität aufweist. IBI standardisiert diesen Vergleich und hebt hervor, wann ein Symbol stärker oder schwächer ist als der Marktführer oder die Treiber.
Wie es funktioniert (4 Schritte)
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Log Returns
Berechnet Log Returns für:-
das aktuelle Chart-Symbol, und
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den Benchmark/Leader (oder die Treiberliste)
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Spread
Erzeugt eine Differenzrendite:
Spread = Rendite(Symbol) - Rendite(Marktführer/Treiber) -
Belly Window (Sensitivity)
Kumuliert den Spread über ein kurzes Fenster(Window Belly), um eine "Belly"-Reihe (Raw Displacement) zu bilden. -
Long Window (Normalisierung)
Konvertiert die Belly-Reihe in einen Z-Score unter Verwendung eines längeren Fensters(Window Long), was die IBI-Linie ergibt.
Ausgabe: eine einzelne Z-Score-Linie in einem separaten Fenster.
Interpretation (einfach und praktisch)
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IBI > 0 → das aktuelle Symbol schneidet besser ab als der/die Spitzenreiter
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IBI < 0 → das aktuelle Symbol schneidet schlechter ab als der/die Marktführer
Zonen (Standard)
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Stark: ±1,8
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Extrem: ±2,0
Bei diesen Zonen handelt es sich um Referenzwerte, die helfen, gestreckte relative Bedingungen zu identifizieren (keine Garantie für eine Umkehrung).
Eine Z-Klammer sorgt dafür, dass die Anzeige auch bei seltenen Ausreißern lesbar bleibt.
Typische Anwendungsfälle
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Intermarket-Divergenz: Erkennen Sie, wenn sich das Symbol anders als sein Leader/Driver bewegt
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Gestreckte relative Bedingungen: Erkennen, wenn die Verschiebung starke/extreme Zonen erreicht
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Flow Confirmation: Prüfen Sie, ob die relative Stärke dauerhaft über/unter Null bleibt.
Eingaben (Übersicht)
Kern
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Benchmark/Leader-Symbol
Das wichtigste Referenzsymbol (Beispiel: ein Index, ein Rohstoff, ein FX-Paar, ein Krypto-Dominanz-Proxy, usw.) -
Standard-Beziehung
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Direkt: Leitindex bewegt sich in dieselbe Richtung (keine Vorzeichenumkehr)
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Umgekehrt: Vorreiter ist negativ korreliert (Vorzeichen der Rendite ist umgekehrt)
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Erweitert (optional): Treiberliste
Aktivieren Sie Treiberliste verwenden, um den einzelnen Vorlauf durch mehrere gewichtete Treiber zu ersetzen.
Format:
SYM:invers|direkt:gewicht;SYM:invers|direkt:gewicht
Beispiel:
DXY:invers:1.0;XAUUSD:direkt:0.7;US10Y:invers:0.5
Damit können Sie ein Symbol gegen einen benutzerdefinierten Intermarket-Korb modellieren.
Fenster
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Fenster Belly → Empfindlichkeit (kurze Akkumulation)
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Fenster Long → Z-Score-Normalisierung (Stabilität)
Visuell
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Dezimalstellen, starke/extreme Niveaus, Z-Klammer
Anmerkungen / Anforderungen
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Funktioniert mit jedem Zeitrahmen und Symbol, solange die Benchmark-/Treibersymbole in der Symbolliste Ihres MetaTrader 5-Brokers verfügbar sind.
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Verwendet zeitsynchronisierte Balken (Intermarket-Ausrichtung nach Balkenzeit), um Vergleiche konsistent zu halten.
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Dies ist ein analytisches Werkzeug. Kombinieren Sie es immer mit Ihrem eigenen Risikomanagement.
Empfohlene Screenshots (für die Produktseite)
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Übersicht: Kurschart + IBI mit starken/extremen Niveaus sichtbar
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Beispiel einer Divergenz: klarer Moment, in dem der Preistrend von der IBI-Richtung abweicht
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Beispiel einer Extremzone: IBI erreicht ±2,0 mit anschließendem Marktverhalten
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Inputs-Fenster: zeigt die Parameter in Englisch und das Treiberformat an
Entwickelt von Fernando Augusto Poltronieri
