Support Resistance Channels advanced
- Indikatoren
- Minh Vuong Pham
- Version: 1.0
Inhaltsübersicht
- Übersicht
- Grundlagen des Indikators
- Verstehen der Channels
- Trading-Strategien
- Einstiegs- und Ausstiegssignale
- Risiko-Management
- Beste Praktiken
- Häufig zu vermeidende Fehler
Übersicht
Der Indikator Support Resistance Channels identifiziert automatisch die stärksten Unterstützungs- und Widerstandszonen auf der Basis von Pivot-Punkten und zeigt diese an. Im Gegensatz zu einfachen horizontalen Linien erzeugt dieser Indikator Kanäle (Zonen), die das reale Marktverhalten besser wiedergeben, bei dem Unterstützung und Widerstand als Bereiche und nicht als präzise Niveaus fungieren.
Wichtigste Merkmale
- Automatische Erkennung: Identifiziert Pivot-Hochs und -Tiefs automatisch
- Kanal-Zonen: Zeigt Unterstützung/Widerstand als Zonen anstelle von Linien
- Stärke-basiertes Ranking: Zeigt nur die stärksten S/R-Levels an
- Dynamische Färbung: Unterschiedliche Farben zeigen an, ob die Zonen als Unterstützung oder Widerstand fungieren oder ob sich der Preis innerhalb dieser Zonen befindet.
- Durchbruch-Warnungen: Optionale visuelle Warnungen, wenn S/R-Levels durchbrochen werden
Grundlagen des Indikators
Farbkodierung
Der Indikator verwendet drei Farben, damit Sie den Marktkontext schnell erkennen können:
- 🔴 ROTE Kanäle: Widerstandszonen (der Preis liegt unterhalb des Kanals)
- 🟢 GRÜNE Kanäle: Unterstützungszonen (der Preis liegt oberhalb des Kanals)
- ⚪ GRAUE Kanäle: Der Kurs befindet sich derzeit innerhalb des Kanals (neutrale Zone)
Erklärte Parameter
Einstellungen 🔨
Pivot-Periode (4-30, Voreinstellung: 10)
- Bestimmt, wie signifikant ein Hoch/Tief sein muss, um als Pivot zu gelten
- Niedrigere Werte = mehr Pivots (empfindlicher, mehr Kanäle)
- Höhere Werte = weniger Pivots (weniger empfindlich, weniger, aber stärkere Channels)
- Empfohlen: 8-12 für Intraday-Charts, 10-15 für Tages-Charts
Quelle (Hoch/Tief oder Schluss/Offen)
- Hoch/Tief: Traditionelle Pivot-Erkennung anhand der Kerzendochte
- Schließen/Öffnen: Verwendet Kerzenkörper, filtert Dochte heraus
- Empfohlen: Hoch/Tief für die meisten Märkte
Maximale Kanalbreite % (1-8, Standard: 5)
- Maximale Breite der S/R-Zonen als Prozentsatz der jüngsten Preisspanne
- Niedrigere Werte = engere Kanäle
- Höhere Werte = breitere Kanäle, die mehr Pivot-Punkte erfassen
- Empfohlen: 4-6 für Forex, 5-8 für Kryptowährungen
Mindeststärke (Standard: 1)
- Mindestanzahl von Pivot-Berührungen, die erforderlich sind, damit ein Kanal angezeigt wird
- Höhere Werte = zeigen nur die am meisten getesteten Zonen an
- Empfohlen: 1-2 für den aktiven Handel, 2-3 nur für Schlüsselniveaus
Maximale Anzahl von S/R (1-10, Standard: 6)
- Wie viele Kanäle gleichzeitig angezeigt werden sollen
- Weniger = übersichtlicheres Diagramm mit Konzentration auf die stärksten Niveaus
- Mehr = umfassende Ansicht aller wichtigen Zonen
- Empfohlen: 4-6 für mehr Übersichtlichkeit
Loopback-Zeitraum (100-400, Standard: 290)
- Wie viele Takte zurück wird für Pivot-Punkte analysiert
- Kürzer = nur aktuelle Marktstruktur
- Länger = einschließlich historischer Niveaus
- Empfohlen: 200-300 für die meisten Timeframes
Farben 🟡🟢🟣
Passen Sie die Farben der Kanäle an Ihr Chartthema und Ihre Vorlieben an.
Extras ⏶⏷
- Pivot-Punkte anzeigen: Anzeige von "H"- und "L"-Beschriftungen an Pivot-Punkten
- Unterbrochene S/R anzeigen: Pfeile anzeigen, wenn Kanäle unterbrochen sind
- Gleitende Durchschnitte: Optionale MA-Überlagerungen (50 SMA, 200 SMA)
Verstehen der Channels
Was ist ein Unterstützungs-/Widerstandskanal?
Beim traditionellen S/R-Ansatz werden einzelne Linien gezogen, aber die Märkte halten sich selten an exakte Preise. Der Channel-Ansatz erkennt an, dass S/R als eine Zone fungiert, in der:
- Mehrere Pivot-Punkte bündeln sich
- der Preis wiederholt abprallt oder sich konsolidiert
- Die Marktteilnehmer haben Interesse gezeigt
Kanal-Stärke
Kanäle werden nach ihrer Stärke eingestuft, die Folgendes berücksichtigt:
- Anzahl der Pivot-Punkte innerhalb der Zone
- Anzahl der Berührungen des Kurses mit der Zone
- Häufigkeit der Berührungen
Der Indikator zeigt nur die stärksten Kanäle bis zu Ihrer Maximaleinstellung an.
Kanalbreite
Die Breite eines jeden Kanals stellt die Konsolidierungszone dar, in der sich die Pivot-Punkte angesammelt haben. Ein breiterer Kanal zeigt an:
- Mehr verstreute Pivot-Punkte in diesem Bereich
- Eine breitere Zone von Interesse
- Potenziell mehr Volatilität beim Durchbrechen
Handelsstrategien
Strategie 1: Bounce Trading (Handel innerhalb einer Handelsspanne)
Am besten geeignet für: Schwankende Märkte, abgehackte Bedingungen, niedrigere Zeitrahmen
Aufbau:
- Erkennen, wenn der Kurs zwischen zwei klaren Kanälen liegt (Unterstützung unten, Widerstand oben)
- Warten, bis sich der Kurs einem Kanal nähert
- Suchen Sie nach Ablehnungssignalen an der Kanalbegrenzung
Einstiegsregeln:
- LONG: Kurs erreicht grünen Unterstützungskanal + bullisches Umkehrmuster (Hammer, Engulfing, Pin Bar)
- SHORT: Kurs erreicht roten Widerstandskanal + bärisches Umkehrmuster (shooting star, bearish engulfing)
Stop-Loss:
- Stop unterhalb des Unterstützungskanals platzieren (für Long-Positionen)
- Stop oberhalb des Widerstandskanals platzieren (für Short-Positionen)
- Platz lassen: Der Stopp sollte über die Kanalbreite hinausgehen
Gewinn mitnehmen:
- Ziel ist der entgegengesetzte Kanal
- Skalieren: 50% in der Mitte des Kurses mitnehmen, 50% in den entgegengesetzten Kanal laufen lassen
- Trailing-Stop verwenden, sobald sich der Preis günstig entwickelt
Beispiel:
Widerstandskanal (ROT) ████████████ ← SHORT-Einstieg bei Ablehnung ↑ Preis prallt ab ↓ Unterstützungskanal (GRÜN) ████████████ ← LONG-Einstieg bei Abprall
Strategie 2: Ausbruchshandel (Trendhandel)
Am besten geeignet für: Trending-Märkte, höhere Zeitrahmen, starkes Momentum
Aufbau:
- Erkennen einer starken Richtungsbewegung in Richtung eines Hauptkanals
- Warten Sie auf einen klaren Durchbruch und einen Abschluss jenseits des Kanals
- Auf einen erneuten Test des durchbrochenen Niveaus achten (optional, aber sicherer)
Einstiegsregeln:
- LONG Ausbruch:
- Kurs schließt über dem roten Widerstandskanal
- Optional: Pullback abwarten, um erneut zu testen (Kanal wird grün)
- Bestätigung durch Volumenanstieg oder Momentum-Indikator
- SHORT-Ausbruch:
- Kurs schließt unterhalb des grünen Unterstützungskanals
- Optional: Pullback abwarten, um erneut zu testen (Kanal wird rot)
- Bestätigen Sie mit einem Anstieg des Volumens oder einem Momentum-Indikator
Stop-Loss:
- Anfangs: gegenüberliegende Seite des gebrochenen Kanals
- Nach Bestätigung: unter/über dem Retest-Tief/Hoch
Gewinn mitnehmen:
- Ziel des nächsten größeren Kanalniveaus
- Nachziehen des Stopps anhand der ATR oder früherer Swing-Punkte
- Mit dem Trend mitgehen, bis der entgegengesetzte Kanal erreicht ist
Beispiel:
Starker Ausbruch ↑ Widerstand ████████ ← Gebrochen, wird nun zur Unterstützung (wird GRÜN) ↓ Retest (ENTRY) ↑ Fortsetzung Nächster Widerstand ████████ ← Ziel
Strategie 3: Rejection Trading (Hochwahrscheinliche Umkehrungen)
Am besten geeignet für: Alle Marktbedingungen, Swing Trading, Key Level Trades
Aufbau:
- Der Kurs bewegt sich stark in einen Kanal hinein
- Der Kurs durchdringt den Kanal, schließt aber nicht darüber hinaus
- Starke Ablehnungskerze bildet sich (langer Docht, sofortige Umkehrung)
Einstiegsregeln:
- LONG: Kurs fällt in den grünen Unterstützungskanal, schließt wieder darüber
- SHORT: Der Kurs steigt in den roten Widerstandskanal und schließt wieder darunter
- Stärkeres Signal, wenn die Ablehnung an der Kanalkante nach einem Multi-Bar-Test erfolgt
Stop-Loss:
- Enger Stopp: über den Docht der Ablehnung hinaus
- Konservativer Stopp: über den gesamten Kanal hinaus
Gewinn mitnehmen:
- Schneller Skalp: 1:2 oder 1:3 Risiko-Ertrag
- Swing-Trade: Nächstes Kanalniveau oder 50% Retracement
Beispiel:
Widerstand ████████ ↑ Spike (falscher Ausbruch) | Long Docht Ablehnung ↓ SHORT Einstieg bei Close wieder darunter
Strategie 4: Channel Confluence Trading
Am besten geeignet für: Höhere Zeitrahmen, Positionshandel, niedrige Frequenz, hohe Zuversicht
Aufbau:
- Identifizieren Sie, wo sich mehrere Kanäle überschneiden oder eng aufeinander abgestimmt sind.
- Suchen Sie nach weiteren Zusammenflüssen: gleitende Durchschnitte, Fibonacci-Levels, runde Zahlen
- Warten Sie, bis der Preis die Zusammenflusszone erreicht hat.
Einstiegsregeln:
- Handeln Sie nur, wenn sich 2+ Kanäle in einem ähnlichen Preisbereich ausrichten
- Erhöhen Sie die Gewichtung, wenn sich die gleitenden Durchschnitte ebenfalls auf diesem Niveau befinden.
- Erforderlich ist eine starke Preisaktionsbestätigung (engulfing pattern, pin bar)
Stop-Loss:
- Breiter Stopp über alle zusammenlaufenden Kanäle hinaus
- Positionsgröße entsprechend anpassen, um ein angemessenes Risiko beizubehalten
Gewinn mitnehmen:
- Große Niveaus bieten in der Regel ein besseres Verhältnis von Gewinn zu Risiko (mindestens 1:3 anstreben)
- Längerfristige Positionen halten, mit dem nächsten großen Zusammenfluss als Ziel
Einstiegs- und Ausstiegssignale
Einstiegs-Checkliste
Bevor Sie in einen Handel einsteigen, bestätigen Sie:
✅ Identifizierung des Kanals
- [ ] Klarer Kanal identifiziert (roter Widerstand oder grüne Unterstützung)
- [ ] Kanal hat ausreichende Stärke (mehrere Berührungen)
- [ ] Kurs nähert sich dem Kanal oder ist im Kanal
✅ Bestätigung der Kursbewegung
- [ ] Umkehrmuster gebildet (bei Abprallern)
- [ ] Sauberer Ausbruch und Abschluss (bei Ausbrüchen)
- [ ] Docht der Ablehnung sichtbar (bei Ablehnungen)
✅ Marktkontext
- [ ] Trendrichtung erkannt
- [ ] Handel mit Trend (höhere Wahrscheinlichkeit)
- [ ] Volumen bestätigt die Bewegung (falls vorhanden)
✅ Risikomanagement
- [ ] Stop-Loss-Level definiert
- [ ] Positionsgröße berechnet
- [ ] Annehmbares Risiko-Ertrags-Verhältnis (mindestens 1:2)
Ausstiegs-Strategien
Geplante Ausstiege (vor dem Einstieg):
- Zielkanal: Ausstieg beim nächsten großen S/R-Kanal
- Festes R:R: Ausstieg bei vorgegebenem Risiko:Ertrag (1:2, 1:3)
- Trailing Stop: Verwenden Sie ATR-basiertes Trailing oder Swing Point Trailing
Signal-basierte Ausstiege:
- Opposite Channel Hit: Kurs erreicht Zielkanal
- Channel Break Against You: Stop-Loss erreicht
- Price Goes Gray: Kurs erreicht neutrale Zone (Teilausstieg erwägen)
- Umkehrmuster: Gegenläufiges Muster bildet sich aus (Ausstieg diskretionär)
Zeitbasierter Ausstieg:
- Schließen Sie den Handel am Ende der Handelssitzung
- Ausstieg, wenn sich der Handel in X Stunden/Tagen nicht bewegt hat
- Ausstieg vor wichtigen Nachrichtenereignissen
Risiko-Management
Größe der Position
Konservative Herangehensweise:
- Risiko 0,5-1% des Kontos pro Handel
- Verwendung für Trades mit höherem Risiko (Gegentrend, Ausbrüche)
- Geeignet für Anfänger
Moderate Herangehensweise:
- Risiko 1-2% des Kontos pro Handel
- Verwendung für Setups mit hoher Wahrscheinlichkeit
- Erfordert Erfahrung in der Mustererkennung
Formel:
Positionsgröße = (Kontogröße × Risiko %) / (Einstiegskurs - Stop Loss)
Stop-Loss-Platzierung
Enge Stops (Scalping/Intraday):
- Direkt hinter der Kanalbegrenzung
- Unter/über dem Docht der Ablehnung
- Vorteile: Besseres Risiko:Ertrag, mehr Trades
- Nachteile: Höhere Stop-Out-Rate
Mittlere Stopps (Swing Trading):
- Jenseits der gesamten Kanalbreite
- Unterhalb/oberhalb des Pivot-Punktes
- Vorteile: Ausgewogener Ansatz
- Nachteile: Erfordert eine größere Anpassung der Positionsgröße
Weite Stopps (Positionshandel):
- Jenseits mehrerer Kanalebenen
- Jenseits der großen Swing-Punkte
- Vorteile: Niedrige Stop-Out-Rate, größere Bewegungen mitmachen
- Nachteile: Geringeres Risiko:Ertrag, erfordert kleinere Positionen
Regeln für das Handelsmanagement
-
Ziehen Sie den Stop-Loss niemals gegen sich selbst
- Stopps nur verschieben, um den Gewinn zu sichern
- Ursprünglicher Stop schützt vor Fehlentscheidungen
-
Scale-Out-Methode
- 50% bei erstem Widerstand/Ziel aussteigen
- Stopp bis zum Break-Even ziehen
- Den Rest laufen lassen
-
Regeln für maximales Risiko
- Niemals mehr als 2-3% bei einem einzelnen Handel riskieren
- Maximal 5-6% Gesamtportfolio-Risiko über alle Trades
- Nach 3 aufeinanderfolgenden Verlusten eine Pause einlegen
-
Korrelationsmanagement
- Vermeiden Sie mehrere Trades in korrelierten Paaren
- Beispiel: Setzen Sie nicht gleichzeitig auf EUR/USD und GBP/USD
- Diversifizierung über verschiedene Instrumente
Beste Praktiken
Empfehlungen für das Chart-Setup
Auswahl des Zeitrahmens:
- Scalping (M1-M5): Verwenden Sie engere Einstellungen (Pivot: 5-8, Breite: 3-5)
- Intraday (M15-H1): Standardeinstellungen funktionieren gut
- Schwanken (H4-D1): Verwenden Sie breitere Einstellungen (Pivot: 12-15, Breite: 6-8)
- Multi-Zeitrahmen: Analysieren Sie D1 für die wichtigsten Ebenen, geben Sie auf H1/H4 ein
Clean-Chart-Prinzip:
- Nicht mit zu vielen Indikatoren überladen
- Dieser Indikator + Preisaktion ist oft ausreichend
- Hinzufügen nur: Volumen, Momentum-Oszillator (RSI/Stochastic)
- Entfernen Sie: übermäßige Trendlinien, mehrere MAs
Farbschema:
- Verwenden Sie Farben, die einen guten Kontrast zu Ihrem Diagrammhintergrund bilden.
- Stellen Sie sicher, dass die Kanäle sichtbar, aber nicht erdrückend sind.
- Ziehen Sie die Verwendung halbtransparenter Füllungen in Betracht.
Multi-Timeframe-Analyse
Top-Down-Ansatz:
-
Höherer Zeitrahmen (HTF) - Identifizierung von Trends und wichtigen Ebenen
- Täglich/Wöchentlich: Was ist die allgemeine Marktrichtung?
- Wo befinden sich die wichtigsten Unterstützungs-/Widerstandskanäle?
- Die Handelsrichtung sollte mit dem HTF-Trend übereinstimmen.
-
Mittlerer Zeitrahmen - Identifizieren Sie das Setup
- 4H/1H: Suchen Sie nach Ausbrüchen oder Durchbrüchen der Kanäle
- Warten Sie, bis sich der Preis den HTF-Niveaus nähert
- Identifizieren Sie den Einstiegs-Setup-Typ (Abprall/Bruch/Ablehnung)
-
Unterer Zeitrahmen (LTF) - Zeitpunkt des Einstiegs
- 15M/5M: Feinabstimmung des Einstiegspunkts
- Suchen Sie nach präzisen Auslösern für Preisaktionen
- Einstieg mit besserem Risiko:Ertrag
Beispiel:
Tages-Chart: Aufwärtstrend, Preis nähert sich einem wichtigen Widerstandskanal 4H Chart: Klarer Channel-Test bildet sich, warten Sie auf Ablehnung oder Bruch 1H Chart: Bearish Engulfing bildet sich am Channel = SHORT-Einstieg
Zusammenfluss mit anderen Analysen
Erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit durch Kombination:
-
Gleitende Durchschnitte
- Aktivieren Sie MA1 (50) und MA2 (200) in den Indikatoreinstellungen
- S/R-Kanal + MA = stärkeres Niveau
- Handeln Sie Pullbacks zu MA, die mit Kanälen übereinstimmen
-
Fibonacci-Levels
- Zeichnen Sie das Fibonacci-Retracement bei Schwankungen
- S/R-Kanal bei 50%, 61,8% oder 78,6% = hohe Wahrscheinlichkeit
- Beide Tools identifizieren dieselbe Zone = ausgezeichnet
-
Runde Zahlen und psychologische Niveaus
- S/R-Kanal in der Nähe von 1,2000, 1,2500, usw. = stärker
- Ganze Zahlen wirken wie selbsterfüllende Prophezeiungen
- Händler bündeln Aufträge auf diesen Niveaus
-
Volumenprofil (falls verfügbar)
- S/R-Kanal an einem Knotenpunkt mit hohem Volumen = starkes Niveau
- Zonen mit geringem Volumen zwischen den Kanälen = schnelle Bewegungen erwartet
-
Marktstruktur
- Höhere Hochs & höhere Tiefs = Aufwärtstrend
- Unterstützungskanäle sind im Aufwärtstrend zuverlässiger
- Widerstandskanäle zuverlässiger im Abwärtstrend
Häufig zu vermeidende Fehler
1. Jede Kanalberührung handeln
Problem: Nicht alle Kanalberührungen führen zu Abprallern oder Durchbrüchen
Die Lösung:
- Warten Sie auf die Bestätigung (Preisaktionsmuster)
- Marktkontext und Trend berücksichtigen
- Handeln Sie nur die Setups mit der höchsten Wahrscheinlichkeit
2. Den Trend ignorieren
Problem: Den Trend bekämpfen, indem jeder Widerstand im Aufwärtstrend ausgeblendet wird
Lösung:
- Identifizieren Sie zuerst den Trend in einem höheren Zeitrahmen
- Bevorzugen Sie Ausbrüche in Trendrichtung
- Selektiveres Vorgehen bei Trades gegen den Trend
- Verlangen Sie eine stärkere Bestätigung für den Gegentrend
3. Schlechte Stop-Platzierung
Problem: Zu eng gesetzte Stopps = ständige Ausbrüche
Lösung:
- Geben Sie den Gewerken Raum zum Atmen
- Berücksichtigen Sie die Kanalbreite
- Passen Sie die Positionsgröße an, anstatt enge Stopps zu verwenden
- Berücksichtigen Sie die Volatilität (ATR) bei der Platzierung von Stopps
4. Overtrading
Problem: Jedes Signal zu nehmen führt zum Tod durch 1000 Schnitte
Die Lösung:
- Setzen Sie auf Qualität statt Quantität
- Setzen Sie tägliche/wöchentliche Handelslimits
- Handeln Sie nur, wenn alle Faktoren zusammentreffen
- Es ist in Ordnung, Tage zu haben, an denen nicht gehandelt wird.
5. Bewegliche Stopps gegen Sie
Problem: Kleine Verluste in große Verluste verwandeln
Die Lösung:
- Akzeptieren Sie den Verlust, wenn der Stopp erreicht wird
- Der ursprüngliche Stop existiert aus einem bestimmten Grund
- Stopp verschieben = eigene Regeln brechen
- Den Verlust hinnehmen und die nächste Gelegenheit finden
6. Nicht an die Marktbedingungen anpassen
Problem: Gleiche Einstellungen für alle Marktbedingungen
Lösung:
- Schwankender Markt: Bounces bevorzugen, Strategie 1 verwenden
- Schwankender Markt: Bevorzugen Sie Ausbrüche, verwenden Sie Strategie 2
- Volatiler Markt: Größere Stopps, kleinere Positionen
- Geringe Volatilität: Engere Ziele, schnellerer Ausstieg
7. Nachrichten und Ereignisse ignorieren
Problem: Einstieg in den Handel unmittelbar vor wichtigen Nachrichten
Lösung:
- Vor dem Handel den Wirtschaftskalender prüfen
- Vermeiden Sie Trades 30 Minuten vor wichtigen Nachrichten
- Auf Volatilität während der Nachrichten vorbereitet sein
- Erwägen Sie die Schließung von Positionen vor wichtigen Ereignissen
8. Revenge Trading
Problem: Unmittelbarer Wiedereinstieg nach einem Verlust
Lösung:
- Nach 2 aufeinanderfolgenden Verlusten eine Pause einlegen
- Überprüfen Sie, was falsch gelaufen ist
- Mit klarem Verstand zurückkehren
- Erhöhen Sie niemals die Positionsgröße, um Verluste "zurückzugewinnen".
Tipps für Fortgeschrittene
Optimierung nach Instrument
Forex-Majors (EUR/USD, GBP/USD):
- Pivot-Periode: 10-12
- Kanalbreite: 4-5%
- Rückkopplung: 250-300
- Respektieren Sie Kanäle sehr gut aufgrund der hohen Liquidität
Forex Minors/Crosses:
- Pivot Periode: 8-10
- Kanalbreite: 5-6%
- Kann aufgrund der geringeren Liquidität mehr Bestätigung erfordern
Krypto (BTC, ETH):
- Pivot-Periode: 8-12
- Kanalbreite: 6-8% (höhere Volatilität)
- Rücklauf: 200-250
- Erwarten Sie breitere Kanäle und schnellere Bewegungen
Indizes (S&P500, DAX):
- Pivot-Periode: 10-15
- Kanalbreite: 5-6%
- Starker Respekt für Kanäle
- Wird am besten während der Marktzeiten gehandelt
Rohstoffe (Gold, Öl):
- Pivot-Periode: 10-12
- Kanalbreite: 5-7%
- Berücksichtigen Sie Fundamentaldaten und saisonale Faktoren
Session-basierter Handel
Asiatische Sitzung (geringe Volatilität):
- Engere Kanäle verwenden
- Fokus auf Range Trading (Strategie 1)
- Kleinere Ziele, schnellerer Ausstieg
London Session (hohe Volatilität):
- Achten Sie auf Ausbrüche zur Eröffnung der Sitzung
- Londoner Eröffnung durchbricht oft asiatische Spanne
- Verwenden Sie Strategie 2 für Ausbruchsgeschäfte
US-Sitzung (Höchste Volatilität):
- Große Bewegungen treten häufig auf
- Gut für beide Strategien
- Achten Sie auf Umkehrungen zum NY-Schluss
Sitzungsüberschneidung (London + NY):
- Höchste Liquidität und Bewegung
- Beste Zeit für aktiven Handel
- Engste Spreads
Performance Tracking
Handelsjournal
Aufzeichnung für jeden Handel:
- Datum und Uhrzeit
- Instrument und Zeitrahmen
- Grund für den Einstieg (welche Strategie)
- Beteiligte Kanalstufen
- Einstiegskurs, Stop Loss, Take Profit
- Positionsgröße und Risikoprozent
- Ergebnis (Gewinn/Verlust) und R-Multiple
- Was ist richtig/falsch gelaufen?
- Bildschirmfotos
Zu verfolgende Schlüsselmetriken
Gewinnrate:
- Berechnen Sie: Gewinne / Gesamte Trades
- Ziel: 50-60% für die meisten Strategien
- Höher ist nicht immer besser, wenn das R:R schlecht ist
Risiko:Rendite Durchschnitt:
- Berechnen Sie: Durchschnittlicher Gewinn / Durchschnittlicher Verlust
- Ziel: Mindestens 1,5:1, idealerweise 2:1+
- Kann mit einer Gewinnquote von 40% erfolgreich sein, wenn R:R 2:1 ist
Erwartung:
- Formel: (Gewinn% × Avg Win) - (Verlust% × Avg Loss)
- Muss positiv sein, um langfristig profitabel zu sein
- Misst den Vorteil pro Handel
Drawdown:
- Maximaler Peak-to-Trough-Rückgang
- Unter 20% des Kontos halten
- Messen Sie sowohl monetäre als auch konsekutive Verluste
Monatliche Überprüfung
Am Ende eines jeden Monats:
- Berechnen Sie alle oben genannten Metriken
- Überprüfung des Journals auf Muster
- Identifizieren Sie die besten/schlechtesten Setups
- Strategie bei Bedarf anpassen
- Ziele für den nächsten Monat festlegen
Fazit
Der Support Resistance Channels-Indikator ist ein leistungsfähiges Instrument, das die Identifizierung von wichtigen Marktniveaus automatisiert. Der Indikator ist jedoch nur so gut wie der Trader, der ihn verwendet. Erfolg erfordert:
- Geduld: Warten Sie auf hochwahrscheinliche Setups
- Disziplin: Befolgen Sie Ihren Handelsplan
- Risikomanagement: Schützen Sie Ihr Kapital
- Kontinuierliches Lernen: Anpassen und verbessern
Beginnen Sie mit dem Papierhandel oder einem Demokonto, um sich mit dem Indikator vertraut zu machen. Sobald Sie sich mit dem Indikator vertraut gemacht haben, beginnen Sie mit kleinen Positionsgrößen und erhöhen Sie diese schrittweise, wenn Sie Beständigkeit entwickeln.
Denken Sie daran: Das Ziel ist nicht, jeden Handel zu gewinnen, sondern eine positive Erwartung über viele Handelsgeschäfte hinweg zu haben. Konzentrieren Sie sich auf den Prozess und nicht auf die Gewinne, und die Gewinne werden folgen.
Schnellreferenzkarte
Checkliste für beste Setups
Bounce Trade ⭐⭐⭐⭐
- [Kurs an der Kanalbegrenzung
- [Klares Ablehnungsmuster (Docht, Engulfing)
- [ ] Mehrere Kanalberührungen (starkes Niveau)
- [ ] Handel mit Trend
Ausbruchshandel ⭐⭐⭐⭐⭐
- [ ] Starkes Momentum in den Kanal
- [ ] Sauberer Abschluss jenseits des Kanals
- [Volumenbestätigung (falls verfügbar)
- [ ] Wiederholungstest erfolgreich (optional)
Ablehnung Handel ⭐⭐⭐⭐
- [ ] Falscher Ausbruch (Docht außerhalb des Kanals)
- [ ] Schlusskurs wieder innerhalb des Kanals
- [ ] Starke Umkehrkerze
- [ ] Ablehnung des Key Levels
Konfluenzhandel ⭐⭐⭐⭐⭐
- [ ] 2+ Kanäle richten sich aus
- [Zusätzliche Indikatoren bestätigen (MA, Fib)
- [ ] Runde Zahl in der Nähe
- [ ] Starke Preisaktion
Risiko:Gewinn-Ziele nach Strategie
| Strategie | Minimum R:R | Ideales R:R | Stop-Loss |
|---|---|---|---|
| Abprallen | 1:2 | 1:3 | Jenseits des Kanals |
| Ausbruch | 1:2 | 1:4 | Innerhalb des Kanals |
| Ablehnung | 1:2 | 1:3 | Jenseits des Dochts |
| Einmündung | 1:3 | 1:5 | Breiter Anschlag |
Notfall-Regeln
- Nie mehr als 2% pro Handel riskieren
- Immer Stop-Loss verwenden
- Stoppen Sie den Handel nach 3 aufeinanderfolgenden Verlusten
- Handeln Sieniemals während aufsehenerregender Nachrichten
- Handeln Sieimmer mit einem Plan
Viel Glück bei Ihrem Handel! Denken Sie daran: Beständigkeit ist besser als Perfektion.
