Die 5 wichtigsten wirtschaftlichen Ereignisse dieser Woche (26.-30. Januar 2026)

Die 5 wichtigsten wirtschaftlichen Ereignisse dieser Woche (26.-30. Januar 2026)

28 Januar 2026, 19:14
Evgeny Belyaev
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Die Woche vom 26. bis 30. Januar 2026 bringt einen dicht gepackten Wirtschaftskalender mit hochrelevanten Datenveröffentlichungen und Entscheidungen der Zentralbanken. Von Inflationsdaten, die die EZB-Politik neu ausrichten könnten, bis hin zur aktuellen Haltung der Fed zu den Zinssätzen – die Märkte stehen vor erheblicher Volatilität.

1. USD – Aufträge für langlebige Güter (MoM) – 26. Januar, 13:30 UTC

Erwartet: -2,2 % | Vorher: +6,8 %

Ein starker Rückgang von kräftigem Wachstum zu einer deutlichen Kontraktion bei den Aufträgen für langlebige Güter könnte auf eine Abschwächung der Unternehmensinvestitionen und der Verbrauchernachfrage hindeuten. Dieser Bericht löst oft Volatilität bei Aktien und dem US-Dollar aus, insbesondere wenn auch die Kernaufträge (ohne Transportausrüstung) hinter den Erwartungen zurückbleiben.

2. CAD – Zinsentscheidung der Bank of Canada & Geldpolitischer Bericht – 28. Januar, 14:45 UTC

Erwarteter Zinssatz: 2,00 %

Die Bank of Canada steht an einem entscheidenden geldpolitischen Scheideweg angesichts verlangsamten Wirtschaftswachstums und anhaltender Inflationsdrucke. Eine überraschende Entscheidung – sei es eine Beibehaltung, eine Zinssenkung oder unerwartet „falkenartige“ Kommentare – könnte starke Bewegungen bei CAD-Währungspaaren (insbesondere USD/CAD) und kanadischen Staatsanleihen auslösen. Der begleitende vollständige geldpolitische Bericht liefert entscheidenden Kontext für die wirtschaftlichen Aussichten der Zentralbank und ihren künftigen Zinspfad.

3. USD – FOMC-Mitteilung & Zinsentscheidung – 28. Januar, 19:00 UTC

Erwarteter Zinssatz: 3,75 % (unverändert)

Die geldpolitische Mitteilung der Federal Reserve und die anschließende Pressekonferenz werden das globale Marktumfeld dominieren. Selbst wenn die Zinssätze unverändert bleiben, können Änderungen in der vorausschauenden Kommunikation zur Inflation, zur Lage am Arbeitsmarkt oder zum Zeitpunkt künftiger Zinsanpassungen erhebliche Bewegungen über verschiedene Anlageklassen hinweg auslösen – darunter US-Staatsanleiherenditen, Aktienindizes und wichtige Devisenpaare. Marktteilnehmer werden den Ton von Fed-Vorsitzendem Powell genau auf „tauben“ oder „falkenartige“ Wendepunkte prüfen.

4. EUR – Verbraucherpreisindex der Eurozone (im Jahresvergleich) – 30. Januar, 08:00 UTC

Erwartet: 2,8 % | Vorher: 2,9 %

Die Inflation bleibt der zentrale Fokus der Europäischen Zentralbank. Ein höher als erwarteter VPI-Wert könnte die vorsichtige Haltung der EZB bekräftigen und erwartete Zinssenkungen verzögern, was potenziell den Euro stärken könnte. Umgekehrt könnte ein schwächeres Ergebnis Spekulationen über eine frühere geldpolitische Lockerung beschleunigen. Angesichts der gleichzeitigen Veröffentlichung mehrerer Inflationskennzahlen – einschließlich des HVPI und nationaler Aufschlüsselungen – ist die Marktreaktion besonders sensibel.

5. USD – Kern-Produzentenpreisindex (PPI, MoM) – 30. Januar, 13:30 UTC

Erwartet: 0,0 % | Vorher: -0,6 %

Als Frühindikator für Verbraucherpreistrends wird der Produzentenpreisindex – insbesondere der Kernwert ohne Nahrungsmittel und Energie – sowohl von Händlern als auch von politischen Entscheidungsträgern genau beobachtet. Ein Sprung ins Positive könnte erneut Sorgen über hartnäckige zugrundeliegende Inflation wecken, die kurzfristigen Erwartungen an die Federal Reserve beeinflussen und eine Neubewertung am US-Anleihemarkt auslösen.

Hinweis: Diese fünf Ereignisse bergen während der Woche vom 26. bis 30. Januar 2026 das höchste Potenzial für volatilitätsreiche Entwicklungen quer durch verschiedene Anlageklassen, da sie direkte Auswirkungen auf die geldpolitischen Kursentwicklungen, die Inflationsdynamik und die allgemeine makroökonomische Lage haben. Trader sollten erhöhte Marktempfindlichkeit, breitere Geld-Brief-Spannen und schnelle Kursbewegungen rund um diese Veröffentlichungen erwarten.

Bleiben Sie wachsam: Diese Woche verbindet datengetriebene Volatilität mit narrativbedingter Unsicherheit – ein perfekter Sturm für Trader.

Wenn Sie beim Handel technische Werkzeuge nutzen, ist es wichtig, dass diese den Markt-Kontext berücksichtigen – einschließlich Phasen hoher Volatilität.

Unser Kanal hilft Tradern, das Risiko an volatilen Tagen mithilfe von Nachrichtenfilter-Indikatoren und Expertenberatern mit adaptivem Risikomanagement zu reduzieren.