Breakouter X6 Portfolio
- Experten
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Marcus Kalipke
You need a broker with more reasonable leverage (up to 1:500) and tight spread from 0.0 pips?
You have not an acceptable MT4 or MT5 broker for scalping? - Version: 1.0
- Aktivierungen: 10
Breakouter X6 Portfolio – Multi-Market Breakout-System für MetaTrader 5
Breakouter verbindet sechs ausgewählte Märkte in einem gemeinsam verwalteten Breakout-Portfolio. Der Expert Advisor analysiert definierte Preisstrukturen und koordiniert Einstieg, Stop-Loss, Take-Profit, Break-even und Trailing automatisch über alle aktivierten Märkte.
Das System arbeitet mit mehreren intern abgestimmten Handelsansätzen. Diese ergänzen sich innerhalb des Portfolios und müssen vom Anwender nicht einzeln ausgewählt oder optimiert werden.
Handelsportfolio
Breakouter unterstützt folgende Märkte:
- XAUUSD
- USTEC
- XAUCHF
- XAUJPY
- XAGUSD
- XAGEUR
Jeder Markt kann einzeln aktiviert oder deaktiviert werden. Da Brokersymbole unterschiedlich bezeichnet sein können, lässt sich die jeweilige Symbolbezeichnung in den Einstellungen anpassen.
Der veröffentlichte Referenztest verwendet alle sechs Märkte. Das Abschalten einzelner Märkte reduziert zwar die Anzahl möglicher Orders und die benötigte Margin, verändert aber gleichzeitig Diversifikation, Handelsfrequenz, Risiko und Ergebnis des getesteten Portfolios.
Swing-basierte Breakouts
Breakouter orientiert seine Breakout-Bereiche bewusst an erkannten Swing-Hochs und Swing-Tiefs. Diese Bereiche markieren lokale Wendepunkte, an denen der Markt zuvor eine sichtbare Reaktion gezeigt hat.
In der Nähe dieser Strukturen bereitet der EA Pending Orders für mögliche Ausbruchsbewegungen vor. Bewegt sich der Kurs wiederholt um einen solchen Bereich, können mehrere vorbereitete Setups gleichzeitig vorhanden sein oder nacheinander aktiviert werden.
Dadurch kann zeitweise eine größere Anzahl von Pending Orders und offenen Positionen sichtbar sein. Dieses Verhalten ist Bestandteil der koordinierten Portfolio- und Breakout-Logik und stellt für sich allein keinen Programmfehler dar.
Fehlausbrüche und Verlustphasen
Nicht jeder Ausbruch entwickelt anschließend eine nachhaltige Bewegung. Der Kurs kann ein Swing-Hoch oder Swing-Tief kurz überschreiten und danach in den vorherigen Bereich zurückkehren. Solche Bewegungen werden häufig als Fehlausbruch oder Fakeout bezeichnet.
Da ein Ausbruch erst nach dem Überschreiten des jeweiligen Preisbereichs gehandelt werden kann, lassen sich Fehlausbrüche nicht vollständig vermeiden. Wenn mehrere Märkte oder Swing-Bereiche nacheinander betroffen sind, können kleinere Verlustserien und vorübergehende Drawdown-Phasen entstehen.
Ein solcher Verlauf kann optisch unruhig wirken, gehört jedoch zum normalen Verhalten eines Breakout-Systems. Breakouter ist nicht auf den Erfolg jedes einzelnen Trades ausgelegt. Entscheidend ist die Verteilung einer größeren Handelsserie über mehrere Märkte und unterschiedliche Marktphasen.
Manuelle Änderungen oder das selektive Löschen einzelner Orders können die vorgesehene Abfolge verändern und dazu führen, dass das tatsächliche Ergebnis nicht mehr mit dem systematischen Betrieb vergleichbar ist.
Interne Strategieauswahl
Die Handelslogik besteht aus mehreren intern abgestimmten Modulen. Ihre Auswahl und strategischen Parameter sind Bestandteil des Systems und müssen vom Anwender nicht optimiert werden.
Die öffentlichen Einstellungen konzentrieren sich auf die wesentlichen Entscheidungen:
- Auswahl der gehandelten Märkte
- Zuordnung der Brokersymbole
- Art der Positionsgrößenberechnung
- prozentuale Risikogröße
- maximal zulässiger Spread
- Anzeige und Skalierung des Dashboards
Positionsgrößen
Breakouter bietet zwei Verfahren zur Positionsgrößenberechnung.
Minimum Broker Lot
In diesem Modus verwendet Breakouter für jeden Markt die kleinste vom Broker zugelassene Lotgröße. Der veröffentlichte Referenztest wurde mit Minimum Broker Lot durchgeführt.
Da Mindestlot, Tickwert und Kontraktgröße zwischen den Märkten unterschiedlich sind, entsteht dadurch nicht auf jedem Symbol dasselbe Geldrisiko.
Risk per Trade
In diesem Modus wird die Lotgröße anhand des eingestellten prozentualen Risikos, des Stop-Loss-Abstands und der jeweiligen Symbolspezifikation berechnet.
Der eingestellte Prozentsatz bezieht sich auf einen einzelnen neu eröffneten Trade. Er stellt kein kontoweites Drawdown-Limit und keine Begrenzung des gesamten gleichzeitig offenen Portfoliorisikos dar. Mehrere parallele Positionen können das Gesamtrisiko entsprechend erhöhen.
Zusätzlich zum konservativeren Minimum-Lot-Referenztest wurde derselbe historische Zeitraum mit 1 Prozent Risiko pro Trade geprüft. Die Ergebnisse dieser dynamischen Risikovariante werden weiter unten separat ausgewiesen und dürfen nicht mit einer Begrenzung des gesamten Kontorisikos verwechselt werden.
Nachrichten und erhöhte Volatilität
Breakouter verwendet bewusst keinen externen Wirtschaftskalender und keinen festen Nachrichtenfilter. Das System versucht weder die Richtung noch das Ergebnis eines Nachrichtenereignisses vorherzusagen.
Wirtschaftsdaten, geldpolitische Entscheidungen und andere Nachrichten können die Volatilität deutlich erhöhen. Dadurch können Bewegungen entstehen, die einen vorbereiteten Breakout bestätigen und einen bereits aktivierten Trade positiv beeinflussen.
Dieselbe Volatilität kann jedoch ebenso einen Fehlausbruch, eine schnelle Gegenbewegung, Slippage oder eine ungünstigere Ausführung verursachen. Nachrichtenereignisse können das Handelsergebnis daher sowohl positiv als auch negativ beeinflussen.
Dass Breakouter während solcher Marktphasen aktiv bleiben kann, ist eine bewusste Eigenschaft des Handelsmodells. Es handelt sich nicht um einen gesonderten Nachrichtenhandel und nicht um eine Prognose des jeweiligen Ereignisses. Der EA verarbeitet ausschließlich die daraus entstehende Preisbewegung nach seiner regulären Breakout-Logik.
Markt- und Ausführungsschutz
Breakouter berücksichtigt verschiedene technische Handelsbedingungen:
- maximal zulässiger Spread
- verfügbare Broker-Handelssitzungen
- Wochenend- und Freitagsschutz
- Mindestabstände für Orders und Stop-Loss
- Freeze-Level und Tickgröße des Brokers
- verfügbare freie Margin
- zulässige Mindest- und Höchstlots
Diese Prüfungen können technische Orderfehler reduzieren. Sie können jedoch weder Slippage noch Kurslücken oder fehlende Liquidität vollständig verhindern.
Dashboard
Das integrierte Dashboard zeigt den aktuellen Zustand des Portfolios auf einem Chart an. Dazu gehören:
- Kontostand, Equity und freie Margin
- offene Positionen und Pending Orders
- offenes Portfolioergebnis
- Ergebnis nach berücksichtigten Handelskosten
- Status der einzelnen Märkte
- verwendeter Positionsgrößenmodus
Technische Voraussetzungen
Breakouter wird auf einem MetaTrader-5-Hedging-Konto eingesetzt. Netting-Konten werden nicht unterstützt.
Empfohlene Einrichtung:
- Breakouter auf einem XAUUSD-M5-Chart starten.
- Automatischen Handel in MetaTrader 5 aktivieren.
- Die sechs Brokersymbole in den Einstellungen kontrollieren.
- Zunächst auf einem Demokonto oder im Strategietester prüfen.
- Nur eine Breakouter-Instanz pro Handelskonto verwenden.
Für einen kontinuierlichen Betrieb werden eine stabile Verbindung und eine geeignete VPS-Umgebung empfohlen.
Breakouter benötigt keine DLL, keinen WebRequest, keine externen Indikatoren, keine externen Signale und keine zusätzliche INI- oder CSV-Datei. Die Standardeinstellungen sind bereits im EA enthalten.
Real-Tick-Referenztest
Die folgenden Angaben stammen aus einem historischen MetaTrader-5-Strategietest mit realen Ticks.
Testkonfiguration
- Testzeitraum: 02.01.2025 bis 20.08.2026
- Testmodell: reale Ticks
- Verarbeitete Ticks: 202.750.891
- Aktivierte Märkte: 6
- Startkapital: 4.000,00
- Hebel: 1:500
- Positionsgröße: Minimum Broker Lot
Testergebnis
- Gesamtzahl Trades: 4.793
- Nettogewinn im Test: 14.104,91
- Profitfaktor: 1,91
- Trefferquote: 75,28 Prozent
- Maximaler relativer Equity-Drawdown: 19,17 Prozent
Diese Werte beschreiben ausschließlich den dargestellten historischen Test. Änderungen an Symbolauswahl, Brokerbedingungen, Spread, Kommissionen, Hebel oder Kontogröße können zu deutlich anderen Ergebnissen führen.
Historische Backtests sind hypothetische Simulationen. Sie bilden weder die vollständige Ausführungsqualität eines Livekontos ab noch stellen sie eine Prognose zukünftiger Ergebnisse dar.
Zusätzlicher Real-Tick-Test mit 1 Prozent Risiko pro Trade
Als Ergänzung zum Minimum-Lot-Referenztest wurde Breakouter über denselben Zeitraum und dieselben sechs Märkte mit dynamischer Positionsgrößenberechnung getestet.
Testkonfiguration
- Testzeitraum: 02.01.2025 bis 20.08.2026
- Testmodell: reale Ticks
- Verarbeitete Ticks: 202.752.041
- Aktivierte Märkte: 6
- Startkapital: 4.000,00
- Hebel: 1:500
- Positionsgröße: 1 Prozent Risiko pro Trade
Testergebnis
- Gesamtzahl Trades: 4.793
- Nettogewinn im Test: 64.477,93
- Profitfaktor: 1,93
- Trefferquote: 75,26 Prozent
- Maximaler relativer Balance-Drawdown: 22,92 Prozent
- Maximaler relativer Equity-Drawdown: 26,62 Prozent
- Minimales Margin-Level: 532,02 Prozent
Die nahezu identische Handelsanzahl, Trefferquote und der vergleichbare Profitfaktor zeigen, dass hierbei dieselbe Handelslogik verwendet wurde. Der deutlich höhere Nettogewinn entstand hauptsächlich durch die dynamische Positionsgrößenberechnung und den Zinseszinseffekt bei wachsendem Kontostand. Gleichzeitig stiegen Drawdown und Marginbelastung gegenüber dem Minimum-Lot-Test.
Diese Variante ist deutlich offensiver als der Minimum-Lot-Modus. Ein Prozent Risiko pro Trade ist kein einprozentiges Gesamtrisikolimit für das Konto. Werden mehrere Positionen gleichzeitig eröffnet, können sich die einzelnen Risiken innerhalb des Portfolios überlagern.
Der 1-Prozent-Test wird deshalb als zusätzlicher Risikomodus-Nachweis veröffentlicht. Der Minimum-Lot-Test bleibt die konservativere Referenz, und auch das öffentliche Live-Monitoring wird zunächst mit der kleinsten verfügbaren Lotgröße geführt.
Auch dieser Test ist eine hypothetische historische Simulation. Er stellt weder eine Gewinnerwartung noch eine Empfehlung dar, diese Risikoeinstellung auf einem Livekonto zu verwenden.
MQL5 Live-Monitoring
Für die Veröffentlichung von Breakouter wurde bewusst ein neues und separates Realkonto eröffnet. Auf diesem Konto wird ausschließlich die finale Breakouter-Version mit der kleinsten verfügbaren Lotgröße eingesetzt.
Das Monitoring enthält keine frühere Handelshistorie, keine anderen Expert Advisors und keine zusätzlichen manuellen Handelsstrategien. Dadurch soll die Entwicklung des Kontos eindeutig und nachvollziehbar Breakouter zugeordnet werden können.
Der laufende Kontoverlauf kann über das offizielle MQL5-Signal eingesehen werden:
Das Monitoring dient der transparenten Darstellung des Kontoverlaufs. Die Verwendung des Expert Advisors setzt kein Abonnement oder Kopieren dieses Signals voraus. Die Laufzeit und aktuelle Anzahl der Trades werden direkt auf der MQL5-Signalseite ausgewiesen.
Auch Ergebnisse eines Realkontos stellen keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar.
Kapital, Margin und Hebel
Breakouter wurde als paralleles Multi-Market-Portfolio entwickelt. Mehrere Pending Orders und offene Positionen können daher gleichzeitig bestehen. Die verfügbare Margin ist für den vollständigen Betrieb besonders wichtig.
Der Referenztest wurde bewusst mit einem Hebel von 1:500 durchgeführt. Der höhere Hebel dient bei unveränderter Mindestlotgröße in erster Linie dazu, die erforderliche Margin des gleichzeitig arbeitenden Portfolios zu reduzieren. Er vergrößert nicht automatisch den Gewinn oder Verlust einer identischen Position je Kursbewegung.
Für das vollständige Portfolio im Minimum-Lot-Modus wurden 4.000 als Referenzkapital unter den getesteten 1:500-Brokerbedingungen verwendet. Dieser Betrag ist keine universelle Kapitalgarantie und kann nicht auf andere Hebel- oder Symbolspezifikationen übertragen werden.
Europäische Retailkonten sind häufig auf einen Hebel von ungefähr 1:30 begrenzt. Unter solchen Bedingungen kann dieselbe Kombination aus Mindestlots und parallelen Positionen ein Vielfaches der Margin benötigen.
Das im Referenztest verwendete 4.000er Konto ist deshalb nicht direkt auf ein 1:30-Konto übertragbar.
Anwender mit niedrigerem Hebel benötigen entweder deutlich mehr Kapital oder müssen nach einem eigenen Test einzelne Märkte deaktivieren. Werden Märkte abgeschaltet oder können Orders wegen unzureichender Margin nicht eröffnet werden, entspricht der Handelsverlauf nicht mehr dem veröffentlichten Sechs-Märkte-Referenztest.
Breakouter richtet sich daher in erster Linie an erfahrene Anwender und professionelle Handelsumgebungen, in denen Hebel, Marginbelastung, parallele Positionen und mögliche Drawdowns verstanden und aktiv überwacht werden.
Vor dem Livebetrieb
Vor einem Einsatz mit realem Kapital sollte jeder Anwender:
- die Verfügbarkeit und korrekte Zuordnung aller Brokersymbole prüfen
- einen vollständigen Test mit den eigenen Brokerspezifikationen durchführen
- Spread, Kommissionen, Swap und Ausführungsqualität berücksichtigen
- die Marginbelastung des vollständigen Portfolios kontrollieren
- die gewählte Risikoeinstellung zunächst auf einem Demokonto beobachten
- nur Kapital einsetzen, dessen Verlust finanziell tragbar ist
Risikohinweis
Breakouter ist eine Software zur automatisierten Umsetzung eines definierten Handelsmodells. Das Produkt stellt keine persönliche Anlageberatung und keine individuelle Handelsempfehlung dar.
Weder die Produktbeschreibung noch der Expert Advisor, die dargestellten Backtests, Screenshots oder das Live-Monitoring sind als Aufforderung, Angebot oder Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten eines Finanzinstruments zu verstehen.
Die Entscheidung, Breakouter zu erwerben, zu testen oder auf einem Livekonto einzusetzen, erfolgt freiwillig und ausschließlich nach eigener Beurteilung des Anwenders. Jeder Anwender ist selbst dafür verantwortlich, die Eignung des Produkts für seine persönlichen Kenntnisse, finanziellen Möglichkeiten und seine individuelle Risikobereitschaft zu prüfen.
Der Handel mit gehebelten Finanzinstrumenten kann zum teilweisen oder vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Slippage, Kurslücken, fehlende Liquidität, technische Unterbrechungen und abweichende Brokerbedingungen können dazu führen, dass Orders zu anderen Preisen oder nicht wie vorgesehen ausgeführt werden.
Es gibt keine Garantie für Gewinne, eine bestimmte Handelsfrequenz, einen begrenzten Drawdown oder die Wiederholung historischer Ergebnisse.
Der Anwender entscheidet eigenverantwortlich über Kontogröße, Hebel, Risikoeinstellung und Liveeinsatz.
Version 1.0
m. @2026
