FVG Block SMC
- Indikatoren
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Yevgeniy Koshtenko
Qualified Investor of Kazakhstan and the Russian Federation.
Trading since 2016, algorithmic trading since 2019, machine learning and programming since 2021. - Version: 3.10
- Aktivierungen: 5
FVG-Analyse – Erkennung und Verfolgung von Fair-Value-Lücken
Die FVG-Analyse ist ein Indikator, der automatisch Zonen preislicher Ineffizienz im Chart ermittelt – in den Smart-Money-Konzepten als Fair-Value-Lücken bezeichnet – und deren Lebenszyklus von der Entstehung bis zur Schließung verfolgt. Diese Zonen entstehen dort, wo sich der Markt so impulsiv bewegte, dass er eine Kurslücke hinterließ, die von den benachbarten Kerzen nicht geschlossen wurde, und genau in solche Bereiche kehrt der Kurs später oft zurück, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Kern des Indikators ist die klassische Definition einer Drei-Kerzen-Lücke. Ein FVG wird auf der mittleren der drei Kerzen registriert, wenn zwischen den Dochten der ersten und dritten Kerze ein ungefüllter Raum verbleibt und die Impuls-Kerze selbst die Richtung bestätigt: bei einer bärischen Lücke liegt das Tief der älteren Kerze über dem Hoch der neueren mit einer bärischen mittleren Kerze; bei einer bullischen Lücke ist es das Spiegelbild. Dieser Ansatz filtert zufälliges Rauschen heraus und hebt nur die strukturell bedeutsamen Lücken hervor.
Jede erkannte Zone wird im Chart als Rechteck dargestellt: Bärische und bullische Lücken werden in ihren eigenen, konfigurierbaren Farben dargestellt, und die Zonen können ausgefüllt und im Hintergrund platziert werden, damit sie die Kursbewegung nicht verdecken. Das Rechteck erstreckt sich vom Zeitpunkt der Lückenbildung bis zum aktuellen Zeitpunkt und zeigt deutlich, wie lange die Zone ungeschwächt geblieben ist und wie nahe der Kurs ihr gekommen ist.
Besonderes Augenmerk wird auf die Verfolgung der Auflösung von Zonen gelegt. Der Indikator überprüft kontinuierlich, ob der Kurs in eine zuvor erkannte Lücke eingetreten ist, und betrachtet die Zone als aufgelöst, wenn eine Kerze sie vollständig überlappt oder wenn der Schlusskurs innerhalb der Zone liegt. In diesem Moment wird die Zone aus dem Chart entfernt und der Trader erhält eine Benachrichtigung, in der der Lückentyp und der Zeitpunkt ihrer Bildung angegeben sind – dabei werden wiederholte Benachrichtigungen für dieselbe Zone verhindert, sodass das Protokoll nicht mit Duplikaten überladen wird.
Dank der flexiblen Konfiguration können Sie den Indikator an jedes Instrument und jeden Arbeitsstil anpassen. Sie können die minimale Lückengröße in Punkten anpassen, um zu kleine Zonen herauszufiltern, sowie die Tiefe der historischen Analyse, die Linienbreite und -farben, die Füll- und Hintergrundmodi und die unabhängige Umschaltung zwischen bullischen und bärischen Lücken. Der Filter für die Mindestgröße ist besonders nützlich bei volatilen Instrumenten, bei denen sich ständig kleine Lücken bilden und das Bild nur mit Rauschen überlagern.
Besonderes Augenmerk wurde auf Leistung und Kompatibilität gelegt. Die historische Markierung erfolgt einmalig bei der Initialisierung; danach verarbeitet der Indikator nur neue Balken, sodass er das Terminal selbst bei umfangreichen historischen Daten nicht belastet. Für den Strategietester und die Optimierung steht ein dedizierter Fast-Path zur Verfügung: Die aufwendige Mehr-Balken-Analyse und das Zeichnen werden in diesen Modi übersprungen, sodass der Indikator die Validierung korrekt und sofort durchläuft und die Läufe nicht verlangsamt.
FVG Analysis richtet sich an diejenigen, die ihren Handel auf Smart-Money-Konzepten aufbauen und mit Liquiditäts- und Ineffizienzzonen arbeiten. Es ist nützlich, um Bereiche mit wahrscheinlicher Kursrückführung zu lokalisieren, Ziele und Interessenzonen festzulegen, Einstiegspunkte in Kombination mit anderen Marktstruktur-Tools zu bestätigen und visuell zu untersuchen, wie ein bestimmtes Instrument seine Lücken schließt. Es handelt sich bewusst nicht um einen Signalroboter – der Indikator eröffnet keine Trades und zeichnet keine Pfeile; stattdessen liefert er dem Trader ein übersichtliches, markiertes und aktuelles Bild von Ineffizienzzonen, auf dessen Grundlage Entscheidungen eigenständig getroffen werden.
