Diskussion zum Artikel "PD-Arrays meistern: Optimierung des Handels mit Ungleichgewichten in PD-Arrays"

 

Neuer Artikel PD-Arrays meistern: Optimierung des Handels mit Ungleichgewichten in PD-Arrays :

Dieser Artikel befasst sich mit einem spezialisierten, trendfolgenden EA, der deutlich machen soll, wie sich Setups, die sich aus Ungleichgewichten in Premium-/Discount-Bereichen (PD-Arrays) ergeben, definieren und nutzen lassen. In diesem Artikel wird ein EA ausführlich vorgestellt, der speziell für Trader entwickelt wurde, die PD-Arrays und Ungleichgewichte als Einstiegskriterien für ihre Trades und Handelsentscheidungen optimieren und nutzen möchten. Außerdem wird untersucht, wie sich Premium- und Discount-Zonen korrekt ermitteln und charakterisieren lassen und wie man sie jeweils validieren und nutzen kann, wenn sie unter den entsprechenden Marktbedingungen auftreten, um so die sich aus solchen Szenarien ergebenden Chancen bestmöglich zu nutzen.

1. Ungleichgewichte/Ineffizienzen

Diese Ungleichgewichte bzw. Ineffizienzen entstehen, wenn es zu raschen Kursbewegungen in die eine oder andere Richtung kommt, was auf einen starken Kauf- oder Verkaufsdruck hindeutet, der vor allem von institutionellen Akteuren ausgeht. Vereinfacht ausgedrückt führt dieser Handelsdruck oft zu einem Szenario, in dem Trader nicht die gleichen Möglichkeiten haben, Aufträge zu platzieren oder auszuführen. Daher wird dieser Bereich als unausgeglichene Preisspanne bezeichnet, wenn bei einer bullischen Ineffizienz der Preis einen Punkt mit Wucht und Geschwindigkeit in Richtung höherer Preise verlassen hat, sodass Verkäufer bzw. Käufer nicht genügend Zeit oder Gelegenheit hatten, ihre Orders in Gegenrichtung auszuführen. Dagegen hat bei einer bärischen Ineffizienz der Preis einen Punkt mit Wucht und Geschwindigkeit in Richtung niedrigerer Preise verlassen und Käufer hatten nicht genügend Zeit oder Gelegenheit, diese auszuführen. Es kam nicht zu einer gegenläufigen Kursbewegung, die diese Expansion ausgleicht.

Dies lässt sich am besten mit der Logik eines Malers erklären: Wenn ein Maler eine Wand bemalt, muss er sie mit gleichen oder sogar ähnlichen Pinselstrichen in entgegengesetzten Richtungen streichen, damit die Farbe gleichmäßig aufgetragen wird und ausgewogen, d. h. von hoher Qualität ist. Diese Logik gilt auch für den Preis. Wenn sich beispielsweise eine bullische Kerze ausdehnt und ein Kursniveau durchbricht – etwa von 1,3010 auf 1,3030 –, muss auch eine bärische Kerze dieses Kursniveau durchbrechen, um das Preisungleichgewicht auszugleichen; geschieht dies nicht, entsteht ein Ungleichgewicht. Oft, wenn auch nicht immer, wird der Preis irgendwann wieder auf diesen Punkt zurückkehren. Dies kann in jedem beliebigen Zeitraum auftreten.


Bild, das ein Preisungleichgewicht zeigt


Autor: Eugene Mmene