Gemeinsamer Austausch über Trades, Chartanalysen, etc.

 

Hallo zusammen,

ich möchte auf diesem Weg versuchen eine Community (oder auch einzelne Trader) zu finden, mit der ich mich allgemein über Trading, aber auch über eigene Chartanalysen, Einstiegspunkte, SL Hits, etc austauschen kann, um mein Trading zu verbessern. Ich bin noch blutiger Anfänger, konnte mich aber schon durch die Basics wie z.B. SR Zonen, Fibonacci, Moving Average, etc durchbeißen und ein Grundverständnis aufbauen. Nun nützt es aber leider nicht viel die Theorie zu verstehen, wenn niemand einem zeigt, wie es in der Praxis anzuwenden ist. Habe schon fleißig in meinem Demo Konto geübt, kassiere aber einen SL nach dem Anderen. Im Internet werde ich leider nicht wirklich fündig, was Communities, Livestreams o.Ä. betrifft. Vielleicht gibt es unter euch ja Gleichgesinnte die Interesse an einem konstruktiven Austausch miteinander haben oder mir Tipps geben können, wo und wie ich am ehesten fündig nach dem werde was ich suche. LG

 

Hallo Andi,

das große Problem beim Trading sind diejenigen, die dir helfen wollen. Das klingt erst einmal paradox, ist aber in der Regel die Wahrheit. Obgleich jede Regel ihre Ausnahmen hat. Um es auf den Punkt zu bringen: diejenigen, die dir helfen wollen, sind diejenigen, die an dir verdienen. Die Bank verdient an vielen Tradern, indem sie ihre StopLosses abfischt, wie ein Hai die kleinen Fische frisst. Der Broker verdient an dir durch die Kommissionen und dergleichen. Die teuren Trading-Lehrer verdienen an dir.

Jetzt stelle dir vor, ein Broker sagt: "Trading ist sehr komplex. Da brauchst du etwa solange wie ein Informatik-Studium, um das wirklich professionell hinzubekommen." Wie viele würden da ein Konto eröffnen? Oder wer würde dann noch zum Trading-Lehrer gehen? Sie alle werden dir, weil die Sünde aus dieser Welt wegrationalisiert wurde, ins Gesicht lügen, damit sie an dein Geld kommen.

Es gibt wenige Trading-Lehrer, die Live vor deinen Augen handeln und so demonstrieren werden, dass ihre Handelsstrategie funktioniert (egal ob nun innerhalb eines Webinars oder mithilfe von Handelssignalen). Und wenn diese etliche Jahre bestehen, dann gibt es gute Hoffnung, dass ihre Handelsstrategien kein Strohfeuer sind, sondern solide genug, um sie auch zukünftig zu verwenden.


Meine Meinung zu den drei genannten Indikatoren: SR Zonen klingen gut. Fibonacci ist der letzte Dreck. Beim Moving Average sollte man wissen, was man mit ihm anfängt.

 

Hi, aber auf welchem Weg kann man denn dann als jemand der nunmal kein Banker, geborener Börsenguru, etc. ist das Trading erlernen? Hast du da eventuell Empfehlungen?

Benjamin Fotteler #:

Hallo Andi,

das große Problem beim Trading sind diejenigen, die dir helfen wollen. Das klingt erst einmal paradox, ist aber in der Regel die Wahrheit. Obgleich jede Regel ihre Ausnahmen hat. Um es auf den Punkt zu bringen: diejenigen, die dir helfen wollen, sind diejenigen, die an dir verdienen. Die Bank verdient an vielen Tradern, indem sie ihre StopLosses abfischt, wie ein Hai die kleinen Fische frisst. Der Broker verdient an dir durch die Kommissionen und dergleichen. Die teuren Trading-Lehrer verdienen an dir.

Jetzt stelle dir vor, ein Broker sagt: "Trading ist sehr komplex. Da brauchst du etwa solange wie ein Informatik-Studium, um das wirklich professionell hinzubekommen." Wie viele würden da ein Konto eröffnen? Oder wer würde dann noch zum Trading-Lehrer gehen? Sie alle werden dir, weil die Sünde aus dieser Welt wegrationalisiert wurde, ins Gesicht lügen, damit sie an dein Geld kommen.

Es gibt wenige Trading-Lehrer, die Live vor deinen Augen handeln und so demonstrieren werden, dass ihre Handelsstrategie funktioniert (egal ob nun innerhalb eines Webinars oder mithilfe von Handelssignalen). Und wenn diese etliche Jahre bestehen, dann gibt es gute Hoffnung, dass ihre Handelsstrategien kein Strohfeuer sind, sondern solide genug, um sie auch zukünftig zu verwenden.


Meine Meinung zu den drei genannten Indikatoren: SR Zonen klingen gut. Fibonacci ist der letzte Dreck. Beim Moving Average sollte man wissen, was man mit ihm anfängt.

 
andi_97 #:

Hi, aber auf welchem Weg kann man denn dann als jemand der nunmal kein Banker, geborener Börsenguru, etc. ist das Trading erlernen? Hast du da eventuell Empfehlungen?

Hallo. 

Auch wenn das wahrscheinlich nicht die Antwort ist, die du gern hättest: Du wirst wohl niemanden (seriöses) finden, der Dich in "das Trading" einlernt. Wie Benjamin schon schrieb, ist das Thema sehr komplex und Regeln, an welche sich andere halten, werden Dir vielleicht weniger liegen. Ich bspw. verwende mittlerweile kaum noch Stops. Aber ist das was für Dich?

Ich kann Dir aus eigener Erfahrung nur folgendes sagen: Finde eine Strategie, welche Dich interessiert und bleibe dran. Intensiv und ausdauernd. Versuche so viel damit zu handeln, wie du kannst (Demo ist gut genug dafür) und lerne aus den schlechten Trades. Entwickle deine eigene Strategie und verfolge diese eisern. Durchsuche nicht das Internet nach neuen Strategien - du wirst irgendwann die vergeudete Zeit bereuen. Und lasse dich nicht von jungen (oder alten) Gurus blenden, die dir ihre Püppie und den Porsche zeigen. Trading ist harte Arbeit und voller Schmerz. Leicht verdientes Geld gibt es hier nicht. Wer mit dem Trading genug Geld verdienen will, um keiner anderen Arbeit nachgehen zu müssen, wird äußerst ausdauernd sein müssen. Die wenigsten sind das.

Ich halte Dir die Daumen!

 
Benjamin Fotteler #:

Hallo Andi,

das große Problem beim Trading sind diejenigen, die dir helfen wollen. Das klingt erst einmal paradox, ist aber in der Regel die Wahrheit. Obgleich jede Regel ihre Ausnahmen hat. Um es auf den Punkt zu bringen: diejenigen, die dir helfen wollen, sind diejenigen, die an dir verdienen. Die Bank verdient an vielen Tradern, indem sie ihre StopLosses abfischt, wie ein Hai die kleinen Fische frisst. Der Broker verdient an dir durch die Kommissionen und dergleichen. Die teuren Trading-Lehrer verdienen an dir.

Jetzt stelle dir vor, ein Broker sagt: "Trading ist sehr komplex. Da brauchst du etwa solange wie ein Informatik-Studium, um das wirklich professionell hinzubekommen." Wie viele würden da ein Konto eröffnen? Oder wer würde dann noch zum Trading-Lehrer gehen? Sie alle werden dir, weil die Sünde aus dieser Welt wegrationalisiert wurde, ins Gesicht lügen, damit sie an dein Geld kommen.

Es gibt wenige Trading-Lehrer, die Live vor deinen Augen handeln und so demonstrieren werden, dass ihre Handelsstrategie funktioniert (egal ob nun innerhalb eines Webinars oder mithilfe von Handelssignalen). Und wenn diese etliche Jahre bestehen, dann gibt es gute Hoffnung, dass ihre Handelsstrategien kein Strohfeuer sind, sondern solide genug, um sie auch zukünftig zu verwenden.


Meine Meinung zu den drei genannten Indikatoren: SR Zonen klingen gut. Fibonacci ist der letzte Dreck. Beim Moving Average sollte man wissen, was man mit ihm anfängt.

Da stimme ich zu. Und man kann da noch was hinzufügen.

Auch MetaQuotes ballert nicht ohne Strategie im Forum die Rubrik" Artikel und Bibliothek" mit über 9000 Einträgen voll.

Der Trader Neuling soll bei der Stange gehalten werden.😉

 
andi_97 #:

Hi, aber auf welchem Weg kann man denn dann als jemand der nunmal kein Banker, geborener Börsenguru, etc. ist das Trading erlernen? Hast du da eventuell Empfehlungen?

Es gibt verschiedene Felder, die man studieren kann oder muss:

Mohamed Abdelmaaboud
Mohamed Abdelmaaboud
  • www.mql5.com
Profil des Traders
 
andi_97 #:

Hi, aber auf welchem Weg kann man denn dann als jemand der nunmal kein Banker, geborener Börsenguru, etc. ist das Trading erlernen? Hast du da eventuell Empfehlungen?

Nicht jeder kann Mathematiker werden und nicht jeder kann Musiker werden. Dies liegt an den Talenten und den Fähigkeiten. Ebenso ist es beim Trading. Hier gibt es aber, wie Carl Schneider bereits erwähnt hat, verschiedene Felder mit verschiedenen Handelsinstrumenten. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man Trader werden kann, etwas höher als die Wahrscheinlichkeit, dass man Mathematiker werden kann. Aber in welchem Feld man etwas taugt, hängt von den eigenen Talenten ab.

Es gibt Sculper, es gibt Commodity-Trader, es gibt Trend-Folger, es gibt Spreader, es gibt Aktien-Investoren, Optionen-Investoren, es gibt Expiracy-Händler, News-Trader, etc.

Da gibt es keine einheitliche Vorgehensweise, weder bei der Ausführung noch bei dem "Studium". Daher würde ich dir raten herauszufinden, was für Felder es gibt und ob diese mit deinen Fähigkeiten und deinem Geldbeutel kompatibel sind. Dann wähle das geeignetste aus und studiere es. Aber sei bitte immer bereit zuzugeben, dass das Traden nichts für dich ist.

Man darf nie vergessen: Es gibt einen Grund, warum die meisten privaten Trader Verluste einfahren ... sie haben ein irrationales "Muss", das es bei einer vernünftigen Vorgehensweise nicht gibt. Entweder bei der Strategie, die funktionieren "muss", obwohl es keine seriösen Argumente dafür gibt, oder bei dem Trade, der jetzt Gewinne erzielen "muss", obwohl es offenkundig schief läuft. Wenn du wirklich Traden willst, solltest du dieses irrationale "Muss" nicht haben.

Grund der Beschwerde: