Diskussion zum Artikel "Entwicklung eines Toolkits zur Price-Action-Analyse (Teil 60): Objektive Swing-basierte Trendlinien für die Strukturanalyse"
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Neuer Artikel Entwicklung eines Toolkits zur Price-Action-Analyse (Teil 60): Objektive Swing-basierte Trendlinien für die Strukturanalyse :
Trendlinien als strukturelle Bezugspunkte
In diesem Zusammenhang werden Trendlinien ausschließlich als strukturelle Bezugspunkte und nicht als Prognoseinstrumente betrachtet. Eine aussagekräftige Trendlinie zeichnet sich nicht dadurch aus, wie leicht sie sich zeichnen lässt, sondern dadurch, wie konsequent der Kurs mit ihr interagiert. Wenn der Kurs wiederholt eine schräg verlaufende Grenze respektiert, wird diese Grenze zu einer aktiven und dynamischen Form der Unterstützung oder des Widerstands, die sich im Laufe der Zeit auf natürliche Weise anpasst. Dieser Ansatz ist besonders relevant in Trend- oder Kompressionsphasen des Marktes, in denen sich die Struktur häufig eher diagonal als horizontal darstellt.
Das folgende Diagramm veranschaulicht, wie Trendlinien aus geordneten Swing-Hochs und -tiefs abgeleitet werden. Aufsteigende Swing-Tiefs definieren die Unterstützung, während absteigende Swing-Hochs den Widerstand definieren, sodass die Struktur als Orientierung für die Bildung von Trendlinien dient.
Auch wenn horizontale Ebenen nach wie vor wertvoll sind, geben sie nicht immer das vollständige Bild wieder. Viele Marktphasen verlaufen entlang geneigter Strukturen, doch solche Trendlinien lassen sich oft nur schwer objektiv ziehen und werden häufig subjektiv angewendet. Dieses Tool soll die Arbeit mit geneigten Trendlinien objektiver, konsistenter und reproduzierbarer gestalten, sodass diese zuverlässiger in den Analyseprozess integriert werden können.
Autor: Christian Benjamin