Warum selbst eine profitable Strategie viele verlustreiche Trades erzeugt

Warum selbst eine profitable Strategie viele verlustreiche Trades erzeugt

28 April 2026, 07:46
Sergey Ermolov
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Eine große Anzahl verlustreicher Trades macht eine Strategie noch nicht schlecht. Der Fehler der meisten Trader besteht darin, ein System ohne Verluste finden zu wollen, obwohl die Profitabilität auf lange Sicht nicht durch das Fehlen von Stopps entsteht, sondern durch die richtige mathematische Grundlage der Strategie.


Nicht die Häufigkeit ist entscheidend, sondern das Verhältnis

Im Trading ist nicht entscheidend, wie viele Trades im Gewinn geschlossen werden, sondern wie viel Sie in profitablen Trades verdienen im Verhältnis zu dem, was Sie in verlustreichen verlieren.

Wenn ein System ein Chance-Risiko-Verhältnis von 1:3 bietet, kann ein profitabler Trade mehrere verlustreiche ausgleichen. Genau deshalb kann eine Strategie viele Verluste haben und dennoch auf lange Sicht profitabel bleiben.

Schauen Sie sich die Tabelle der Winrate und des Chance-Risiko-Verhältnisses an. Sie zeigt sehr schnell die Hauptidee: Die Profitabilität einer Strategie hängt nicht nur vom Prozentsatz der Gewinntrades ab, sondern davon, wie viel jeder starke Trade im Verhältnis zum Verlust einbringt.


Abb. 1. Tabelle der Winrate und des Chance-Risiko-Verhältnisses

Zum Beispiel:

  • bei einem Verhältnis von 1:1 erreicht die Strategie den Break-even erst ab etwa 50% Winrate
  • bei einem Verhältnis von 1:2 ist eine so hohe Trefferquote nicht mehr erforderlich
  • bei einem Verhältnis von 1:3 liegt selbst eine Winrate von etwa 30% bereits nahe am Break-even, danach wird die Strategie profitabel
  • bei einem Verhältnis von 1:4 oder 1:5 werden die Anforderungen an die Winrate noch geringer

Die Logik ist also ganz einfach: Je höher das Chance-Risiko-Verhältnis, desto weniger Trades müssen im Gewinn geschlossen werden, damit die Strategie langfristig funktioniert.

Deshalb lautet die zentrale Frage im Trading nicht: Wie eliminiere ich alle verlustreichen Trades? Die richtige Frage ist: Wie filtere ich nur die Trades heraus, bei denen das Marktpotenzial tatsächlich ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis ermöglicht?

 

Wie Owl Smart Levels hier hilft

Owl Smart Levels ist kein reines Einstiegssignal-System, sondern ein Ansatz, bei dem starke Signale genutzt und schwache ignoriert werden.

Am Markt entstehen sowohl gute als auch schlechte Einstiege. Deshalb besteht die Aufgabe des Traders nicht darin, jeden einzelnen Trade zu nehmen, sondern nur die Signale zu handeln, bei denen die Marktstruktur tatsächlich ein solides Bewegungspotenzial bietet.

Im System Owl Smart Levels basiert die grundlegende Logik auf einem Chance-Risiko-Verhältnis von 1:3. Genau das ermöglicht es der Strategie, langfristig stabil zu bleiben: Selbst wenn ein Teil der Trades im Verlust endet, können starke Einstiege diese Verluste durch die richtige Mathematik ausgleichen.


Abb. 2. Beispiel für das Chance-Risiko-Verhältnis in Owl Smart Levels

Deshalb ist es bei der Arbeit mit dem System besonders wichtig, im Voraus zu verstehen, welche Signale man besser ignoriert und welche man priorisieren sollte. Dies wurde bereits ausführlicher in den Artikeln „Wann man Signale des Owl-Indikators ignorieren sollte“ und „Verpassen Sie diese Signale des Owl Smart Levels-Indikators nicht!“ behandelt.


Abb. 3. Beispiel für ein starkes Signal von Owl Smart Levels



Abb. 4. Beispiel für ein schwaches Signal von Owl Smart Levels

Der Punkt ist also nicht, alle verlustreichen Trades zu eliminieren, sondern nur mit den Einstiegen zu arbeiten, bei denen der Trade tatsächlich das Potenzial hat, das gewünschte Chance-Risiko-Verhältnis zu liefern.

Daher sagt eine große Anzahl verlustreicher Trades für sich genommen noch nichts aus. Wenn die Strategie ein korrektes Chance-Risiko-Verhältnis beibehält und Sie schwache Einstiege filtern können, kann sie langfristig profitabel bleiben.


Wenn Sie das System Owl Smart Levels besser verstehen möchten, empfehlen wir Ihnen, sich die folgenden Artikel anzusehen:


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