Diskussion zum Artikel "Klassische Strategien neu interpretiert (Teil 16): Doppelte Ausbrüche aus den Bollinger Bänder"

 

Neuer Artikel Klassische Strategien neu interpretiert (Teil 16): Doppelte Ausbrüche aus den Bollinger Bänder :

Dieser Artikel führt den Leser durch eine neu gestaltete Version der klassischen Bollinger Band Ausbruchsstrategie. Sie zeigt wesentliche Schwachstellen des ursprünglichen Ansatzes auf, wie z. B. seine bekannte Anfälligkeit für falsche Ausbrüche. In diesem Artikel soll eine mögliche Lösung vorgestellt werden: die Handelsstrategie der doppelten Bollinger Bänder. Dieser relativ weniger bekannte Ansatz ergänzt die Schwächen der klassischen Version und bietet eine dynamischere Perspektive auf die Finanzmärkte. Sie hilft uns, die alten Beschränkungen zu überwinden, die durch die ursprünglichen Regeln festgelegt wurden, und bietet den Händlern einen stärkeren und anpassungsfähigeren Rahmen.

Die klassische Version der Handelsstrategie ist sehr einfach. Sobald die Kurse über das oberste Band ausbrechen, werden wir verkaufen. Umgekehrt werden wir kaufen eingehen, wenn die Kurse unter das unterste Band fallen. Die Strategie der klassischen Bollinger-Bänder beruht auf der Annahme, dass sich die Märkte in Zyklen bewegen, die sich im Mittelwert umkehren. Daher wird erwartet, dass auf Ausbrüche über eines der beiden extremen Bandniveaus eine Kursbewegung folgt, die das Kursniveau wieder auf das mittlere Band zurückführt. 

Wie bei jeder Handelsstrategie gibt es inhärente Beschränkungen in Verbindung mit den Handelsregeln, die wir für das klassische Setup definiert haben. Es ist allgemein bekannt, dass solche Handelsstrategien anfällig für falsche Ausbrüche sind. Einfach ausgedrückt: Die Marktbedingungen können lethargisch genug driften, um unsere Einstiegssignale auszulösen, bevor sie ihren Kurs heftig ändern und zu ihrer ursprünglichen Flugbahn zurückkehren. Solche Handelsbedingungen werden das Kapital eines jeden Anlegers kontinuierlich aufzehren.


Autor: Gamuchirai Zororo Ndawana