Volume Sentiment Breakout Channels MT4 Scanner
- Indikatoren
- Duc Hoan Nguyen
- Version: 1.0
- Aktivierungen: 10
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Volume Sentiment Breakout Channels ist ein Indikator, der Ausbruchsbereiche anhand des Volumensentiments innerhalb dynamischer Preiskanäle visualisiert. Anstatt einen Ausbruch nur als ein rein technisches Preisereignis zu betrachten, konzentriert er sich darauf, wie sich Kauf- und Verkaufsvolumen in Konsolidierungszonen verteilen und macht so sichtbar, wie sich die Kontrolle zwischen Käufern und Verkäufern verschiebt, wenn der Preis den Kanal verlässt.
Innerhalb jeder Kompressionszone identifiziert der Indikator Bereiche mit hoher Bedeutung, misst den Grad der Dominanz zwischen Kauf- und Verkaufsseite und aktualisiert die Stärke des Orderflows fortlaufend direkt im Chart. Wenn der Preis einen durch Volumensentiment „gewichteten“ Kanal nach oben oder unten durchbricht, wird dieses Ereignis als Änderung der Marktkonviction dargestellt, nicht nur als bloßes Berühren oder Durchbrechen einer Preislini
Weitere Informationen zur MT5-Version: Volume Sentiment Breakout Channels MT5 Scanner
Weitere Informationen zur MT4-Version: Volume Sentiment Breakout Channels MT4 Scanner
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1. Grundidee und Struktur
Der Indikator basiert auf zwei wesentlichen Logikebenen:
Kanal-Erkennung
Ein volatilitätsbasierter Algorithmus erkennt Preiskompressionszonen, indem er Hochs und Tiefs über einen definierten Rückblickszeitraum normalisiert. Diese Zonen werden als „Boxen“ dargestellt und spiegeln Akkumulations- oder Distributionsphasen wider. Die Lebensdauer jeder Box wird dynamisch auf Basis des Preisverhaltens bestimmt, sodass jede Phase vollständig verfolgt werden kann, bevor der Ausbruch stattfindet.
Profiling des Volumensentiments
Jeder Preiskanal wird in mehrere „Preisniveaus“ unterteilt. Auf jedem Niveau wird das Volumen aggregiert und anhand der Kerzenrichtung (bullisch oder bärisch) mit einem Vorzeichen versehen. Daraus entsteht eine detaillierte Sentimentkarte, die zeigt, welche Preisbereiche stärker von Käufern oder Verkäufern kontrolliert werden. Farbe und Farbintensität spiegeln sowohl Richtung als auch Beteiligung wider.
Wenn ein Ausbruch auftritt, wird die alte Box geschlossen und eine neue erzeugt. Dadurch wird der Übergang der Kontrolle zwischen Marktphasen (Akkumulation – Ausbruch – neue Phase) nahtlos im Chart dargestellt.
2. Detaillierte Visualisierung im Chart
Volume Sentiment Breakout Channels zeichnet nicht nur eine einzelne Box, sondern strukturiert die Preiszone in mehrere visuelle Ebenen um:
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Die Hauptkanal-Box repräsentiert die vollständige obere und untere Begrenzung der Akkumulationszone.
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Der innere Hintergrundbereich kann als halbtransparente, farbige Zone dargestellt werden und vermittelt den Eindruck eines „Sentiment-Kanals“, der das Preisverhalten umschließt.
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Die oberen und unteren Teile der Box werden entsprechend der Richtungs-Tendenz eingefärbt (typischerweise rot auf der Oberseite – Verkaufsdruck – und grün auf der Unterseite – Kaufdruck) und mit verschiedenen Transparenzstufen kombiniert, um die Intensität der Beteiligung anzudeuten.
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Die Mittellinie des Kanals wird als gestrichelte Linie gezeichnet und stellt das Gleichgewicht zwischen oberer und unterer Begrenzung dar – ein wichtiger Referenzwert zur Beurteilung der Preisstruktur innerhalb des Kanals.
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Zusätzliche, separat gezeichnete obere und untere Begrenzungslinien bilden einen klaren „Kanalrahmen“, der hilft, von Käufern und Verkäufern beeinflusste Bereiche zu unterscheiden.
Neben der internen Karte der Box kann der Indikator auch ein aktuelles Profil zeichnen, das nach rechts erweitert wird. Es zeigt, wie sich Volumen und Volumensentiment auf den Preisniveaus rund um den aktuell aktiven Bereich verteilen und hilft so, Marktschwerpunkte schnell zu erkennen.
3. Flexible Kanal- und Ausbruchslogik
Der Indikator ermöglicht eine flexible Konfiguration, wie Kanäle definiert und verfolgt werden:
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Begrenzung der verarbeiteten Balkenanzahl: Benutzer können die maximale Anzahl von Balken festlegen, die vom Indikator berechnet werden sollen – je nach Bedarf nur die jüngsten Daten oder die gesamte Historie.
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Normalisierungslänge und Box-Erkennungslänge:
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Die Normalisierungslänge wird zur Berechnung der jüngsten Spanne aus Hoch und Tief verwendet und beeinflusst, wie sich der Kanal ausweitet oder zusammenzieht.
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Die Box-Erkennungslänge bestimmt die Empfindlichkeit bei der Erkennung von Konsolidierungen: eine kürzere Länge erzeugt mehr Boxen, eine längere Länge konzentriert sich auf größere und markantere Zonen.
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Mehrere Ausbruchsmodi:
Der Indikator unterstützt verschiedene Methoden, den Preis mit den Kanalgrenzen zu vergleichen, etwa über Schlusskurs, Extremwerte (Hoch/Tief) oder den Durchschnitt aus Eröffnungs- und Schlusskurs. Dadurch können Anwender eine für ihren Analyse-Stil passende Definition von „Ausbruch“ wählen.
Solange die Box aktiv ist und sich der Preis zwischen oberer und unterer Begrenzung befindet, bleibt die Box bestehen und ihre interne Sentimentkarte wird kontinuierlich aktualisiert. Bewegt sich der Preis außerhalb dieser Kontrollzone, wird die Box als durchbrochen markiert und entsprechende Signale und Alarme werden ausgelöst.
4. Volumensentiment-Karte und erklärende Labels
In jeder Box erstellt der Indikator ein Profil aus mehreren Preisniveaus:
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Jedes Niveau erfasst das gesamte gehandelte Volumen, das dort durchläuft, getrennt nach Kerzenrichtung.
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Der Sentimentwert auf jedem Niveau wird normalisiert und in Farbintensität umgewandelt:
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Von Käufern dominierte Niveaus werden mit Grüntönen gefüllt, deren Tiefe der Intensität entspricht.
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Von Verkäufern dominierte Niveaus erhalten entsprechende Rottöne.
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Der Indikator kann zusätzlich Folgendes anzeigen:
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Ein aktuelles Sentiment-Label im aktiven Handelsbereich, z. B. einen Prozentsatz, der die relative Stärke von Käufern und Verkäufern auf dem Preisniveau widerspiegelt, an dem sich der aktuelle Preis befindet.
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Ein Gesamt-Sentiment-Label für den gesamten Kanal, das angibt, ob der Kanal insgesamt eher in Richtung Kauf oder Verkauf tendiert, basierend auf der Aggregation aller Niveaus.
Über Anzeigeoptionen können Anwender umschalten zwischen:
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Detail-Labels,
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Prozent-Labels,
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dem nach rechts erweiterten aktuellen Sentimentprofil.
So kann Volume Sentiment Breakout Channels entweder als minimalistisches Visualisierungstool (nur Boxen und Ausbruchspfeile) oder als vollständige Sentimentkarte genutzt werden, wenn ein tieferer Einblick in das Marktverhalten benötigt wird.
5. Ausbrüche, Signalpfeile und trendfolgende Linien
Wenn ein Kanal durchbrochen wird:
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Der Indikator protokolliert ein Aufwärts- oder Abwärtsausbruchsereignis und setzt den entsprechenden Pfeil direkt über oder unter die betroffene Kerze (die Position wird für bessere Sichtbarkeit anhand der lokalen Volatilität angepasst).
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Nach dem Ausbruch wird eine trendfolgende Linie gezeichnet, die auf der Abfolge von Hochs/Tiefs und der Anzahl der seit dem Ausbruch vergangenen Balken basiert. Diese Linie zeichnet den Trend nach dem Ausbruch nach und endet automatisch, wenn der Preis sie in Gegenrichtung kreuzt.
Dadurch können Anwender:
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die gesamte Ausbruchphase zusammen mit dem anschließenden Kursverlauf analysieren,
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die Vorbereitungszone (Box), den Auslösezeitpunkt (Pfeil) und die Phase nach dem Ausbruch (Linie) klar voneinander unterscheiden.
6. Ereignisbasierendes Alarmsystem
Volume Sentiment Breakout Channels integriert ein ereignisorientiertes Alarmsystem rund um wichtige Zustände:
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Alarme, wenn ein Ausbruch nach oben oder unten erfolgt.
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Alarme, wenn ein neuer Sentiment-Kanal gebildet wird.
Jeder Alarm kann so konfiguriert werden, dass er:
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nur auf das aktuelle Chart oder – in Verbindung mit dem Scanner – auf die gesamte Symbolliste angewendet wird.
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die Zustellmethode nutzt:
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Plattform-Benachrichtigung,
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Push-Benachrichtigung,
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E-Mail,
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und optional die Wiedergabe eines benutzerdefinierten Sounds.
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So können Anwender wichtige Sentimentzonen im Blick behalten, ohne den Bildschirm permanent beobachten zu müssen – sie konzentrieren sich nur auf Momente, in denen ein neuer Kanal entsteht oder ein bestehender durchbrochen wird.
7. Multi-Timeframe- und Multi-Symbol-Scanner
Eine weitere Schlüsselfunktion ist die Integration mit einem Scanner-Panel:
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Der Scanner kann direkt im Chart ein- und ausgeschaltet werden.
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Benutzer definieren die Liste der zu überwachenden Zeitrahmen (z. B. M1, M5, M15, M30, H1, H4, D1, W1).
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Es kann ein gemeinsamer Parametersatz für alle Zeitrahmen verwendet oder jedem Zeitrahmen ein eigener Parametersatz zugewiesen werden.
Die Symbolliste kann stammen aus:
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nur dem aktuellen Symbol,
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einer begrenzten Anzahl von Symbolen aus der Marktübersicht,
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oder einer benutzerdefinierten Liste.
Der Scanner wird als Raster angezeigt:
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Zellen sind farbcodiert, um relevante Zustände/Sentiments widerzuspiegeln (z. B. bullischer/bärischer Bias oder wichtige Signalarten).
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Unterschiedliche Textfarben für bullische und bärische Zustände erleichtern die Unterscheidung auf einen Blick.
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Eine andere Hintergrundfarbe bei angeklickter Zelle kennzeichnet deutlich den „ausgewählten“ Zustand.
Benutzer können:
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direkt auf eine Zelle klicken, um das Chart schnell auf das entsprechende Symbol und den entsprechenden Zeitrahmen umzuschalten.
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Spaltenbreite und Zeilenhöhe anpassen, das Panel fixieren oder verschiebbar machen.
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Den Maßstab im minimierten Zustand anpassen, damit der Scanner den Hauptteil des Charts nicht verdeckt.
8. Anzeige-Steuerung und Benutzererlebnis
Um eine Überfrachtung der Oberfläche zu vermeiden, bietet Volume Sentiment Breakout Channels:
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Hotkey-Anzeigemodus:
Der Indikator kann über eine vordefinierte Tastenkombination ein- oder ausgeblendet werden. So können Nutzer schnell zwischen einem „sauberen“ Chart und einer detailreichen Analyseansicht wechseln. -
Optionen zur Anzeige von Zonen/Boxen:
Alle Kanalzonen können ein- oder ausgeschaltet werden, oder es bleiben nur Pfeile und trendfolgende Linien für ein minimalistisches Layout sichtbar. -
Anpassbare Farben, Schriften und Größen:
Hintergründe, Text, bullische/bärische Farben, Schriftarten und Schriftgrößen lassen sich so konfigurieren, dass sie zum Chart-Theme und zu den individuellen visuellen Vorlieben passen.
Zusammenfassung
Volume Sentiment Breakout Channels kombiniert:
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volatilitätsbasierte Kanalerkennung,
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detailliertes Volumensentiment-Mapping innerhalb jeder Box,
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Ausbruchssignale mit trendfolgenden Linien,
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ein ereignisgesteuertes Alarmsystem,
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und einen Multi-Timeframe-, Multi-Symbol-Scanner,
um Akkumulationszonen und Ausbruchsereignisse von statischen Farbblöcken in eine dynamische, kontinuierlich aktualisierte Struktur zu verwandeln. Anwender sehen nicht nur, wo der Preis den Kanal durchbrochen hat, sondern auch, wer die jeweilige Preisregion kontrolliert und wie stark der zugrunde liegende Orderflow hinter jeder Bewegungsphase ist.
