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Die Handelstrategie "Kopf oder Zahl" gehört zur Kategorie der hochriskanten kurzfristigen Handelsansätze, die hauptsächlich auf dem Aktienmarkt und dem Forex-Markt eingesetzt werden. Ihr Name ist auf die Zufälligkeit der Entscheidungen zurückzuführen, ähnlich dem Münzwurf ("Kopf" - Kauf eines Assets, "Zahl" - Verkauf). Diese Strategie basiert ausschließlich auf intuitiven Entscheidungen oder zufälligen Signalen und ignoriert fundamentale Marktanalysefaktoren.



Wie funktioniert die Strategie?

Die Strategie wird wie folgt aufgebaut:

  1. Instrumentenauswahl: Der Händler wählt ein Finanzinstrument (Aktie, Währung, Ware) aus.
  2. Entscheidungsfindung: Die Entscheidung zum Kauf oder Verkauf wird zufällig getroffen, zum Beispiel durch Münzwurf oder eine andere Methode zur Wahl zwischen zwei Handlungsalternativen.
  3. Abschluss der Transaktion: Die Transaktion wird automatisch nach einer vorher festgelegten Zeit oder bei Erreichen eines bestimmten Gewinn- oder Verlustniveaus geschlossen.

Diese Strategie erfordert kein tiefes Verständnis der Marktmechanismen und der Analyse, jedoch impliziert sie auch keinen ernsthaften Ansatz zur Risikomanagement.

Nachteile der Strategie:

  1. Hoher Risikofaktor:
    • Da man sich nur auf das Glück verlassen kann, steigt die Wahrscheinlichkeit von Verlusten erheblich. Die Strategie ignoriert alle objektiven Indikatoren und Empfehlungen, was die Wahrscheinlichkeit des Kapitalverlusts erhöht.
  2. Fehlende Risikokontrolle:
    • Da der Kauf oder Verkauf vollständig zufällig erfolgt, gibt es keine Möglichkeit zur vernünftigen Kapitalverwaltung, Risikobewertung und Vermögensverteilung.
  3. Kein langfristiger Erfolg:
    • Selbst wenn einzelne Transaktionen aufgrund von Glück rentabel sind, führt diese Strategie auf lange Sicht eher zu erheblichen Verlusten.
  4. Kurzfristige Ergebnisse:
    • Positive Ergebnisse sind nur in einer günstigen Marktlage und bei einer großen Anzahl kleiner erfolgreicher Transaktionen möglich, was in der Praxis äußerst selten vorkommt.

Anwendung der Strategie:

Die Strategie eignet sich vor allem für Anfänger-Händler, die sich mit den Grundprinzipien des Börsenhandel vertraut machen und den Handel ohne tiefgehende Kenntnisse der technischen Analyse ausprobieren möchten. Professionelle Händler verwenden diese Strategie jedoch äußerst selten, da sie wissenschaftlich fundierte Ansätze bevorzugen, die das Preisverhalten, den Handelsvolumen und die fundamentalen Unternehmenskennzahlen berücksichtigen.

Für erfahrene Investoren stellt diese Strategie eher eine experimentelle Methode zur Überprüfung von Hypothesen dar als einen stabilen Erfolgsweg.

Somit ist die Strategie, obwohl sie einfach und für jeden Anfänger zugänglich ist, mit erheblichen Risiken verbunden und hat praktisch keine Chance, auf lange Sicht einen stabilen Gewinn zu erzielen.


Betrachten wir den Hauptblock des Signals für das zufällige Öffnen von Positionen:

if((b + s) == 0) // Wenn keine offenen Positionen vorhanden sind

Hier wird die Bedingung überprüft, ob keine offenen Positionen vorhanden sind. Die Variable "b" repräsentiert die Anzahl der langen ("buy") Positionen, die Variable "s" die Anzahl der kurzen ("sell") Positionen. Wenn die Summe beider gleich null ist (b + s = 0), bedeutet dies, dass keine offene Position vorhanden ist.

if(::MathRand() % 2 == 0) // Zufällige Auswahl der Positionsrichtung

Innerhalb der Bedingung des vorherigen Blocks wird eine Zufallszahl überprüft. Die Funktion ::MathRand() generiert eine Pseudo-Zufallszahl zwischen 0 und 32767. Anschließend wird diese Zahl modulo 2 (% 2) geteilt - wenn der Rest 0 ist, wird der nächste Block ausgeführt.

{
if(trade.Buy(lt)) // Öffnen einer langen Position (BUY)
   return; // Beenden der Funktionsausführung
}

Wenn die Zufallszahl gerade ist (Rest der Division durch 2 ist 0), öffnet der Handelroboter eine lange Position (Kauf) mit einem Volumen von iLots. Nach erfolgreichem Öffnen der Position wird die Funktionsausführung durch den return-Operator unterbrochen.

else // Sonst...
    if(trade.Sell(lt)) // Öffnen einer kurzen Position (SELL)
      return; // Beenden der Funktionsausführung

Wenn die Zufallszahl ungerade ist (Rest der Division durch 2 ist ungleich 0), wird eine kurze Position (Verkauf) mit einem Volumen von iLots geöffnet, und die weitere Ausführung der Funktion wird ebenfalls beendet.

Endgültige Logik des Fragments:

  • Es wird überprüft, ob der Händler offene Positionen hat.
  • Wenn keine offenen Positionen vorhanden sind, wird eine zufällige Transaktionsrichtung ausgewählt: Kauf (long) oder Verkauf (short).
  • Die geöffnete Transaktion beendet automatisch die weitere Funktionsausführung.

Somit stellt dieser Code ein einfaches Beispiel für einen Algorithmus dar, der eine Entscheidung über das Öffnen einer Position auf dem Markt auf zufälliger Basis trifft.

Eine vollständige Zeilenanalyse des Codes kann im Blog gelesen werden: https://www.mql5.com/de/blogs/post/766922

Übersetzt aus dem Russischen von MetaQuotes Ltd.
Originalpublikation: https://www.mql5.com/ru/code/11637

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Der Indikator berechnet Ihr Risiko in Prozent und gibt Ihnen die Lotgröße an, die für Ihr Risiko akzeptabel ist. Sie müssen nur das Risiko in Prozent und die Stoppgröße in Pips angeben.

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Der Accumulation/Distribution Indikator wird aus Änderung von Preis und Volumen bestimmt.

Accelerator Oszillator (AC) Accelerator Oszillator (AC)

Der Acceleration/Deceleration Indikator (AC) misst die Beschleunigung und Verlangsamung des aktuellen Marktimpulses, der Kraft der Kursbewegung.