StarFox
- Experten
- Juan Antonio Alvarenga Galindo
- Version: 1.0
- Aktivierungen: 5
Master-Leitfaden: Einstiegslogik im algorithmischen Handel (System STARFOX)
1. Einführung in die automatische Entscheidungsmaschine
Bei der Entwicklung von High-Fidelity-Systemen ist die Entscheidungsarchitektur in der CSignalEngine zentralisiert. Diese spezialisierte Klasse ist nicht bloß eine Softwarekomponente, sondern eine klassenbasierte Architekturstruktur, die komplexe Datenpuffer (RSI, MA, ADX) in diskrete, ausführbare boolesche Logik abstrahiert. Die CSignalEngine verarbeitet eine technische Historie von drei Kerzen (Indizes 0, 1 und 2), um Marktlärm zu normalisieren und in eine binäre Validierung umzuwandeln. Das grundlegende Ziel dieser Maschine ist es, den Handel von emotionaler Subjektivität zu befreien und durch mathematische Strenge zu ersetzen, die die Wiederholbarkeit des Systems garantiert.
Code-Philosophie: "Aggressiver Hybridmotor mit intelligentem Schutz".
Bevor der Algorithmus zur Bewertung spezifischer Signale übergeht, muss er den makrostrukturellen Kontext des Marktes validieren und sicherstellen, dass Volatilität und Trend als Rückenwind und nicht als Hindernis wirken.
2. Das Fundament: Trend (EMA) und Stärke (ADX)
Das System STARFOX arbeitet unter einem strengen Konvergenzregime. Bevor ein Einstieg in Betracht gezogen wird, konsultiert die CSignalEngine den HTF (Higher Time Frame), der normalerweise auf H4 (TimeFrame_Trend) eingestellt ist, um die Richtungsverzerrung (Bias) und die Lebensfähigkeit der Umgebung festzulegen.
Indikator | Parameter im Code | Kritische Funktion für das System
--- | --- | ---
Gleitender Durchschnitt (EMA) | MA_Trend_Period (200) | Strukturfilter: Definiert die Richtungsverzerrung. Logik: Aktueller Preis > EMA = Bullisches Regime; Aktueller Preis < EMA = Bärisches Regime.
ADX | ADX_MinLevel (20.0) | Kontraktionsfilter: Blockiert Operationen in "toten Märkten". Werte < 20,0 deuten auf Konsolidierungsphasen hin, in denen Oszillatoren falsche Signale (Whipsaws) erzeugen.
Sobald ein gesunder Trend und eine Marktstärke über dem Schwellenwert von 20,0 bestätigt sind, setzt der Algorithmus seine Oszillationslogik ein, um den optimalen Einstiegspunkt zu identifizieren.
3. Das Hauptsignal: Der 'RSI Hook' (Umkehrhaken)
Als "Route 1" identifiziert, versucht dieses technisch hochwertige Signal, die Umkehr des Momentums nach einer Preiserschöpfung zu erfassen. Das System sucht nicht nur nach extremen Niveaus, sondern nach einer Bestätigung der Mikro-Umkehr in der aktuellen Kerze.
Mechanik der Hook-Ausführung:
1. Erschöpfungserkennung: Der RSI der vorherigen Kerze (rsi[1]) muss überdehnte Zonen erreicht haben: unter 40,0 für Käufe oder über 60,0 für Verkäufe.
2. Hook-Validierung (Mikro-Umkehr): Das Niveau reicht nicht aus; das System verlangt, dass der aktuelle RSI (rsi[0]) seine Flugbahn im Vergleich zum vorherigen ändert.
- Bei Kauf: rsi[1] < 40,0 UND rsi[0] > rsi[1].
- Bei Verkauf: rsi[1] > 60,0 UND rsi[0] < rsi[1].
3. Kerzenkonfluenz: Das Signal ist nur gültig, wenn die aktuelle Kerze (PERIOD_CURRENT) in Richtung des Signals schließt (Bullisch für Käufe / Bärisch für Verkäufe).
4. Das alternative Signal: 'RSI-50 Cross' (Momentum-Kreuzung)
Um die Betriebsfrequenz in Märkten mit starkem Trend zu optimieren, aktiviert der Parameter UseRSI50Cross eine zweite Einstiegsroute. Diese Logik erfasst den Impuls, wenn der RSI das neutrale Niveau von 50,0 kreuzt, und fungiert als Momentum-Trigger. Im Gegensatz zum Hook erfordert dieses Signal eine zusätzliche Price Action Momentum-Validierung, um falsche Ausbrüche zu vermeiden.
Die im Code integrierte logische Formel definiert sich wie folgt:
Wenn (RSI[1] < 50,0 UND RSI[0] >= 50,0 UND RSI[0] > RSI[1]) + (pClose0 > close[1]) = Kauf
Wobei pClose0 > close[1] das relative Preismomentum darstellt (Aktueller Schlusskurs vs. Vorheriger Schlusskurs).
Diese "Route 2" stellt sicher, dass der Vermögenswert nicht nur ein technisches Niveau kreuzt, sondern dass der Preis eine echte Beschleunigung in Richtung des Trades aufweist.
5. Der Bestätigungstrichter: Price Action und MTF
Selbst nach Erkennung eines gültigen Signals (Route 1 oder 2) unterzieht STARFOX die Entscheidung einem Prozess der Volatilitätsnormalisierung und der Konvergenz mehrerer Zeitrahmen. Nur wenn diese Filter passiert werden, gibt das System einen positiven ResultRetcode für die Ausführung von trade.Buy oder trade.Sell aus.
Checkliste für die technische Ausführung:
- [ ] Kerzenbestätigung (Candle Bias): Validierung, dass bullishCandle (Kauf) oder bearishCandle (Verkauf) zum Schluss der Kerze 0 vorhanden sind.
- [ ] MTF-Filter (Multi-Timeframe Convergence): Der RSI im Trend-Zeitrahmen (hRSI_HTF) muss synchron sein: >= 40,0 für Käufe und <= 60,0 für Verkäufe. Dies stellt sicher, dass das Mikrosignal kein tiefes Retracement des Makrotrends ist.
- [ ] Volatilitätsnormalisierung (ATR Spike): Das System berechnet atrVol[0] > atrVol[1] * VolatilitySpikeMult. Wenn der aktuelle ATR den vorherigen um das 2,5-fache übersteigt, wird eine Volatilitätsspitze (Makronachrichten oder Black-Swan-Ereignisse) identifiziert und der Einstieg aus Sicherheitsgründen automatisch blockiert.
6. Fazit: System-Synergie
Die Architektur von STARFOX zeigt, dass der Erfolg im quantitativen Handel nicht von der Vorhersage, sondern von der Diskretisierung der Marktbedingungen abhängt. Durch die Kombination der chirurgischen Präzision des RSI Hooks mit der Flusserfassung des RSI-50 Cross gleicht das System Frequenz und Win-Rate aus.
Zentrale Erkenntnisse für das Lehrplandesign:
- 🎯 Hierarchische Konvergenz: Das Einstiegssignal ist der letzte Schritt eines Trichters, der in der HTF-Struktur beginnt. Ohne großen Trend kein Handel.
- 🛡️ Mathematischer Schutz: Die Einbeziehung von Filtern wie dem Volatilitätsmultiplikator (2,5x ATR) unterscheidet einen professionellen Algorithmus von einem Retail-Algorithmus und schützt das Kapital vor Liquiditätsanomalien.
- 📊 Boolesche Validierung: Die Umwandlung von "schmutzigen" Indikatoren in klare logische Validierungen eliminiert die Interpretation und ermöglicht es, dass der ResultRetcode eine direkte Folge der angewandten Mathematik ist.
Visueller Leitfaden: Die 4 Ebenen des intelligenten Schutzes von STARFOX
1. Einführung in das Konzept des volatilitätsbasierten Schutzes (ATR)
Im hochpräzisen algorithmischen Handel sind feste Abstände der kürzeste Weg zur Obsoleszenz. Der Markt ist nicht statisch; sein "Atmen" ändert sich täglich. Daher verwendet STARFOX den ATR (Average True Range) als grundlegende Maßeinheit für den Einsatz von Schutzschilden. Der ATR ermöglicht es dem System, die Ausdehnung des Preises im Verhältnis zu seiner jüngsten Volatilität zu identifizieren. Anstatt willkürliche Pips zu verwenden, berechnet der Roboter seine Schutzmaßnahmen in Vielfachen des ATR, wodurch die Strategie in volatilen Märkten expansiver und in Zeiten geringer Aktivität restriktiver agiert, um das Überleben des Kapitals zu optimieren.
Intelligenter Schutz: Definiert als ein dynamischer und mehrdimensionaler Risikomanagementrahmen, der einen direktionalen Handel durch die algorithmische Ausführung von Teilverkäufen und volatilitätsbasierten Stop-Loss-Anpassungen in ein "Null-Risiko"-Szenario verwandelt. Für den Lernenden bedeutet dies die Eliminierung emotionaler Verzerrungen bei der Gewinnmitnahme.
Nachdem festgestellt wurde, dass die Volatilität die Metrik ist, die das System steuert, müssen wir die technische Hierarchie des Schutzes analysieren. Entgegen der Nomenklatur priorisiert das System absolute Sicherheit vor Gewinnmitnahme.
2. Ebene 2: Der Wendepunkt (BreakEven und Reibungsschutz)
Obwohl als "Ebene 2" bezeichnet, offenbart der Quellcode eine mathematische Priorität: Diese Ebene wird vor Ebene 1 aktiviert. Es ist der wahre Wendepunkt, an dem das systemische Risiko neutralisiert wird.
Technische Ausführungssequenz:
1. Operativer Auslöser: Preis erreicht 1,0x ATR Gewinn.
2. Sicherheits-Teilverkauf: Das System liquidiert automatisch 30% (Prot_L2_ClosePct) des gesamten Positionvolumens.
3. Übergang zu BreakEven Plus: Der Stop Loss verschiebt sich auf den Eröffnungskurs, jedoch mit einer kritischen Anpassung: Es werden 20 Punkte (Prot_L2_BESpread) hinzugefügt. Diese Marge von 20 Punkten garantiert, dass der Trade im Falle eines heftigen Rücksetzers nicht nur "kostenneutral" schließt, sondern auch Spread-Kosten und Kommissionen abdeckt, was die Operation in einen mathematisch positiven "Free Trade" verwandelt.
3. Ebene 1: Der erste Schutzschild (Alpha-Sicherung)
Sobald der Trade sein Überleben auf Ebene 2 garantiert hat, versucht der Roboter, den angesammelten Gewinn bei Erreichen einer größeren Preisausdehnung zu schützen.
Technisches Datenblatt - Ebene 1:
- Auslöser (Trigger): 1,2x ATR (Konfiguriert in Prot_L1_ATR_Trig).
- Aktion: Schließung von 20% des verbleibenden Volumens.
- Strategische Logik: Diese Ebene fungiert als "Gewinnmitnahme mit hoher Wahrscheinlichkeit". Da sie nach der Sicherung des Break-Even-Punkts erfolgt, besteht ihre Funktion darin, die Last des Trades zu verringern, während sie sich auf längerfristige Trendbewegungen vorbereitet. Diese umgekehrte Hierarchie (zuerst Kapital bei 1,0x ATR sichern und dann Gewinne bei 1,2x ATR mitnehmen) verleiht STARFOX sein konservatives, aber hoch effektives Risikoprofil.
4. Ebene 4: Der dynamische Läufer (Trailing ATR)
Bevor langfristige Ziele angestrebt werden, aktiviert das System seinen raffiniertesten Begleitmechanismus. Der Trailing ATR beginnt, den Trade zu verteidigen, noch bevor die endgültigen Gewinnziele erreicht sind.
- Aktivierung vor Konsolidierung: Beginnt, wenn der Preis 1,5x ATR (Prot_L4_ATR_Active) überschreitet.
- Nachlaufdistanz: Der Stop Loss verfolgt den Preis in einem konstanten Abstand von 1,0x ATR.
- Volatilitätsmanagement:
- Erlaubt dem Trade, gemäß der aktuellen Volatilität des Vermögenswerts zu "atmen".
- Im Gegensatz zu einem festen Trailing bewegt sich der Stop Loss nur, wenn die Volatilität dies rechtfertigt, um vorzeitige Schließungen durch Marktlärm zu vermeiden.
- Fungiert als dynamische Versicherung, die die 1,5x ATR schützt, während der Preis auf das Ziel von 2,0x ATR zusteuert.
5. Ebene 3: Konsolidierung kritischer Gewinne
Ebene 3 stellt den Höhepunkt eines gut erfassten Trends dar. Es ist der Punkt, an dem der Roboter den Großteil der Belohnung für das Halten der Position beansprucht.
Mathematik der Konsolidierung: Bei Erreichen eines Gewinns von 2,0x ATR (Prot_L3_ATR_Trig) führt das System eine Schließung von 50% des noch offenen Volumens durch. Dies sind nicht 50% des ursprünglichen Lots, sondern eine drastische Reduzierung der finalen Exposition, um die Preisausdehnung vor einer möglichen Trenderschöpfung zu kapitalisieren.
Diese Volumenfragmentierung stellt sicher, dass der Trader zum Zeitpunkt, an dem der Markt zu drehen versucht, bereits den größten Teil des Werts aus dem Trade extrahiert hat.
ACHTUNG - TECHNISCHER WARNHINWEIS: Mindestvolumenanforderung
Damit diese 4 Ebenen ausgeführt werden können, muss das anfängliche normalisierte Volumen ausreichend sein. Wenn mit dem Mindest-Lot (0,01) gehandelt wird, kann das System aufgrund von Broker-Beschränkungen keine Teilverkäufe (20%, 30%, 50%) durchführen. Es wird ein anfängliches Lot von mindestens 0,05 empfohlen, um sicherzustellen, dass die Schutzlogik die Position korrekt fragmentieren kann.
6. Vergleichende Synthese der Schutz-Eskalation
Aktivierungsreihenfolge | Ebene | Auslöser (ATR) | Hauptaktion | Vorteil für den Lernenden
--- | --- | --- | --- | ---
1. | 2: Wendepunkt | 1,0x | Schließung 30% + BE+20 | Kapitalerhalt: Null Risiko.
2. | 1: Schutzschild | 1,2x | Teilverkauf 20% | Alpha-Sicherung: Realer Gewinn.
3. | 4: Läufer | 1,5x | Trailing Stop (1,0 ATR) | Dynamische Verteidigung: Schützt den Lauf.
4. | 3: Konsolidierung | 2,0x | Teilverkauf 50% | Maximierung: Erfassung des Trend-Großteils.
7. Fazit: Die "Null-Risiko"-Mentalität
Die Architektur von STARFOX übertrifft den manuellen Handel, indem sie die psychologische Reibung des Gewinnmanagements eliminiert. Das System "wartet" nicht ab, was passiert; es reagiert mathematisch auf die Volatilität. Durch die Automatisierung dieser vier Ebenen wird Gier in einen geordneten Liquidationsprozess und Angst in eine gepanzerte Stop-Loss-Struktur verwandelt.
Die 3 Geheimnisse des STARFOX-Erfolgs:
1. Überlebenspriorität: Das System sucht den BreakEven (1,0x ATR) vor jeder anderen Metrik und garantiert, dass das Kapital so kurz wie möglich exponiert ist.
2. Risikofragmentierung: Das Einsammeln in "Raten" (20%, 30%, 50%) ermöglicht eine Glättung der Equity-Kurve und die Nutzung ausgedehnter Trends ohne Gewinnrückgabe.
3. Algorithmische Begleitung: Die Verwendung des Trailing ATR stellt sicher, dass der Markt uns, sobald der Trade ein Gewinner ist, mit einem gesicherten Gewinn "rauswerfen" muss, anstatt dass wir aufgrund emotionaler Impulse entscheiden, auszusteigen.
Technische Analyse und Konfiguration des Experten STARFOX
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Basierend auf dem Strategietester-Bericht für den Experten STARFOX auf dem Währungspaar XAUUSD (Gold) im H1-Zeitrahmen, offenbaren die Konfigurationsparameter eine hybride Strategie, die klassische technische Analyse mit aggressivem Wiederherstellungsmanagement (Grid/Martingale) und dynamischem Schutz kombiniert.
Im Folgenden sind die in diesem Test verwendeten Schlüsselparameter aufgeführt:
1. Trend- und Indikatoren-Konfiguration
Der Experte verwendet Standardindikatoren, um die Marktrichtung vor dem Handel zu filtern:
• Gleitender Durchschnitt (MA): Ein Zeitraum von 200 wird verwendet (MA_Trend_Period=200), was darauf hindeutet, dass das System den langfristigen Trend als Hauptfilter priorisiert[1].
• RSI (Relative Strength Index): Konfiguriert auf 14 Perioden mit Überverkauft-Niveaus bei 30 und Überkauft-Niveaus bei 70[1]. Zusätzlich deutet der Parameter UseRSI50Cross=true darauf hin, dass das Überkreuzen des RSI-Levels 50 in dieser Konfiguration ein aktiver Einstiegsauslöser ist[2].
• ADX: Ein Trendstärkefilter mit einem Mindestniveau von 20 (ADX_MinLevel=20) wird verwendet, wodurch der Handel in übermäßig seitwärts verlaufenden Märkten oder solchen ohne Momentum vermieden wird[1].
2. Risikomanagement und Ausstiege (SL/TP)
Das System verwendet keine festen Pips, sondern passt sich mittels ATR (Average True Range) der Marktvolatilität an:
• Stop Loss und Take Profit: Sie sind extrem weit gefasst, definiert durch Multiplikatoren des ATR: ATR_SL_Multiplier=13.80 und ATR_TP_Multiplier=14.75[1]. Dies deutet auf die Absicht hin, dem Trade viel "Luft" zum Atmen zu geben.
• Basisrisiko: Der BaseRiskPercent ist auf 6.25% eingestellt, was für ein standardmäßiges konservatives Risikomanagement erheblich hoch ist[1].
3. Intelligenter Schutz (Smart Protection)
Das System hat den dynamischen Schutz aktiviert (UseSmartProtection=true), jedoch mit einer speziellen Konfiguration für diesen Test:
• Level 1 und 2 (L1/L2): Obwohl die Auslöser bei 1.6 ATR bzw. 2.4 ATR liegen, beträgt der Schließungsprozentsatz (ClosePct) in beiden Fällen 0. Dies deutet darauf hin, dass der EA auf diesen Ebenen nur den Stop Loss verschiebt (wahrscheinlich auf Breakeven bei L2 mit Prot_L2_BESpread=190), aber keine Teilgewinne mitnimmt[1].
• Level 3 (L3): Hier erfolgt die massive Gewinnmitnahme. Bei Erreichen von 3.2 ATR schließt das System 80% der Position (Prot_L3_ClosePct=80)[1].
• Level 4 (Trailing): Aktiviert sich bei 6.15 ATR, um den Rest der Position laufen zu lassen[1].
4. Grid und Wiederherstellung (Martingale)
Dies ist der aggressivste Aspekt der Konfiguration:
• Grid Aktiviert: UseGridRecovery=true[2].
• Martingale-Multiplikator: Der Grid_Martingale beträgt 3.36[2]. Das bedeutet, dass, wenn ein Trade fehlschlägt und das System eine Wiederherstellung eröffnet, das Volumen des neuen Trades mehr als das Dreifache des vorherigen beträgt. Dies erklärt den hohen relativen Drawdown von 48.44%, der in den Ergebnissen beobachtet wurde[3], da das Risiko während Verluststrähnen exponentiell ansteigt.
• Grid-Abstand: Wiederherstellungstrades werden basierend auf der Volatilität beabstandet (Grid_Distance_ATR=6.90)[2].
5. Deaktivierte Filter
Für diese spezifische Konfiguration ("set") wurden mehrere Sicherheitsfilter ausgeschaltet:
• Volatilitätsfilter: UseVolatilityFilter=false[2].
• Multi-Timeframe-Filter (MTF): UseMTF_RSI=false, was bedeutet, dass der EA nur auf den RSI des aktuellen Charts (H1) schaut und nicht mit höheren Zeitrahmen bestätigt[2].
• Zeitfilter: UseTimeFilter=false, wodurch der Roboter rund um die Uhr handeln kann[2].
Zusammenfassung des Verhaltens
Diese Konfiguration definiert einen aggressiven Bot. Er sucht Einstiege in Richtung des Haupttrends (MA 200) mittels des RSI und lässt große Preisbewegungen zu (weite SL/TP). Wenn der Trade schief geht, greift er auf ein Grid mit starkem Martingale (x3.36) zurück, um im Gewinn auszusteigen. Wenn es gut läuft, sichert er den Großteil des Gewinns (80%) bei einer ausgedehnten Bewegung (3.2 ATR).
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Quelle:
[1] ReportTester_XAUUSD_H1_FB205_FR487.csv
