PriceLevels LTF
- Indikatoren
- Version: 1.70
- Aktualisiert: 12 September 2026
Kurzbeschreibung
Zeichnet ein sich wiederholendes Raster aus Preisniveaus mit runden Zahlen („Big Figures“) ein – beschriftet entsprechend ihrer typischen institutionellen Rolle: Wall, Hot Zone, Trap und Exit –, um psychologische Reaktionszonen für jedes Wertpapier und jeden Zeitrahmen zu veranschaulichen.
Ausführliche Beschreibung
Übersicht „
“ Dieser Indikator zeichnet horizontale Referenzlinien in festen 100-Pip-Intervallen, basierend auf der klassischen Idee, dass runde Zahlen (.000, .500) und annähernd runde Zahlen (.100/.900, .200/.800) tendenziell als psychologische Unterstützungs- bzw. Widerstandszonen wirken, in denen sich häufig Stop-Hunts von Privatanlegern, Liquiditätsabflüsse und Reaktionen häufen.
Jedes Niveau ist mit seiner Funktion beschriftet, sodass Sie das Chart auf einen Blick erfassen können:
- .000 – „The Wall“: wichtige runde Zahl, oft eine Ablehnungszone.
- .200 / .800 – Die „Hot Zone“: ein häufiger Bereich, in dem man auf eine Einstiegsbestätigung durch Kursbewegungen oder Volumensignale achten sollte.
- .500 – Der Ausstieg: mittleres Niveau, das oft als Referenz für einen teilweisen Gewinnmitnahme-Punkt dient.
- .100 / .900 – Die Falle: Ein Niveau, das anfällig für Fakeouts und Stop-Hunts ist – eher eine Vorsichtszone als ein Einstiegssignal.
- Optionale kleinere Gitterlinien bei jedem verbleibenden .X00-Niveau für zusätzlichen Kontext.
Funktionen
- Funktioniert bei jedem Symbol und jedem Zeitrahmen (trotz des Namens nicht auf M15 beschränkt – bitte aktualisieren, falls Sie die Funktion allgemein anwendbar halten möchten)
- Passt sich automatisch an die Ziffernanzahl bzw. den Punktwert jedes Symbols an, sodass der Abstand bei 3-, 4- und 5-stelligen Währungspaaren gleichermaßen korrekt ist
- Die Linien werden an Ort und Stelle aktualisiert, ohne Flackern oder Verzögerungen beim Neuzeichnen
- Farbe, Stil und Breite sind pro Zonentyp vollständig konfigurierbar
- Optionales feines Raster für genauer definierte Rundzahl-Niveaus
- Leichtgewichtig: keine DLL-Aufrufe, keine externen Abhängigkeiten
Eingaben
- LookbackPips – um wie viele Pips über/unter dem aktuellen Kurs gezeichnet werden soll
- Einstellungen für Farbe, Linienstil und Linienbreite pro Zone für „Wall“, „Hot Zone“, „Exit“ und „Trap“
- ShowMinorGrid – Ein- und Ausschalten der Neben-Runden-Zahlen-Ebenen mit individueller Gestaltung
So verwenden Sie „
“ Dieses Tool dient ausschließlich als visuelle Orientierungshilfe – es generiert keine Handelssignale. Viele Trader nutzen Rundzahlzonen in Verbindung mit Kursverläufen, Volumen oder Marktstrukturanalysen, um einzuschätzen, wo Reaktionen wahrscheinlicher sind. Kombinieren Sie das Tool mit Ihrer eigenen Bestätigungsmethode, anstatt blind auf diesen Niveaus zu handeln.
Was die einzelnen Tools leisten
„Institutional_M15_Custom“ stellt wichtige Kursniveaus mit runden Zahlen direkt im Chart dar – die „Wall“ (.00), die „Hot Zone“ (.20/.80), „Exit“ (.50) und „Trap“ (.10/.90) – unter Verwendung der Standard-Pip-Konventionen von Forex-Brokern (mit automatischer Anpassung an 3- bzw. 5-stellige Kursangaben). Da diese Niveaus auf den branchenüblichen Pip-Abständen der Broker basieren und nicht auf den Besonderheiten einzelner Währungspaare, funktioniert das Raster bei allen wichtigen Devisenpaaren – EUR/USD, GBP/USD, USD/JPY, USD/CHF, AUD/USD, USD/CAD, NZD/USD – identisch, ohne dass eine manuelle Neukalibrierung erforderlich ist.
Mit dem „VolumeZoneAnalyzer“ können Sie beliebige Zonen im Chart mit zwei verschiebbaren Linien markieren und erhalten sofort eine Berechnung des Kauf-/Verkaufsvolumen-Deltas, des Spread-Charakters (breit vs. schmal) sowie eine regelbasierte Auswertung der Volume Spread Analysis (VSA) – Climax, Absorption, Akkumulation/Distribution oder Trendbestätigung. Da das Tool auf dem relativen Volumen und dem Spread-Verhalten basiert und nicht auf paarspezifischen Kursniveaus, lässt es sich unabhängig davon, welches Hauptwährungspaar Sie handeln, auf dieselbe Weise anwenden.
Die Strategie: Niveau + Bestätigung
Die Logik ist einfach: Das Kursraster zeigt Ihnen, wo eine Reaktion wahrscheinlich ist; der Volumenanalysator zeigt Ihnen, ob diese Reaktion echt ist. Im Zusammenspiel gleicht das eine Tool die Schwachstelle des anderen aus – das Raster hat keinen Volumenkontext, und das Volumen-Tool hat ohne ein Niveau, an dem es sich orientieren kann, keinen festen Bezugspunkt.
Schritt 1 – Das Niveau identifizieren
Achten Sie darauf, ob sich der Kurs bei einem der großen Währungspaare in Ihrem Arbeitszeitrahmen einem „Wall“-Niveau (.00) oder einem „Hot Zone“-Niveau (.20/.80) nähert. Dies sind die beiden Niveauarten, die als Einstiegskandidaten in Frage kommen. „Trap“-Niveaus (.10/.90) werden als Vorsichtszonen und nicht als Einstiegszonen behandelt.
Schritt 2 – Bestätigen Sie dies anhand des Volumens
Sobald der Kurs das Niveau berührt, ziehen Sie die Start- und Endlinien des „VolumeZoneAnalyzer“ über die letzten Kerzen, die zu diesem Berührungspunkt führen und diesen durchlaufen. Lesen Sie das Ergebnisfenster:
| VSA-Auswertung | Bedeutung | Maßnahme |
|---|---|---|
| Starker bullischer/bärischer Druck, im Einklang mit der Reaktion auf das Niveau | Das Volumen bestätigt die Bewegung | Handeln Sie die Reaktion |
| Versteckte Stärke / Versteckte Schwäche (Absorption) | Institutionelle Käufe/Verkäufe entgegen der offensichtlichen Kursrichtung | Handeln Sie die Reaktion – oft das qualitativ hochwertigere Signal |
| Ausgewogene / gemischte Signale | Keine klare Tendenz in beide Richtungen | Zurückhalten |
| Höhepunkt entgegen der erwarteten Richtung | Die Bewegung in Richtung dieses Niveaus ist erschöpft | Zurückhalten oder aus dem Handel aussteigen |
Schritt 3 – Respektiere die Fallensprünge
Befindet sich der Kurs derzeit auf oder knapp über einem .10/.90-Fallen-Level, sollten Sie jedes Volumensignal mit besonderer Vorsicht behandeln – dies ist die klassische „Stop-Hunt“-Zone. Warten Sie, bis der Kurs die Falle überwunden hat, bevor Sie auf eine Bestätigung reagieren.
Schritt 4 – Verwalten Sie den Trade
Steigen Sie beim Schlusskurs der bestätigenden Kerze oder bei einem erneuten Test des Niveaus ein. Setzen Sie Ihren Stop knapp jenseits des Niveaus. Nutzen Sie das nächste Niveau in der Reihenfolge (Hot Zone → Ausstieg → nächste Wand) als Ihr Ziel, um einen natürlichen Rahmen für Trades mit einem Risiko-Ertrags-Verhältnis von 1:2+ zu schaffen.
Warum dies auf alle Währungspaare übertragbar ist
Beide Tools basieren auf universellen Forex-Mechanismen und nicht auf paarspezifischen Anpassungen: Standard-Pip-Konventionen für die Niveaus und das relative Volumen-/Spread-Verhalten für die VSA-Analyse. Das bedeutet, dass dieselben Regeln – zuerst das Niveau, dann das Volumen, stets auf Fallen achten – gelten, egal ob Sie EUR/USD in der Londoner Sitzung oder USD/JPY in der Tokioter Sitzung handeln, ohne dass eine Neuoptimierung pro Währungspaar erforderlich ist.
Risikohinweis
Beide Tools sind analytische Hilfsmittel, keine automatisierten Signalgeneratoren. Volumenzahlen im Devisenhandel werden aus dem Tick-Volumen als Näherungswert abgeleitet (es gibt kein zentralisiertes Markt-Tape für den Spot-Devisenhandel), betrachten Sie VSA-Auswertungen daher als Einschätzungen des Richtungsdrucks und nicht als Gewissheit. Kombinieren Sie sie stets mit einem soliden Risikomanagement und Ihrem eigenen Handelsplan.
Haftungsausschluss
Dieser Indikator dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken. Er stellt keine Finanzberatung dar, und die vergangene Kursentwicklung auf diesen Niveaus ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. Der Handel birgt das Risiko von Verlusten.
