ICT Breacker Block
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Alin Valentin Mihalcioiu
Alin — Trader & Systematic DeveloperI'm Alin, 27, born in Florence, Italy, currently based in Romania. I've spent the last 8 years in the trading world, with a focus on macroeconomics and market structure.My approach comes from one simple frustration: I'm tired of strategies that look spectacular in - Version: 1.1
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Dieser Leitfaden bietet eine umfassende, professionelle Analyse der ICT-Strategie „Order Block“ (OB) und „Breaker Block“ (BB). Diese von Inner Circle Trader (ICT) bekannt gemachten Konzepte konzentrieren sich auf die Verfolgung des institutionellen Orderflusses, die Suche nach Liquidität und Veränderungen der Marktstruktur.
1. Definition der Kernkonzepte
Um diese Strategie effektiv umzusetzen, müssen Sie den Unterschied zwischen einem Standard-Order-Block und einem Breaker-Block verstehen.
Was ist ein Order-Block (OB)?
Ein Orderblock bezeichnet einen Bereich, in dem institutionelle Marktteilnehmer umfangreiche Kauf- oder Verkaufsaufträge platziert haben.
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Bullischer OB: Die letzte Kerze mit einem Schlusskurs im Minus (bärisch) vor einer starken, impulsiven Aufwärtsbewegung, die die Marktstruktur nach oben durchbricht.
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Bärischer OB: Die letzte Kerze mit steigendem Schlusskurs (bullisch) vor einer starken, impulsiven Abwärtsbewegung, die die Marktstruktur nach unten durchbricht.
Was ist ein Breaker-Block (BB)?
Ein Breaker Block ist im Wesentlichen ein gescheiterter Order Block, der aufgrund eines Liquiditäts-Sweeps (Stop-Hunt) gewaltsam durchbrochen wurde. Sobald der Kurs einen Order Block aggressiv durchbricht, kehrt sich die Rolle dieser Zone um (ähnlich wie bei einer klassischen Unterstützung, die zum Widerstand wird, jedoch nach institutioneller Logik).
2. Der Mechanismus des Breaker Blocks
Der Breaker-Block ist ein Setup mit hoher Wahrscheinlichkeit, da er eine Stop-Hunt erfordert, bevor sich die tatsächliche Marktrichtung offenbart.
Bullischer Breaker-Block (Kauf-Setup)
Ein bullischer Breaker Block tritt während einer Marktumkehr von bärisch zu bullisch auf.
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Das Setup: Der Kurs befindet sich in einem Abwärtstrend und bildet ein Swing-Hoch, gefolgt von einem Rückgang auf ein Swing-Tief.
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Die Stop-Jagd: Der Kurs erholt sich leicht, fällt dann aber aggressiv ab und bildet ein neues Tief (Lower Low), wodurch die Liquidität auf der Verkaufsseite (Stops) unterhalb des vorherigen Swing-Tiefs weggefegt wird.
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Die Verschiebung: Der Kurs kehrt heftig um und schießt nach oben, wobei er direkt das ursprüngliche Swing-Hoch durchbricht (Verschiebung der Marktstruktur).
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Der Breaker: Die letzte Kerze mit Schlusskurs im Plus (bärischer OB) an diesem anfänglichen Swing-Hoch ist nun ein „Bullish Breaker“.
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Der Einstieg: Wenn der Kurs in diese „Breaker“-Zone zurückfällt, fungiert sie als institutionelle Unterstützung.
Bärischer Breaker-Block (Verkaufssignal)
Ein bärischer Breaker tritt während einer Marktumkehr von bullisch zu bärisch auf.
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Das Setup: Der Kurs befindet sich in einem Aufwärtstrend und bildet ein Swing-Tief, gefolgt von einer Rallye bis zu einem Swing-Hoch.
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Die Stop-Jagd: Der Kurs zieht sich leicht zurück, steigt dann aber aggressiv an, um ein höheres Hoch zu bilden, und fegt dabei die Liquidität auf der Kaufseite (Stops) oberhalb des vorherigen Swing-Hochs mit.
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Die Verschiebung: Der Kurs kehrt heftig um und stürzt ab, wobei er direkt durch das anfängliche Swing-Tief bricht (Verschiebung der Marktstruktur).
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Der Breaker: Die letzte Kerze mit einem Schlusskurs im Minus (bullischer OB) an diesem anfänglichen Swing-Tief ist nun ein „Bearish Breaker“.
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Der Einstieg: Wenn der Kurs in diese „Breaker“-Zone zurückkehrt, wirkt diese als institutioneller Widerstand.
3. Matrix zur Strategieumsetzung
| Element | Bullischer Breaker (Kauf) | Bärischer Breaker (Verkauf) |
| Voraussetzung | Liquidität wurde bei einem niedrigeren Tiefststand abgezogen | Liquidität bei einem höheren Hoch |
| Auslöseereignis | Aggressiver Durchbruch über das Swing-Hoch | Aggressiver Durchbruch unter das Swing-Tief |
| Ausführungszone | Erneuter Test des durchbrochenen bärischen OB | Erneutes Testen des durchbrochenen bullischen OB |
| Stop-Loss (SL) | Unterhalb des Lower Low platziert (Stop-Hunt-Tief) | Über dem höheren Hoch platziert (Stop-Hunt-Hoch) |
| Take Profit (TP) | Nächstes bedeutendes Swing-Hoch / Liquidität auf der Kaufseite | Nächstes bedeutendes Swing-Tief / Liquidität auf der Verkaufsseite |
4. Schritt-für-Schritt-Handelsregeln
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Schritt 1: Kontext des höheren Zeitrahmens (HTF) identifizieren: Achten Sie stets auf den allgemeinen Trend oder die Premium-/Discount-Verläufe in einem höheren Zeitrahmen (z. B. 4H oder 1H), um sicherzustellen, dass Sie in die richtige Richtung handeln.
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Schritt 2: Warten Sie auf die Jagd: Steigen Sie nicht zu früh ein. Sie müssen deutlich erkennen, dass der Kurs ein vorheriges Swing-Hoch oder Swing-Tief durchbricht, um Liquidität zu nutzen.
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Schritt 3: Achten Sie auf Verschiebungen: Achten Sie auf große, dynamische Kerzen, die den Liquiditätspool verlassen. Eine träge oder langsame Bewegung gilt nicht als echte Marktstrukturverschiebung (MSS).
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Schritt 4: Limit-Order setzen: Platzieren Sie eine Kauf-Limit-Order am oberen Rand der „Bullish Breaker“-Zone oder eine Verkaufs-Limit-Order am unteren Rand der „Bearish Breaker“-Zone.
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Schritt 5: Konfluenzprüfung: Das Setup wird deutlich stärker, wenn der „Breaker Block“ mit einer „Fair Value Gap“ (FVG) oder einem bestimmten Fibonacci-OTE-Niveau (Optimal Trade Entry) (62 % – 79 %) übereinstimmt.
