SpreadFX
- Experten
- Version: 5.30
- Aktivierungen: 5
SPREADFX – MULTI-CURRENCY-SPREAD-TRADING FÜR METATRADER 5
SpreadFX ist ein Multi-Currency Expert Advisor, der für den Handel mit der Divergenz und der anschließenden Konvergenz zwischen zwei Deviseninstrumenten entwickelt wurde.
Der Begriff „Spread“ bezeichnet den relativen Abstand zwischen den beiden Instrumenten eines Korbs und nicht lediglich den Bid/Ask-Spread des Brokers. Sind alle vorgesehenen Strategiefilter erfüllt, eröffnet SpreadFX zwei entgegengesetzte Positionen desselben Korbs und verwaltet sie als einen einzigen Trade.
Ziel ist nicht, die absolute Marktrichtung vorherzusagen, sondern das relative Verhalten der beiden Währungen zu analysieren und Situationen zu suchen, in denen ihr Abstand statistisch interessante Bedingungen erreicht.
VERFÜGBARE KÖRBE
SpreadFX kann bis zu fünf Körbe überwachen und verwalten:
EURUSD / USDCHF
AUDUSD / USDCAD
NZDUSD / EURNZD
USDCAD / EURUSD
EURAUD / AUDCAD
Jeder Korb besitzt eine eigene Magic Number. Dadurch kann der Expert Advisor ausschließlich die ihm zugehörigen Trades erkennen, kontrollieren und schließen.
Mögliche Einstellungen:
Jeden Korb aktivieren oder deaktivieren
Festlegen, wie viele Körbe gleichzeitig geöffnet sein dürfen (1 bis 5)
Präfixe und Suffixe zur Anpassung der Symbole an den Broker verwenden
Einen benutzerdefinierten Kommentar in die Orders einfügen
EINSTIEGSLOGIK
Ein Korb wird nur eröffnet, wenn die Bedingungen der Strategie miteinander vereinbar sind.
SpreadFX verwendet mehrere Prüfungen:
Analyse der täglichen D1-Divergenz
Abweichung und relatives Verhalten auf M15
RSI-Filter
Prüfung der vorherigen Kerze
Volatilitätsfilter
Prüfung der Datenverfügbarkeit der Symbole
Prüfung der Slots und der maximalen Anzahl offener Körbe
Optionaler Zeitfilter
Prüfung, ob der Korb nicht bereits belegt ist
Der Trade wird nur freigegeben, wenn alle erforderlichen Filter gleichzeitig die vorgesehene Bedingung erfüllen.
DIAGNOSE-DASHBOARD
SpreadFX enthält ein grafisches Dashboard, mit dem der Strategiestatus in Echtzeit verfolgt werden kann.
Für jeden Korb werden angezeigt:
Allgemeiner Systemstatus
Volatilität
D1-Divergenz
M15-Bedingung
RSI
Kerze
Status „BEREIT“
Gesamter noch fehlender Prozentsatz bis zum Signal
Nettogewinn oder -verlust des Korbs
Aktuelle Pips und Ziel
Schaltfläche zum manuellen Schließen des einzelnen Korbs
Die Zeile wird hervorgehoben, wenn alle Handelsbedingungen bereit sind.
Die Schaltfläche CHART öffnet eine eigene Ansicht, in der die beiden Instrumente normalisiert und in unterschiedlichen Farben übereinander dargestellt werden. Zusätzlich erscheinen indikative Niveaus zur Beobachtung des relativen Abstands zwischen den beiden Währungen.
Das Dashboard zeigt außerdem:
Aktuelles Equity
Tagesergebnis des EA
Monatsergebnis
Monatliche Prozentzahl
Status des Zeitfilters
Status der Verlustschutzfunktionen
Handelsziel
Gesamtwert der offenen Positionen
Schaltfläche ALLES SCHLIESSEN
ZIELVERWALTUNG
Das Standardziel wird in Pips auf das Gesamtergebnis des Korbs festgelegt.
Ist „Kosten im Ziel berücksichtigen“ aktiviert, prüft SpreadFX zusätzlich das monetäre Nettoergebnis und berücksichtigt:
Provisionen
Swap
Vom Broker bereits verbuchte Kosten
Vorsichtige Schätzung der Schließungsprovision
Das Erreichen der geforderten Pips genügt somit nicht, wenn das Nettoergebnis des Korbs die erfassten Kosten noch nicht ausgeglichen hat.
VERWALTUNG DER NACHKAUFSTUFEN
Wenn der Korb weiter divergiert, kann SpreadFX entsprechend den in der Strategie vorgesehenen Stufen progressive Durchschnittseinstiege ausführen.
Der Benutzer kann wählen:
Maximale Anzahl der Durchschnittseinstiege
Durchschnittseinstiege mit festem Lot
Durchschnittseinstiege mit Martingale-Progression ×2
Bei einem Basis-Lot von 0.01 und aktivierter Martingale ergibt sich theoretisch:
0.01 → 0.02 → 0.04 → 0.08 → 0.16
Das Lot wird automatisch an Mindestvolumen, Volumenschritt und maximal zulässiges Broker-Volumen angepasst.
Der feste Lot-Modus ist voreingestellt und im Allgemeinen vorsichtiger. Martingale erhöht Exposure, Marginbedarf und Drawdown sehr schnell und sollte nur nach gründlichen Backtests eingesetzt werden.
RISIKOMANAGEMENT
SpreadFX ermöglicht zwei unabhängige Schutzlimits:
Prozentualer Stop Loss auf das Equity
Stop Loss in der Kontowährung
Mit dem Wert 0 wird der jeweilige Schutz deaktiviert.
Wird eines der aktiven Limits erreicht, versucht der EA, alle eigenen Trades zu schließen, und stellt den Handel ein.
Zusätzlich steht eine manuelle Lotgröße zur Verfügung, sodass der Benutzer die anfängliche Exposure direkt kontrolliert.
ZEITFILTER
Der Zeitfilter kann aktiviert oder deaktiviert werden.
Bei Aktivierung können festgelegt werden:
Startzeit
Endzeit
Die Zeiten beziehen sich auf die Serverzeit des Brokers. Der Filter begrenzt neue Einstiege; bereits bestehende Positionen werden vom Expert Advisor weiterhin verwaltet.
ANFORDERUNGEN
MetaTrader 5
M15-Chart
Konto im HEDGING-Modus
Historische Daten für alle verwendeten Symbole
Korrekt konfigurierte Präfixe und Suffixe
Aktiviertes AutoTrading
Stabile Verbindung oder VPS empfohlen
SpreadFX darf nur auf einen einzigen M15-Chart geladen werden. Als Multi-Currency-System überwacht es selbstständig sämtliche Instrumente der aktivierten Körbe.
BACKTEST
Für eine erste schnelle Prüfung kann das 1-Minuten-OHLC-Modell verwendet werden.
Für eine realistischere Bewertung werden empfohlen:
Reale Ticks
Variabler Spread
Zum verwendeten Konto passende Provisionen
Ausreichend lange historische Zeiträume
Deaktivierte grafische Diagnose für höhere Geschwindigkeit
Vor dem Live-Einsatz sollten verschiedene Marktphasen verglichen und Drawdown, Margin sowie das Verhalten der Durchschnittseinstiege sorgfältig geprüft werden.
RISIKOHINWEIS
SpreadFX ist ein automatisiertes Hilfsmittel für den Handel und garantiert keine Gewinne. Historische Ergebnisse oder Backtest-Ergebnisse sind keine Garantie für zukünftige Resultate.
Forex und gehebelte Produkte bergen ein hohes Risiko. Der Benutzer ist für die Wahl der Lotgröße, Schutzlimits, Anzahl der Körbe und Durchschnittseinstiege verantwortlich. Es wird empfohlen, zunächst ein Demokonto zu verwenden und Parameter zu wählen, die zum eigenen Kapital und zur Risikotoleranz passen.
