Diskussion zum Artikel "Neuronale Netze im Handel: Ein Multi-Agenten-System mit konzeptioneller Verstärkung (letzter Teil)"

 

Neuer Artikel Neuronale Netze im Handel: Ein Multi-Agenten-System mit konzeptioneller Verstärkung (letzter Teil) :

Wir setzen weiterhin die von den Autoren des FinCon-Rahmens vorgeschlagenen Ansätze um. FinCon ist ein Multi-Agenten-System, das auf Large Language Models (LLMs) basiert. Heute werden wir die erforderlichen Module implementieren und umfassende Tests des Modells mit realen historischen Daten durchführen.

Es sei darauf hingewiesen, dass sich die hier vorgestellte Implementierung erheblich von der ursprünglichen unterscheidet, was sich natürlich auf die Ergebnisse auswirkt. Daher können wir nur von einer Bewertung der Effizienz der implementierten Ansätze sprechen, nicht von einer Reproduktion der ursprünglichen Ergebnisse.

Für das Modelltraining wurden H1 EURUSD-Daten aus dem Jahr 2024 verwendet. Die Parameter der analysierten Indikatoren wurden unverändert gelassen, um sich ausschließlich auf die Bewertung der algorithmischen Leistung zu konzentrieren.

Der Trainingsdatensatz wurde aus mehreren Durchläufen mehrerer Modelle mit zufällig initialisierten Parametern gebildet. Darüber hinaus haben wir erfolgreiche Läufe einbezogen, die aus verfügbaren Marktsignaldaten unter Verwendung der Methode Real-ORL abgeleitet wurden. Dadurch wurde der Datensatz mit positiven Beispielen angereichert und die Abdeckung der möglichen Marktszenarien erweitert.

Beim Training haben wir einen Algorithmus verwendet, der „nahezu perfekte“ Zielhandlungen für den Agenten erzeugt. Dies ermöglicht ein Modelltraining, ohne dass der Datensatz ständig aktualisiert werden muss. Wir empfehlen jedoch, die Daten regelmäßig zu aktualisieren, was die Lernergebnisse durch die Erweiterung der Zustandsraumabdeckung weiter verbessern kann.

Der letzte Test wurde mit den verfügbaren Daten vom Januar 2025 durchgeführt, wobei alle anderen Parameter unverändert blieben. Die Ergebnisse werden im Folgenden vorgestellt.


Autor: Dmitriy Gizlyk