EfratBuilds Risk Management
- Utilitys
- Version: 1.2
- Aktualisiert: 8 September 2026
- Aktivierungen: 20
Das EfratBuilds Risk Manager Tool ist eine chartbasierte Handelshilfe für Trader, die eine Position visuell planen möchten, bevor sie diese an den Markt senden. Anstatt Preise in ein Orderformular einzugeben, zieht der Trader drei Linien direkt auf dem Chart – Einstieg, Take Profit und Stop Loss – und das Tool aktualisiert den Geldwert, den Punktabstand und das daraus resultierende Risiko-Ertrags-Verhältnis jederzeit auf dem Bildschirm. Das Ziel des Designs ist einfach: Es soll das Risiko von Tippfehlern bei Kursen oder vergessenen Stopps verringern, während der Trader vor der Ausführung eines Handels die volle Kontrolle über alle Werte behält.
Die Eingabeparameter bestimmen, wie sich das Tool verhält, sobald es in ein Chart geladen ist. „Lots“ legt die Handelsgröße fest, die für jede vom Tool gesendete Order verwendet wird. „Standard-Stop-Loss-Punkte“ und „Standard-Rendite-Risiko-Verhältnis“ legen gemeinsam fest, wo die anfänglichen Stop-Loss- und Take-Profit-Linien erscheinen, sobald das Tool geöffnet wird – noch bevor der Trader irgendetwas gezogen hat. Anhand der drei Markierungsfarben kann der Trader die Zeilen für Take-Profit, Stop-Loss und Einstieg auf einen Blick erkennen, und die ausgewählte Farbe hebt die Zeile hervor, die gerade zum Ziehen aktiv ist. Der Abstand auf der rechten Seite sorgt dafür, dass die Kursbeschriftungen nicht mit dem Chart-Rand oder einem eventuellen Broker-Wasserzeichen in Berührung kommen. „Magic Number“ und „Comment“ werden jeder Order hinzugefügt, damit die von diesem Tool platzierten Trades später unter anderen Positionen identifiziert werden können. „Slippage“ legt fest, wie große Kursschwankungen zwischen dem Drücken der Schaltfläche „Go“ und dem Ausführen der Order durch den Broker toleriert werden. „Pending Expiry“ steuert, wie lange eine Limit- oder Stop-Order aktiv bleibt, bevor sie sich selbst storniert, wobei der Wert „0“ bedeutet, dass die Order niemals von selbst abläuft. „Max Retries“ und „Retry Delay“ legen fest, wie oft das Tool nach einem behebbaren Brokerfehler einen erneuten Versuch unternimmt und wie lange es zwischen den Versuchen wartet. „Margin Buffer Percent“ fügt zusätzlich zu der vom Broker geforderten Margin ein Sicherheitspolster hinzu, sodass ein Handel nur dann zulässig ist, wenn nach Einbehaltung dieses Polsters noch genügend freie Margin verbleibt. „Auto Correct“ legt fest, was geschieht, wenn der gewählte Ordermodus nicht mit der Position der Einstiegslinie relativ zum Markt übereinstimmt – wenn diese Option aktiviert ist, korrigiert das Tool die Diskrepanz automatisch, anstatt den Handel abzulehnen. „Trade Async“ wählt zwischen dem Senden der Order und dem Warten auf eine Antwort oder dem Senden der Order und dem sofortigen Fortfahren. Das „Warning System“ überprüft, sofern aktiviert, die Slippage-Einstellung anhand des Live-Spreads des aktuellen Symbols und informiert den Trader, wenn dieser zu eng oder zu weit erscheint; außerdem wird separat geprüft, ob die Standard-Stop-Loss- und Take-Profit-Abstände in finanzieller Hinsicht für ein Symbol sinnvoll sind, bei dem es sich nicht um ein Standard-Währungspaar handelt. Unter „Sprache“ wird ausgewählt, welche der zehn unterstützten Sprachen für alle vom Tool angezeigten Meldungen, Warnungen und Schaltflächenbeschriftungen verwendet wird.
Über die Steuerungsschaltflächen bedient der Trader das Tool, sobald es auf dem Chart angezeigt wird. Die Hauptschaltfläche schaltet das gesamte Tool mit einem Klick ein oder aus und blendet alle Zeilen und Linien ein oder aus. Die Modus-Schaltfläche wechselt zwischen „Auto“, „Limit“ und „Stop“ und legt fest, welche Art von Order gesendet wird, wenn „Go“ gedrückt wird – Im Modus „Auto“ wählt das Tool selbstständig den richtigen Typ der Pending-Order basierend auf der Position des „Entry“ aus, während die Modi „Limit“ und „Stop“ es dem Trader ermöglichen, einen bestimmten Typ zu erzwingen, wobei die automatische Korrektur („Auto Correct“) nur dann eingreift, wenn diese erzwungene Wahl andernfalls vom Broker abgelehnt würde. Jede Zeile – „Entry“, „Take Profit“ und „Stop Loss“ – verfügt über eine kleine Schaltfläche zum Abbrechen, die diese Zeile aus dem Plan entfernt. Das Abbrechen von „Take Profit“ oder „Stop Loss“ bedeutet lediglich, dass der Trade ohne diesen Schutz gesendet wird, während das Abbrechen von „Entry“ das gesamte Tool schließt, da ohne Einstiegskurs nichts mehr platziert werden kann. Ein Trade kann weiterhin gesendet werden, wenn nur entweder „Take Profit“ oder „Stop Loss“ aktiv ist, jedoch nicht, wenn beide entfernt wurden. Die Fixierungsschaltfläche in den Zeilen „Take Profit“ und „Stop Loss“ fixiert diese Zeile auf den aktuellen Kurs, sodass die fixierte Zeile genau an ihrer Position bleibt, wenn „Entry“ anschließend verschoben wird, anstatt sich gemeinsam mit „Entry“ zu bewegen. Neben „Entry“ befinden sich drei weitere Steuerelemente – „Go“ sendet den Plan als echte Order unter Verwendung des aktuellen „Entry“, „Take Profit“ und „Stop Loss“ an den Markt, „Reverse“ spiegelt den gesamten Plan, sodass aus einem geplanten Long-Trade ein Short-Trade wird, bei dem Take-Profit und Stop-Loss vertauscht sind, und „Magnet“ richtet die „Entry“-Zeile wieder am aktuellen Marktpreis aus. Dies ist nützlich, wenn der Trader den „Entry“ beim Vergleichen von Szenarien verschoben hat und vor dem Klicken auf „Go“ zu einem aktuellen, handelbaren Preis zurückkehren möchte.
