Diskussion zum Artikel "Marktpositionierungskodex für den VGT mit Kendall’schen Tau und Distanzkorrelation"

 

Neuer Artikel Marktpositionierungskodex für den VGT mit Kendall’schen Tau und Distanzkorrelation :

In diesem Artikel wollen wir untersuchen, wie ein komplementäres Indikatorpaar zur Analyse der jüngsten 5-Jahres-Historie des Vanguard Information Technology Index Fund ETF verwendet werden kann. Durch die Betrachtung von zwei Algorithmen, dem Kendall’schen Tau und der Distance-Korrelation, versuchen wir nicht nur ein ideales Indikatorpaar für den Handel mit dem VGT auszuwählen, sondern auch geeignete Signalmuster-Paarungen dieser beiden Indikatoren.

Im Gegensatz zu diversifizierteren börsengehandelten Fonds, die das Engagement im Technologiesektor oft über verschiedene Sektoren streuen, ist der VGT unverschämt konzentriert. Dieser ETF verwässert die Verurteilung nicht, sondern verengt sie vielmehr. Dies hat zur Folge, dass sie sich schnell in die eine oder andere Richtung bewegen kann. Anders ausgedrückt: Wann immer der NASDAQ niest, bekommt der VGT entweder eine Erkältung oder erholt sich, als hätte er einen neuen starken Impfstoff entdeckt.  So wie der VGT aufgebaut ist, ist Volatilität kein Fehler, sondern eher eine Prämie, die man für eine potenzielle Outperformance zahlt. Wie Warren Buffett einmal sagte, ist Diversifizierung der Feind der Performance.

Seit seiner Gründung im Jahr 2004 ist der Wachstumskurs des VGT fast ein Spiegelbild der digitalen Revolution selbst. Angefangen bei den Anfängen des Web 2.0 bis hin zu den industriellen Anfängen der KI hat sich der VGT im Grunde mit jedem wichtigen technologischen Meilenstein weiterentwickelt. Seine extrem niedrige Kostenquote bietet auch einen strukturellen Vorteil, der es ermöglicht, dass der Großteil der Aktiengewinne dem Anleger und nicht den Kassen des Fondsmanagers zufließt. 

In diesem Zusammenhang setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass es beim Handel mit dem VGT nicht in erster Linie darum geht, zu kaufen oder zu verkaufen, sondern vielmehr um das Timing von Rotationen innerhalb des internen „Wettersystems“ des Technologiesektors. Das Verhalten des VGT variiert über die Jahreszeiten, die Quartale und die Makrozyklen hinweg. Dies führt uns zu unserem nächsten Abschnitt, in dem es darum geht, worauf wir auf dem Weg ins Jahr 2026 achten sollten, da dieses Thema nicht nur relevant, sondern wohl auch entscheidend ist.


Autor: Stephen Njuki