Hourly Spread Profile
- Indikatoren
- Version: 1.0
Hourly Spread Profile liest die abgeschlossenen Kerzen des eigenen Kontos und zeigt, Stunde für Stunde, was der Spread auf dem geöffneten Symbol und Zeitrahmen tatsächlich gekostet hat. Es sagt nichts voraus und gibt keine Empfehlung ab. Jede Zahl im Panel ist bereits Geschichte.
So entstehen die Zahlen: Für jede der 24 Server-Zeit-Stunden wird der Medianwert des Spreads über bis zu 5.000 abgeschlossene Kerzen gebildet - so viele, wie das Terminal eben vorhält. Der Median wird verwendet, nicht der Durchschnitt, damit ein einzelner Ausreißer während einer Nachrichtenveröffentlichung nicht eine ganze Stunde falsch etikettiert. Eine Stunde mit weniger als 20 Werten zeigt einen Strich und die Anzahl statt einer Zahl - ein Median aus drei Kerzen ist kein Wert, den man veröffentlichen sollte. Kerzen ohne aufgezeichneten Spread werden aus der Zählung entfernt statt als Kosten von null gezählt, und eine Stunde ohne jede Kerze in der gesamten Historie wird als solche benannt statt geschätzt.
Cheapest und Most costly nennen die drei niedrigsten und drei höchsten gemessenen Stunden, und dieselbe Stunde erscheint niemals in beiden Listen. Bei einem Symbol, dessen Spread sich nie bewegt, verschmelzen die beiden Listen zu einer einzigen Zeile, die genau das mitteilt.
Screenshot 1, GBPUSD, M5, ein echtes Konto: Stunde 00 misst 96 Punkte, während jede Stunde ringsum im niedrigen bis mittleren Zwanzigerbereich liegt. Genau diesen Unterschied soll das Panel sichtbar machen - eine Messung auf diesem Konto, keine Aussage über jeden Broker oder jedes Konto.
Zwei Dinge lohnt es sich zu wissen, bevor man Stunden über verschiedene Charts hinweg vergleicht. Erstens ist der Rückblick fest auf 5.000 Kerzen eingestellt, sodass der abgedeckte Kalenderzeitraum vollständig vom Zeitrahmen des Charts abhängt: wenige Tage auf M1, etwa ein Jahr auf H1, fast zwei Jahrzehnte auf D1. Die Samples-Zeile nennt immer, wie viele Kerzen und wie viele Tage das tatsächlich sind - Screenshot 2 (USDJPY, M15) zeigt eine kürzere Historie mit 2938 Kerzen, gemessen nach genau demselben Verfahren. Zweitens: Manche Instrumente werden mit einem festen Spread gehandelt. Dort misst das Panel 24 identische Zahlen und zeigt „All hours are the same" statt einer falschen Rangliste - das ist die Preisgestaltung des Brokers, kein Fehler in der Zählung.
Screenshot 3, GOLD, M15: Stunde 00 zeigt einen Strich und n=0 - nicht „zu wenige Werte", sondern gar keine abgeschlossene Kerze in dieser Stunde über die gesamte Historie, und die State-Zeile benennt es ausdrücklich ("Hours with no bars in this history: 1") statt eine leere Zeile stehen zu lassen. Screenshot 4, EURUSD, H1, 5.000 Kerzen: Bei einer Kerze pro Stunde entspricht das rund 310 Tagen, und Most costly liefert weiterhin nur eine einzige Stunde, statt eine zu wiederholen, die bereits bei Cheapest steht.
Was es nicht tut: Es platziert, schließt oder ändert keine einzige Order - es hat keinerlei Verbindung zur Handelsseite des Terminals. Es verwendet keinen technischen Indikator - kein ADX, kein RSI, keinen gleitenden Durchschnitt; die einzigen Eingaben sind Spread und Zeitstempel jeder abgeschlossenen Kerze selbst. Es liest ausschließlich Symbol und Zeitrahmen des eigenen Charts. Es sagt nicht, in welcher Stunde gehandelt werden soll - was ein stündlicher Kostenunterschied für eine Strategie bedeutet, entscheidet der Händler, niemals das Panel. Und die Server-GMT-Zeile nennt nur den aktuellen Abstand zwischen der Uhr des Handelsservers und GMT; sie korrigiert ihn nicht, sodass eine Sommerzeitumstellung des Brokers diese Zahl verschiebt, nicht die Stunden in der Tabelle.
Sechs Eingaben, alle nur für die Darstellung, keine für die Messung: Panel ein- oder ausblenden, seine Ecke, Schriftgröße, Textfarbe, die Farbe für die laufende Stunde und die Farbe für eine Warnzeile. Es gibt keinen Schwellenwert, keine Periode und keinen Multiplikator in den Einstellungen, weil es hier nichts einzustellen gibt - auf ein beliebiges Symbol und einen beliebigen Zeitrahmen laden und die eigene Historie des Kontos lesen.
Es gibt bereits viele kostenlose Indikatoren, die nur den aktuellen Spread anzeigen. Dieses Tool ist anders: Es misst die abgeschlossene Historie, Stunde für Stunde, statt nur den Moment auf dem Bildschirm. Eine Stunde mit zu wenigen Werten wird nie versteckt - sie wird mit einem Strich markiert. Eine Kerze ohne aufgezeichneten Spread wird nie als Kosten von null mit eingerechnet. Die Einrichtung ist einfach: auf ein beliebiges Symbol und einen beliebigen Zeitrahmen legen, und das Panel füllt sich mit der eigenen gemessenen Historie dieses Kontos - ohne Konfiguration, ohne dass man vorher etwas lernen müsste.
Kostenlos, ohne reduzierte oder Testversion dahinter - was oben beschrieben ist, ist das vollständige Werkzeug.
