Range Detector Base
- Indikatoren
- Version: 1.0
Der „Range Detector“-Indikator dient dazu, Bereiche zu erkennen und hervorzuheben, in denen sich die Kurse in einer Seitwärtsbewegung befinden. Die Grenzen dieser Bereiche werden in Echtzeit hervorgehoben, wobei Ausbrüche durch Farbänderungen an den Grenzen angezeigt werden.
🔶ANWENDUNG
Preise in einer Seitwärtsbewegung sind durch eine Phase der Stationarität definiert, d. h., in der sich die Preise innerhalb einer bestimmten Spanne bewegen.
Das Erkennen von Seitwärtsmärkten ist eine häufige Aufgabe, die von Tradern manuell durchgeführt wird. Durchbricht der Kurs eine der Grenzen einer Spanne, kann dies auf einen neuen Trend hindeuten: einen Aufwärtstrend, wenn der Kurs die obere Spannengrenze durchbricht, und einen Abwärtstrend, wenn der Kurs die untere Spannengrenze durchbricht.
Die Bandbreiten-Extremwerte werden in Echtzeit festgelegt: Blaue Extremwerte zeigen an, dass die Bandbreiten-Extremwerte nicht durchbrochen wurden, grüne Extremwerte zeigen an, dass der Kurs den oberen Bandbreiten-Extremwert durchbrochen hat, während rote Extremwerte anzeigen, dass der Kurs den unteren Bandbreiten-Extremwert durchbrochen hat.
Die Bandbreitengrenzen werden so lange erweitert, bis eine neue Bandbreite erkannt wird, sodass vergangene Bandbreitengrenzen als zukünftige Unterstützungs- bzw. Widerstandsniveaus genutzt werden können.
🔶DETAILS
Der zur Erkennung von Spannen verwendete Algorithmus prüft, ob alle Kurse innerhalb eines vom Benutzer festgelegten Zeitfensters zwischen den beiden Extremwerten liegen. Diese Extremwerte werden durch den Mittelwert des Erkennungsfensters plus/minus eines ATR-Werts bestimmt.
Wird eine neue Range erkannt, prüft das Skript, ob sich diese neue Range mit einer zuvor erkannten Range überschneidet; ist dies der Fall, werden beide Ranges zu einer zusammengefasst, wobei die Extremwerte der vorherigen Range aktualisiert werden.
Dies lässt sich daran erkennen, dass sich die Echtzeit-Extremwerte innerhalb einer hervorgehobenen Zone ändern.
🔶EINSTELLUNGEN
- Mindestlänge des Bereichs: Mindestanzahl an Balken, die zur Erkennung eines Bereichs erforderlich ist.
- Spannenbreite: Multiplikationsfaktor für den ATR, der zur Erkennung neuer Spannen verwendet wird. Niedrigere Werte erkennen Spannen mit geringerer Breite. Die Verwendung höherer Werte kann zu Fehlalarmen führen.
- ATR-Länge: Die ATR-Länge, die zur Bestimmung der Bereichsbreite verwendet wird.
