Shadow Counter Pro
- Experten
- Version: 1.64
- Aktivierungen: 5
Expert Advisor „Reversal Grid“ mit ADX-Trendschutz
Shadow Counter Pro ist ein Reversal-Grid-Expert-Advisor, der darauf ausgelegt ist, Marktkorrekturen und Gegenbewegungen zu handeln, wobei ein ADX-Filter zum Einsatz kommt, um die Eröffnung neuer Positionen zu vermeiden, wenn der Markt in einen starken Trend eintritt.
Der EA richtet sich in erster Linie an Trader, die sich mit gridbasiertem Handel auskennen und zusätzliche Kontrolle über die Positionsgröße und die Marktbedingungen wünschen.
So funktioniert Shadow Counter Pro
Shadow Counter Pro nutzt die Richtung der vorherigen Kerze, um die Handelsrichtung zu bestimmen:
- Vorherige Kerze ist bärisch → KAUFEN
- Vorherige Kerze ist bullisch → VERKAUFEN
- Doji-Kerze → Kein neuer Einstieg
Wenn die nachfolgenden Kerzen in die gleiche Richtung tendieren, kann der EA entsprechend dem ausgewählten Lot-Management-Modus weitere Positionen eröffnen.
Das Ziel besteht darin, während einer Gegenbewegung einen Korb aufzubauen und die Positionen als Gruppe zu verwalten.
ADX-Trendschutz
Der integrierte ADX-Filter soll den EA davor schützen, bei starken Markttrends ständig neue Positionen zu eröffnen.
Wann:
ADX > Maximaler ADX-Wert
→ Neue Einträge werden blockiert.
Wann:
ADX ≤ maximaler ADX-Wert
→ Neue Positionen sind wieder zulässig.
Wichtig:
Der ADX-Filter schließt bestehende Positionen NICHT automatisch.
Bestehende Positionen werden weiterhin nach der normalen Basket-Logik verwaltet.
Dadurch fungiert der ADX-Filter eher als Schutzmechanismus bei neuen Eintritten denn als System zur Notschließung.
Positionsmanagement
Shadow Counter Pro v1.060 bietet zahlreiche Optionen zur Positionsverwaltung, darunter die neu hinzugefügten:
FESTE LOSGRÖSSE
Ist der Modus „Fixed Lot“ aktiviert, wird für jede Position im Raster dieselbe Lotgröße verwendet.
Beispiel:
0,01 0,01 0,01 0,01 0,01 ...
Dies bietet eine einfachere und konservativere Alternative zu aufsteigenden Losnummernfolgen.
Andere verfügbare Lot-Sequenz-Modi können je nach Risikopräferenz des Traders ausgewählt werden.
Grid-Management
Der EA verfügt über ein konfigurierbares Grid-Management, mit dem Händler die maximale Anzahl an Positionen und andere Grid-Parameter steuern können.
Das Grid ist richtungsabhängig:
- KAUF-Korb → ausschließlich zusätzliche KAUF-Positionen
- VERKAUF-Korb → ausschließlich zusätzliche VERKAUF-Positionen
Der EA kehrt einen bestehenden Korb nicht automatisch um, nur weil sich die Richtung der Kerze ändert.
Korbverwaltung
Shadow Counter Pro verwaltet Positionen als Portfolio, anstatt jede Position einzeln zu behandeln.
Der EA umfasst:
- Gewinnmanagement für den Korb
- Option zum automatischen Ausstieg aus dem Basket
- Manuelle Schaltfläche „EXIT BASKET “
- Automatische Zurücksetzung des Status nach Schließung des Korbs
Die manuelle Schaltfläche „EXIT BASKET“ ermöglicht es dem Händler, den aktuellen Shadow-Counter-Korb bei Bedarf manuell zu schließen.
Wichtigste Funktionen
✅ „Reversal Grid“-Handelslogik
✅ „FIXED LOT“-Modus
✅ Fibonacci-Lot-Sequenz
✅ Martingale-Lot-Sequenz
✅ Konfigurierbares Start-Lot
✅ Konfigurierbares maximales Grid
✅ ADX-Trendschutz
✅ Konfigurierbare ADX-Periode
✅ Konfigurierbares ADX-Maximalniveau
✅ Option zum automatischen Schließen des Baskets
✅ Manuelles Verlassen des Baskets (EXIT BASKET)
✅ Informationsfeld direkt im Chart
✅ Keine Symbolbeschränkung
✅ Keine Zeitrahmenbeschränkung
✅ Geeignet zum Testen mit verschiedenen Instrumenten und Zeitrahmen
Empfohlene Verwendung
Shadow Counter Pro kann für verschiedene Symbole und Zeitrahmen verwendet werden.
Da es sich jedoch um eine rasterbasierte Strategie handelt, kann die Performance je nach folgenden Faktoren erheblich variieren:
- Volatilität des Wertpapiers
- Stärke des Markttrends
- Zeitrahmen
- Spread
- Ausführungsbedingungen des Brokers
- Hebel des Kontos
- Lotgröße
- Maximale Grid-Einstellung
Aus diesem Grund sollten Nutzer eigene Backtests und Forward-Tests durchführen, bevor sie den EA auf einem Live-Konto einsetzen.
Risikohinweis
Shadow Counter Pro ist ein gridbasierter Expert Advisor und birgt erhebliche Handelsrisiken.
Ein starker und anhaltender Markttrend kann dazu führen, dass sich bei mehreren Positionen schwebende Verluste ansammeln.
Der ADX-Filter soll neue Einstiegsgeschäfte während starker Trends verhindern, garantiert jedoch nicht, dass sich bestehende Positionen erholen oder dass Verluste vermieden werden.
Verwenden Sie stets angemessene Lotgrößen und maximale Grid-Einstellungen entsprechend Ihrer Kontogröße und Risikotoleranz.
Gehen Sie niemals davon aus, dass sich frühere Backtest- oder Handelsergebnisse in Zukunft wiederholen werden.
Shadow Counter Pro
Handeln Sie die Gegenbewegung. Respektieren Sie den Trend.
Strategiecharakteristik
Shadow Counter Pro ist ein Reversal-Grid-EA, der unter Range-Bedingungen bzw. Seitwärtsbewegungen mit kontrollierter Volatilität am besten funktioniert. Er nutzt einen ADX-Filter, um die Trendstärke zu ermitteln, und hält automatisch von neuen Einstiegspositionen ab, sobald der Markt einen starken Trend entwickelt.
Aufgrund der Natur von Grid-Strategien wird die beste Performance bei Instrumenten erzielt, die sich in der Vergangenheit eher in einer Spanne bewegt haben, und nicht bei Instrumenten, die zu starken Ausbrüchen neigen.
Empfohlene Währungspaare
Stufe 1 – Am besten geeignet
| Paar | Begründung |
|---|---|
| EURGBP | Hohe wirtschaftliche Korrelation zwischen der Eurozone und Großbritannien, geringe Volatilität, eines der Paare mit der geringsten Kursschwankung im Devisenhandel |
| AUDNZD | Beide sind rohstoffbasierte Volkswirtschaften im pazifischen Raum, oft unruhig und in einer engen Handelsspanne gehandelt |
| EURCHF | Strukturell geringe Volatilität seit der Zeit nach 2015 |
Stufe 2 – Angemessen geeignet
| Währungspaar | Anmerkung |
|---|---|
| USDCHF | Im Vergleich zu anderen wichtigen Währungspaaren relativ engerer Handelsbereich |
| EURCAD / GBPCAD | Cross-Währungspaare mit geringerer Liquidität, die tendenziell stärker in einer Handelsspanne verharren |
| XAGUSD (Silber) | Zeigt während bestimmter Handelssitzungen manchmal eine stärkere Seitwärtsbewegung als Gold |
Nicht empfohlen
| Instrument | Grund |
|---|---|
| GBPJPY | Extreme Volatilität, anfällig für starke Kursausbrüche („The Beast“) |
| GBPUSD (nach dem Brexit) | Das Paar zeigt nun stärkere Trends und eine höhere Volatilität |
| Währungspaare mit dem JPY bei Befürchtungen hinsichtlich einer Intervention der BOJ | Risiko plötzlicher, starker Kursausbrüche |
| XAUUSD | Tendiert dazu, sich im Einklang mit der „Risk-on/Risk-off“-Stimmung und der Stärke des USD zu entwickeln; falls weiterhin verwendet, sollten konservativere Grid-Einstellungen gewählt werden (kleinerer MaxGridStep, strengerer ADXMaxLevel) |
Empfehlungen zu Zeitrahmen und Handelssitzungen
- Zeitrahmen: M15–H1 zeigen tendenziell häufiger kurzfristige Seitwärtsbewegungen als H4/D1, die eher trendorientiert sind.
- Asiatische Handelssitzung (Tokio): geringeres Volumen, der Markt tendiert häufiger zu Seitwärtsbewegungen als während der Londoner/New Yorker Handelssitzungen – gut geeignet für diese Strategie.
- Vermeiden Sie den Handel im Vorfeld wichtiger Nachrichtenveröffentlichungen (NFP, Zinsentscheidungen der Zentralbanken): Die Märkte bewegen sich vor einer Veröffentlichung oft seitwärts oder verengen sich, um anschließend stark auszubrechen, was für ein Grid-System ein Risiko darstellt.
Wichtige Hinweise für Nutzer
Der Seitwärts- bzw. Trendcharakter eines Währungspaares ist nicht dauerhaft – er kann sich aufgrund von geldpolitischen Veränderungen, geopolitischen Krisen oder Veränderungen der wirtschaftlichen Korrelationen zwischen Ländern ändern. Ein extremes Beispiel: Der EURCHF veränderte sich drastisch, nachdem die SNB 2015 ihre Währungsbindung aufhob.
Anwendern wird empfohlen:
- Führen Sie vor dem Live-Handel einen Backtest für das gewünschte Währungspaar durch.
- die fundamentalen Rahmenbedingungen zu beobachten, die den Charakter dieses Währungspaares verändern könnten.
- „ADXMaxLevel“, „MaxGridStep“ und „MinMarginLevelPercent“ entsprechend ihrer Risikotoleranz und den Bedingungen ihres Brokers anzupassen.
- Sich darüber im Klaren zu sein, dass Grid-/Martingale-Strategien bei anhaltenden Trendphasen ein inhärentes Risiko bergen und dass der Margenschutz dieses EAs ein Sicherheitsmechanismus ist, keine Gewinngarantie.
