Dynamic Swing Anchored Bollinger Bands
- Indikatoren
- Minh Truong Pham
- Version: 1.0
- Aktivierungen: 5
Dynamische schwungverankerte Bollinger Bänder (auf Basis von Schwungpunkten)
Überblick
Dynamic Swing Anchored Bollinger Bands ist ein technisches Analysetool, das die Swing-Point-Preisstruktur mit Bollinger Bands kombiniert, um eine flexible, anpassungsfähige Durchschnittspreiszone zu schaffen. Anstatt sich auf den VWAP (volumengewichteter Durchschnittspreis) zu stützen, verankert dieser Indikator die Berechnung an Swing High/Low-Punkten und verwendet re-initialisierte Bollinger Bands, die sich an die aktuelle Marktvolatilität anpassen und äußerst relevante Unterstützungs-/Widerstandsniveaus liefern.
Wie funktioniert er?
1. Swing-Anker-Engine
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Der Indikator identifiziert Swing-Hochs und Swing-Tiefs auf der Grundlage des SwingPeriod-Parameters.
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Wenn eine Marktumkehr bestätigt wird (Pivot-Formation), werden die Bollinger Bänder von diesem Pivot aus neu verankert - und damit ein neuer Ausgangspunkt für die Durchschnittsberechnung geschaffen.
2. Adaptive Bollinger Bands Kern
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Bei jedem Swing-Anker werden die Bollinger Bänder basierend auf der seit dem Anker verstrichenen Zeit neu berechnet.
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Die Bandbreite wird dynamisch anhand von Volatilitätsmetriken (wie ATR oder kurzfristige Standardabweichung im Vergleich zum langfristigen Durchschnitt) angepasst:
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Hohe Volatilität → Bänder dehnen sich schneller aus und passen sich den aktuellen Marktbedingungen an.
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→ Bändermit geringer Volatilität reagieren langsamer und glätten das Rauschen.
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Warum es effektiver ist als die Standard-Bollinger-Bänder
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Die Verankerung verbessert die Relevanz: Durch die Verankerung an Swing-Punkten bleiben die Bänder an den jüngsten Kursbewegungen ausgerichtet, im Gegensatz zu Standard-Bollinger-Bändern, die während längerer Trends nachhinken können.
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Bessere Anpassungsfähigkeit: Die dynamische Anpassung an die Volatilität sorgt für präzisere Unterstützungs-/Widerstandszonen und reduziert Fehlsignale sowohl in trendigen als auch in schwankenden Märkten.
Anwendung (Abbildung 2 und 3)
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Swing-basierter fairer Wert
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Die verankerte Mittellinie dient als Fair-Value-Zone. Pullbacks zum mittleren Band oder Annäherungen an das obere/untere Band können Einstiegssignale für Trendfortsetzungs- oder Mittelwertumkehr-Trades sein.
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Trend-Handel
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In starken Trends "reitet" der Kurs oft entlang der mittleren oder äußeren Bänder. Seichte Pullbacks zum Mittelwert können Gelegenheiten zum Einstieg in die Trendrichtung sein.
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Wiederholung und Umkehrung
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Wenn der Kurs die äußeren Bänder (obere/untere) berührt oder durchbricht und mit Umkehrsignalen (z. B. Candlestick-Muster, Divergenz) bestätigt wird, kann dies auf eine Umkehr oder starke Reaktion hindeuten.
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Wichtige Einstellungen
Funktion Beschreibung
- Swing-Periode Anzahl der Bars, die zur Bestätigung von Swing-Hochs/Tiefs verwendet werden. Größere Werte → stärkere Pivots/weniger Rauschen; kleinere Werte → schnellere Reaktion, aber mehr Rauschen.
- Länge (Mittlere Periode) Anzahl der Balken, die zur Berechnung der mittleren Linie verwendet werden.
- Abweichung Anzahl der Standardabweichungen oder ATR-Multiplikator, die zur Berechnung der Bänder verwendet werden.
- Volatilitätsanpassung Aktiviert/deaktiviert die dynamische Anpassung der Bandbreite auf der Grundlage der Volatilität (z. B. ATR vs. ATR-Durchschnitt).
- Bias (Sensitivität) Steuert, wie stark sich die Volatilität auf die Bandbreite auswirkt.
Schlussfolgerung
Dynamic Swing Anchored Bollinger Bands ist ein vielseitiges Tool, das die Struktur der Swing-Punkte mit der Anpassungsfähigkeit der Bollinger-Bänder verbindet. Durch die Verankerung der Bänder an Swing-Hochs/Tiefs bleiben die Berechnungen relevant, die Genauigkeit der Pullback-Erkennung wird verbessert, zuverlässige Umkehrungen werden identifiziert und die Bänder passen sich nahtlos an unterschiedliche Marktbedingungen an - von Trend- bis zu Schwankungsphasen.
