Diskussion zum Artikel "Statistische Arbitrage durch kointegrierte Aktien (Teil 2): Expert Advisor, Backtests und Optimierung"
Sie verpassen Handelsmöglichkeiten:
- Freie Handelsapplikationen
- Über 8.000 Signale zum Kopieren
- Wirtschaftsnachrichten für die Lage an den Finanzmärkte
Registrierung
Einloggen
Sie stimmen der Website-Richtlinie und den Nutzungsbedingungen zu.
Wenn Sie kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich
Neuer Artikel Statistische Arbitrage durch kointegrierte Aktien (Teil 2): Expert Advisor, Backtests und Optimierung :
Der Betrunkene, der Hund und „Random Walk“*
Bei der Erforschung der Kointegration stößt man häufig auf eine Analogie, die das grundlegende Merkmal kointegrierter Zeitreihen, oder in diesem Fall kointegrierter Aktienkurse, recht gut erklärt. Die Analogie besagt, dass zwei nichtintegrierte Zeitreihen wie ein betrunkener Mann sind, der mit seinem Hund spazieren geht. Ihre Wege trennen sich willkürlich, ohne erkennbare, wahrgenommene oder messbare Logik. Der Mann und der Hund können sogar auf unterschiedlichen Wegen nach Hause kommen, oder der Hund kann sogar für immer verloren gehen.
Aber zwei kointegrierte Zeitreihen wären so, als ob der Hund an einer Hundeleine geführt würde, d.h. der Mann ist immer noch betrunken, seine Schritte taumeln immer noch, aber ihre Wege gehen zusammen weiter, egal was passiert. Kointegrierte Aktien sind so, als ob ihre Preise durch eine „unsichtbare Hundeleine“ gebunden wären. Langfristig kommen sie in der Regel gemeinsam zu Hause an. Das Zuhause ist der gemeinsame Mittelwert, die gemeinsame mittlere Streuung.
Autor: Jocimar Lopes