Wann man Signale des Owl-Indikators ignorieren sollte

Wann man Signale des Owl-Indikators ignorieren sollte

20 März 2026, 10:00
Sergey Ermolov
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Owl Smart Levels analysiert die Struktur der Kursbewegung mithilfe verschiedener Werkzeuge. Wie jedes Handelssystem kann es jedoch nicht alle Marktfaktoren berücksichtigen. Deshalb ist es wichtig, Signale zu filtern und zu verstehen, unter welchen Bedingungen ihre Zuverlässigkeit sinken kann.

Im Folgenden finden Sie mehrere Situationen, in denen es besser ist, Signale des Indikators zu überspringen.

 

Einstieg vor wichtigen Nachrichten

Phasen vor der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten gehen oft mit einem instabilen Kursverhalten einher. Der Markt kann die Richtung abrupt ändern, sich ohne klare Struktur bewegen oder falsche Bewegungen erzeugen.

In solchen Momenten richtet sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer nicht auf die technische Analyse, sondern auf bevorstehende Nachrichten. Infolgedessen kann die gewohnte Preisstruktur vorübergehend gestört werden.

Da Owl Smart Levels auf der Analyse der Kursstruktur basiert, erfordern solche Phasen besondere Vorsicht seitens des Traders.


Abb. 1. Beispiel eines Signals vor Nachrichten

Wenn ein Signal kurz vor wichtigen Nachrichten erscheint, ist es sinnvoller, zunächst die Marktreaktion abzuwarten und erst danach eine Handelsentscheidung zu treffen.

 

Signale am Ende des Handelstages

Eine weitere Situation, in der Vorsicht geboten ist, sind Signale, die gegen Ende der Handelssitzung auftreten. Zu diesem Zeitpunkt nimmt die Marktaktivität häufig ab. Die Bewegung kann sich verlangsamen, und der Markt kann in eine Seitwärtsphase übergehen.

Selbst wenn die Struktur korrekt bleibt, reicht die verbleibende Zeit oft nicht aus, damit sich die Bewegung vollständig entfalten kann.


Abb. 2. Beispiel eines Signals am Tagesende

Deshalb ist es oft sinnvoll, Signale, die spät am Tag erscheinen, erst in der nächsten Handelssitzung zu bewerten.

 

Signal nach einem bereits erfolgten Impuls

Manchmal entsteht ein Signal erst, nachdem der Markt bereits eine starke gerichtete Bewegung gemacht hat. In solchen Fällen kann ein Großteil des Trendpotenzials bereits ausgeschöpft sein.


Abb. 3. Beispiel eines späten Signals

Selbst wenn die Struktur korrekt aussieht, ist die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Bewegung in Richtung der Ziele oft geringer als zu Beginn des Impulses. In solchen Situationen ist es häufig sinnvoller, auf eine neue Struktur oder den nächsten Signalzyklus zu warten.

 

Fraktale innerhalb einer einzelnen Kerze

Manchmal bilden sich Fraktale nahezu auf demselben Niveau oder auf benachbarten Kerzen. Dies weist oft auf das Fehlen einer klaren Wellenstruktur hin.


Abb. 4. Beispiel nahe beieinander liegender Fraktale

Wenn Extrempunkte zu nah beieinander liegen, können darauf basierende Levels weniger zuverlässige Signale liefern. Daher erfordern solche Situationen zusätzliche Vorsicht bei der Entscheidungsfindung.

 

WICHTIG!

Die beschriebenen Beispiele bedeuten nicht, dass solche Signale immer zu Verlusten führen. Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Umsetzung unter diesen Bedingungen jedoch geringer.

Das Verständnis dieser Situationen hilft dabei, schwache Signale herauszufiltern und sich auf qualitativ hochwertigere Handelsmöglichkeiten zu konzentrieren.

 

Wenn Sie mehr über die Owl Smart Levels-Strategie selbst erfahren und reale Beispiele für ihre Funktionsweise sehen möchten, empfehle ich Ihnen die folgenden Materialien:


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